Bherka
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- Registriert
- 26. Dezember 2007
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AW: Gibt es Gott ?
Hallo Enne.
Also doch eine ernsthafte Reaktion.
>Weil wir eben glauben zu wissen, und doch eigentlich gar nicht wirklich wissen, was dieses Wissen eigentlich ist.
Es geht hier nicht um glauben oder etwas kennen, sondern um gemachte Erfahrungen!
>Der irrige Glaube, die Welt und Gott wirklich und endgültig begreifen zu können, ist die Tragödie der Menschheit, die damit die Grundlage von alledem
über Natur überfordert, nämlich ihren Geist, der für Alldas ja verantwortlich ist.
Es geht hier nicht um den begrenzten menschlichen Verstand, sondern um das dritte Auge des Wissens, daß sich erst öffnet, wenn man Gott erfahren hat - der Weg dazu ist Raja Yoga! Und das größe Problem der Menschheit ist die Arroganz des Körperbewußtseins! Wir Menschen sind geistige Wesen.
>Insofern ist der Glaube allgemein - und an Gott im besonderen, eine Bastion, die es zu verteidigen lohnt, auch, weil die hehren Ziele der herrschenden Wissenschaft eher ein Irr- als ein Heilsweg sind. Gleichwohl sind sie der Welten unbeirrter Gang und müssen so an sich akzeptiert werden, - wenn auch von Manchem wie uns nicht gern gemocht!
Mir geht es nicht darum, jemand seinen Glauben zu nehmen! Es ist auch im Weltenkreislauf so vorgesehen, daß es viele verschiedenen Religionen gibt. Auch ist diese Möglichkeit an etwas glauben zu können eine Orientierung im Leben, wenn auch immer mehr Menschen nur dem Namen nach glauben und so ihren Glauben für ihre gewalttätigen Handlungen mißbrauchen. Solange jemand seinem Glauben friedlich nachgeht, ist alles in Ordnung. Nur frage ich mich, sind diese Gläubigen wirklich glücklich, oder sind sie voller unerfüllter Wünsche? Jemand der glücklich ist hat keine Wünsche nach vergänglichen Dingen!
Jemand der im Körperbewußtsein lebt, kann nicht glücklich sein, das ist nicht möglich. Die Menschen haben ihr wahre Identität verloren, deshalb sind sie ein Leben lang auf der Suche nach Liebe, Glück und Frieden. Die Seele hat diese Werte in sich, da braucht man keine Friedensmärsche machen oder Fahnen schwingen!
Liebe Grüße
Hermann
Hallo Hermann,
zunächst Danke für Deine ernsthafte Einlaßung zum Thema.
Natürlich sind Körper und Geist verschieden. Sagt die Wissenschaft. Und die Seele steht für sich. Sagt die Wissenschaft. An die wir Gläubige ja nicht glauben wollen. Weil sie sagt, daß sie weiß! Dabei weiß sie nicht, was sie weiß. Wie wir ja auch nicht wissen, was wir glauben.
Natürlich gibt es Gott und die Seele, dem menschlichen Hort seiner Existenz. Und natürlich gibt es Liebe, Vertrauen, Neid und Haß. Glauben wir, weil wir es erleben. Mehr erleben als die doch eher diffusen Erkenntnisse der Physik, die sich bei näherer Untersuchung selbst eher in Glauben als in Wissen auflösen. Weil wir eben glauben zu wissen, und doch eigentlich gar nicht wirklich wissen, was dieses Wissen eigentlich ist. Der Glaube ist real. Genau wie der Irrglaube. Das Wissen aber ist eine trügerische Illusion, die allein menschlicher Eitelkeit entspringt.
Der irrige Glaube, die Welt und Gott wirklich und endgültig begreifen zu können, ist die Tragödie der Menschheit, die damit die Grundlage von alledem
über Natur überfordert, nämlich ihren Geist, der für Alldas ja verantwortlich ist.
Gott ist so wahr wie das Atom. Nein, Gott ist wahrer als das Atom, weil das Atom kein Mensch braucht, aber die Tugenden Gottes sehr wohl. Und zwar auch, wenn sie gar selbst verordnet sind, wie so viele segenreiche andere Tugenden der Moral und Sitte auch, die aber leider immer mehr in der labilen Moderne verloren gehen, weil ihr wahrer Wert nicht mehr erkannt wird, - und werden kann.
Insofern ist der Glaube allgemein - und an Gott im besonderen, eine Bastion, die es zu verteidigen lohnt, auch, weil die hehren Ziele der herrschenden Wissenschaft eher ein Irr- als ein Heilsweg sind. Gleichwohl sind sie der Welten unbeirrter Gang und müssen so an sich akzeptiert werden, - wenn auch von Manchem wie uns nicht gern gemocht!
in diesem Sinne noch gute Weihnacht Enne
Hallo Enne.
Also doch eine ernsthafte Reaktion.
>Weil wir eben glauben zu wissen, und doch eigentlich gar nicht wirklich wissen, was dieses Wissen eigentlich ist.
Es geht hier nicht um glauben oder etwas kennen, sondern um gemachte Erfahrungen!
>Der irrige Glaube, die Welt und Gott wirklich und endgültig begreifen zu können, ist die Tragödie der Menschheit, die damit die Grundlage von alledem
über Natur überfordert, nämlich ihren Geist, der für Alldas ja verantwortlich ist.
Es geht hier nicht um den begrenzten menschlichen Verstand, sondern um das dritte Auge des Wissens, daß sich erst öffnet, wenn man Gott erfahren hat - der Weg dazu ist Raja Yoga! Und das größe Problem der Menschheit ist die Arroganz des Körperbewußtseins! Wir Menschen sind geistige Wesen.
>Insofern ist der Glaube allgemein - und an Gott im besonderen, eine Bastion, die es zu verteidigen lohnt, auch, weil die hehren Ziele der herrschenden Wissenschaft eher ein Irr- als ein Heilsweg sind. Gleichwohl sind sie der Welten unbeirrter Gang und müssen so an sich akzeptiert werden, - wenn auch von Manchem wie uns nicht gern gemocht!
Mir geht es nicht darum, jemand seinen Glauben zu nehmen! Es ist auch im Weltenkreislauf so vorgesehen, daß es viele verschiedenen Religionen gibt. Auch ist diese Möglichkeit an etwas glauben zu können eine Orientierung im Leben, wenn auch immer mehr Menschen nur dem Namen nach glauben und so ihren Glauben für ihre gewalttätigen Handlungen mißbrauchen. Solange jemand seinem Glauben friedlich nachgeht, ist alles in Ordnung. Nur frage ich mich, sind diese Gläubigen wirklich glücklich, oder sind sie voller unerfüllter Wünsche? Jemand der glücklich ist hat keine Wünsche nach vergänglichen Dingen!
Jemand der im Körperbewußtsein lebt, kann nicht glücklich sein, das ist nicht möglich. Die Menschen haben ihr wahre Identität verloren, deshalb sind sie ein Leben lang auf der Suche nach Liebe, Glück und Frieden. Die Seele hat diese Werte in sich, da braucht man keine Friedensmärsche machen oder Fahnen schwingen!
Liebe Grüße
Hermann