@ majanna
... warum ich diese Thesen zur Diskussion stelle?
im Allgemeinen wird das Gehirn als Produzent unseres Bewußtseins angesehen. Die meisten Mediziner, Neurologen, Psychologen... erklären das Gehirn zum "Ort" in dem unser Denken und die Verarbeitung unserer Sinneswahrnehmungen stattfindet, also letztendlich unser Bewußtstein produziert wird. Diese Ansicht wird inzwischen auch durch messbare/nachweisbare Aktivitäten in jeweils bestimmten Gehirnregionen bestätigt.
Nun gibt es in der extremsten Situation, die ein Körper erfahren kann: "klinischer Tod" Berichte von Menschen die den Naturwissenschaftlern wahrlich Rätsel aufgeben. Zwei "Glaubens-Lager" unter den Naturwissenschaftlern haben sich inzwischen herausgebildet:
Die einen sprechen von chemischen Vorgängen im Gehirn (Sauerstoffmangel, Endorphine...) die zu diesem Lichttunnel-Phänomen, zu den "euphorischen Gefühlen", ... usw. führen sollen.
Die anderen sprechen dagegen davon, dass unser Gehirn anscheinend nur eine Empfangs- und Verarbeitungsaufgabe wahrnimmt, denn unser Bewußtsein (also das eigentliche Gesamt unseres Erkennens und Erinnerns) liege eben nicht im Gehirn, sondern an einem anderen "Ort" (vgl. dazu "Mikrotubuli"). Es gibt zu dieser These einige sehr interessante und bedenkenswerte Begebenheiten und Patientenaussagen (z.B. eine sog. "Stillstandoperation" in der alles genau aufgezeichnet wurde) die diese These durchaus bestätigen.
... wenn das so wäre, dann könnte man anfangen, sich so manches "unglaubliche Phänomen" (z.B. "Ausserkörperlichkeit", "Gedankenübertragungen" bis hin zur "Homöopathie", "Gedächtnis des Wassers" und "Schwarzer Materie" ...) ganz neu zu erklären - das würde in der Medizin und Naturwissenschaft wahrlich einen "Paradigmenwechsel" einläuten!
Gruß Eisi
Eisi, was vergeudest Du Kraft und Zeit, längst offene Türen einzurennen? Was die moderne Wissenschaft allmählich zu begreifen beginnt, ist seit Jahrtausenden solides Tatsachen-Wissen authentischer Initiationsschulen und Religionen. Zuletzt hat die neue Rosenkreuzer-Bewegung - bekannt unter den Namen
Anthroposophie und
anthroposophisch orientierte Geistes-Wissenschaft - jene Tatsache, wonach das Bewusstsein sich des physischen Gehirns bedient, einmal mehr bekräftigt. Es ist schlichtweg ein Irr- und Aberglaube, das Geistige als ein Produkt der Materie anzunehmen, denn das
Gegenteil ist der Fall: Der Geist ist der Erzeuger der materiellen und
jeglicher gröberen stofflichen Substanz. Nicht das biologische Zellgewebe "schwitzt" das Geistige aus, sondern der Geist ergreift die Substanz, verdichtet sie zur Materie und
be-nutzt sie für seine Zwecke. Der
Geist ist der Bildner, nicht die Materie. Diese ist, als kristallisiertes End-Produkt, von sich aus
un-belebt und
tot.
Wenn jemand ein defektes Gehirn hat und deswegen nicht normal artikulieren kann, bedeutet dies nicht gleich, dass dieses Gehirn unfähig sei, einen gesund und normal sprechenden Geist aus sich herauszusetzen. Denn auch, wenn man einem Geigenvirtuosen ein paar Finger abschnitte und er dadurch nur mehr jämmerliches Geheule auf seinem Instrument zustande brächte, lebt dennoch
in seiner Seele und in seinem Bewusstsein die Melodie in all ihrer vollendeten Schönheit weiter, und würde man ihm die fehlenden Finger ersetzen, erklänge die Melodie, die in seiner unsterblichen Seele nach wie vor Bestand hat, von neuem...