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"Verschleiert" ganz ohne Burka ...:lachen::lachen::lachen:

ja genau - du bringst es auf den punkt !

was ist den die burka anderes wie ein symbol für privatshäre.
wo ist der unterschied zu den gardinen und vorhängen der moralsierenden bürgerlichen gesellschaft?
es sind doch diese "vorhänge" die unsere privatsphäre von der öffentliche sphäre abschotten. wo kämen wir hin wenn es öffentlich wäre was wir alles so tun im kleinen und geheimen. wenn wir uns im "schmutz" unserer biologischen realität suhlen.
wo käme man hin wennandere hören was wir privat sagen - wir privat tun - wie unsere private gesinnung ist….. so lange die menschen ihre eigene meinung verdeckt ausschliesslich in ihrer privatsphäre halten so lange ändert sich auch nichts am "gesellschaftskonformen_" mainstream.

wir haben unsere privatsphäre aus schutz vor unseren mitmenschen im öffentlichen raum. es ist ein produkt unserer angst... aber vor was ?

wenn wir uns zurückziehen hinter den mauern unserer sozialen panzerung leben wir ein leben hinter mauern. wir nehmen nicht mehr teil an der gesellschaftlichen entwicklung - wirken nicht mehr an ihr mit - sind von ihr ausgeschlossen. mag sein das wir unsere privatsphäre alles teil unserer freiheit sehen - sie ist aber alles anderes wie das !

dies meinten auch die frauen die zbsp offen bekannten das sie abgetrieben haben. sie wollten kein illegales ausüben ihrer rechte mehr. sie wollten das dieses recht öffentliche realität wird !
ebenso die homosexuellen welche sich outeten um eben um auf gesellschaftliche realität einzuwirken - um rauszukommen aus ihrer gesellschaftlichen isolation.

solange die meisten menschen ihre realität hinter den eigenen mauern führen - nur dort ihre wirkliche meinung äussern - müssen die etablierten kreise welche genau dadurch partizipieren weiter nichts tun - die übeltäter sind ja bereits hinter mauern. was aber wenn die menge ihre mauern verlassen um auch im öffentlichen raum zu offenbaren was sie unter wirkliches leben verstehen - ihr lebensrecht einfordert - was sollen die etablierten dagegen setzen? wozu verstecken wir uns also hinter unserer privaten sphäre noch .. wozu haben wier sie nötigt - was gewinnen wir durch sie.
ich meine die gewinner sind ganz andere kreise welche auch berechtigte interesse daran habenn ihre "privatsphäre" zu wahren.....
 
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Unterstuetzt die Hacker, unterstuetzt Wikileaks. Der Magnet hat sowohl einen negativen, als auch einen positiven Pol.
 
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ja genau - du bringst es auf den punkt !

was ist den die burka anderes wie ein symbol für privatshäre.
wo ist der unterschied zu den gardinen und vorhängen der moralsierenden bürgerlichen gesellschaft?
es sind doch diese "vorhänge" die unsere privatsphäre von der öffentliche sphäre abschotten. wo kämen wir hin wenn es öffentlich wäre was wir alles so tun im kleinen und geheimen. wenn wir uns im "schmutz" unserer biologischen realität suhlen.
wo käme man hin wennandere hören was wir privat sagen - wir privat tun - wie unsere private gesinnung ist….. so lange die menschen ihre eigene meinung verdeckt ausschliesslich in ihrer privatsphäre halten so lange ändert sich auch nichts am "gesellschaftskonformen_" mainstream.

wir haben unsere privatsphäre aus schutz vor unseren mitmenschen im öffentlichen raum. es ist ein produkt unserer angst... aber vor was ?

wenn wir uns zurückziehen hinter den mauern unserer sozialen panzerung leben wir ein leben hinter mauern. wir nehmen nicht mehr teil an der gesellschaftlichen entwicklung - wirken nicht mehr an ihr mit - sind von ihr ausgeschlossen. mag sein das wir unsere privatsphäre alles teil unserer freiheit sehen - sie ist aber alles anderes wie das !

dies meinten auch die frauen die zbsp offen bekannten das sie abgetrieben haben. sie wollten kein illegales ausüben ihrer rechte mehr. sie wollten das dieses recht öffentliche realität wird !
ebenso die homosexuellen welche sich outeten um eben um auf gesellschaftliche realität einzuwirken - um rauszukommen aus ihrer gesellschaftlichen isolation.

solange die meisten menschen ihre realität hinter den eigenen mauern führen - nur dort ihre wirkliche meinung äussern - müssen die etablierten kreise welche genau dadurch partizipieren weiter nichts tun - die übeltäter sind ja bereits hinter mauern. was aber wenn die menge ihre mauern verlassen um auch im öffentlichen raum zu offenbaren was sie unter wirkliches leben verstehen - ihr lebensrecht einfordert - was sollen die etablierten dagegen setzen? wozu verstecken wir uns also hinter unserer privaten sphäre noch .. wozu haben wier sie nötigt - was gewinnen wir durch sie.
ich meine die gewinner sind ganz andere kreise welche auch berechtigte interesse daran habenn ihre "privatsphäre" zu wahren.....


Wie definierst du eigentlich Privatsphäre?
Mir ist es egal, ob meine Nachbarn wissen, was ich esse, ich möchte aber beim Essen meine Ruhe haben und nicht ständig Vorübergehenden winken müssen.
Genausowenig möchte ich öffentlichen Sex, das meinst du wohl mit der biologischen Realität, nehme ich an!
Mag sein, dass das verklemmt ist, aber so ist es nun mal!
Privatsphäre heißt für mich, dass ich selber entscheide, was ich wann mit wem teile. Mit Angst hat das nichts zu tun, sondern mit meinen persönlichen Vorlieben!
Dass ich meine Privatsphäre schätze und geschützt wissen möchte, heißt ja nicht, dass ich drin eingemauert bin! Ich kann sie jederzeit verlassen und mit anderen teilen oder ich kann auch Freunde einlassen!
 
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Unterstuetzt die Hacker, unterstuetzt Wikileaks. Der Magnet hat sowohl einen negativen, als auch einen positiven Pol.

dabei sollte man aber immer bedenken dass der verschluss bzw zensur des informationsflusses nicht ein alleiniges thema der modernen informationstechnik ist. es ist eine lebenseinstellung so alt wie die menschheit.
so wird es besonders auch in religionen wie den buddhismus thematisiert:
ein leben in wahrhaftigkeit - nicht als moralisches gebot sondern als mittel der persönlichen befreiung von den bindungen der welt....
 
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dabei sollte man aber immer bedenken dass der verschluss bzw zensur des informationsflusses nicht ein alleiniges thema der modernen informationstechnik ist. es ist eine lebenseinstellung so alt wie die menschheit.
so wird es besonders auch in religionen wie den buddhismus thematisiert:
ein leben in wahrhaftigkeit - nicht als moralisches gebot sondern als mittel der persönlichen befreiung von den bindungen der welt....


Auch im Christentum: "Die Wahrheit wird euch frei machen!"
Aber was ist überhaupt wahr? Wie stelle ich fest, ob ich wahrhaftig bin?
Bisher hab ich das gefühlt - aber jetzt ist das weg! Oder besser gesagt, es macht irgendwie keinen Unterschied mehr, wie rum...
Wenn man 's nicht mehr fühlt, wie stellt man 's DANN fest? :confused:
Oder ist irgendwo alles sowohl wahr als auch falsch?
Nicht mehr durchblicke.... :(
 
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Auch im Christentum: "Die Wahrheit wird euch frei machen!"
Aber was ist überhaupt wahr? Wie stelle ich fest, ob ich wahrhaftig bin?
Bisher hab ich das gefühlt - aber jetzt ist das weg! Oder besser gesagt, es macht irgendwie keinen Unterschied mehr, wie rum...
Wenn man 's nicht mehr fühlt, wie stellt man 's DANN fest? :confused:
Oder ist irgendwo alles sowohl wahr als auch falsch?
Nicht mehr durchblicke.... :(

die wahrheit ist immer subjektiv - das musste selbst wittgenstein auf seiner suche nach der wahrheit feststellen ...

aber bei der wahrhaftigkeit geht es weniger um die absolute wahrheit der information sondern vielmehr darum sich an der wahrheit halten zu wollen.... und der wille ist immer subjektiv oder besser er ist zusammen mit der fühlenden wahrtnehmung das eigentliche subjekt - das was wir fühlen ist immer elementar und wahr - zumindest für uns selber !
..sentire ergo sum.....
 
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die wahrheit ist immer subjektiv - das musste selbst wittgenstein auf seiner suche nach der wahrheit feststellen ...


Was immer das auch heißt! :dontknow:
Ich dachte mal, ich wüsste es.....
Normalerweise geh ich davon aus, dass es einerseits das Faktische gibt und andererseits die eigene Wahrnehmung und Interpretation desselben.
So, wie bei einem Unfall, wo jeder Beteiligte und Zeuge es anders erlebt, aber dass der Unfall stattgefunden hat, ist wahr! Oder etwa doch nicht?


aber bei der wahrhaftigkeit geht es weniger um die absolute wahrheit der information sondern vielmehr darum sich an der wahrheit halten zu wollen....


Aber an WELCHE Wahrheit? :confused:


und der wille ist immer subjektiv oder besser er ist zusammen mit der fühlenden wahrtnehmung das eigentliche subjekt - das was wir fühlen ist immer elementar und wahr - zumindest für uns selber !
..sentire ergo sum.....


Und wenn das, was wir fühlen, total widersprüchlich ist?
 
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aber bei der wahrhaftigkeit geht es weniger um die absolute wahrheit der information sondern vielmehr darum sich an der wahrheit halten zu wollen.... und der wille ist immer subjektiv oder besser er ist zusammen mit der fühlenden wahrtnehmung das eigentliche subjekt - das was wir fühlen ist immer elementar und wahr - zumindest für uns selber !
..sentire ergo sum.....


Unmaßgebliche assoziative philosophische Betrachtungen
:

Wahrheit ist wohl immer relational in bezug auf die Wahrhaftigkeit eines Subjekts - und relational bedeutet gerade nicht relativ :nein:

Aber worin besteht die Subjektivität des Subjekts :dontknow: Was macht die Subjektivität aus :dontknow:

Anders gefragt:
Was macht die Menschlichkeit eines Menschen aus :dontknow:
 
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