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Die Utopie von der Demokratie

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Dann: in Demokratien wird ständig "etwas" geändert. Was das genau ist, sieht man z. B. daran, dass noch nie so viele Menschen nicht von ihrer Arbeit leben konnten wie heute. Laut Armutsbericht sind das allein in D 13 Millionen. Komisch, in einem materiell so reichem Land, nicht? Aber Hauptsache, sie dürfen mal ihre Meinung sagen.
Keine Ahnung, wo du diese Zahlen hergezaubert hast, aber der letzte Armutsbericht besagt etwas anderes:
https://www.bundesregierung.de/Cont...4/2017-04-12-armuts-und-reichtumsbericht.html
 
Also Kommunistisch geführte Länder gibt es nicht. Etwas früher schrieb ich ja in etwa das Gleiche. Das es echten Kommunismus nicht geben kann. Dann wurde ein Bsp angeführt und ich habe nach Länder geschaut, die als kommunistisch gelten. Um die Staatsform da aufrecht erhalten zu können ist offensichtlich die Verletzung von Menschenrechten nötig.
Aber halten wir fest: richtiger Kommunimus ist nicht möglich. Wäre es anders und wäre das die perfekte Staatsform, hätte sich irgendwo auf der Welt der Kommunismus durchgesetzt. Er funktioniert auch nicht, weil manche Menschen privtates Eigentum möchten, weil es den Wettbewerb geben muss, weil es den Menschen nicht gegeben ist in ihrer Gesamtheit nicht egoistisch zu sein.
Es ist aber nicht so, dass ihr mir nicht symphatisch wärt.
Letztes Jahr waren hier drei demos gleichzeitig, eine davon von Kommunisten. Obwohl die Leninschilder getragen haben und verkleidet und mit Holzwaffen herumgelaufen sind hat man sie gelassen. Die hatten meinen Bus gekapert und da drinnen "Bella Ciao" gesungen und ein paar Reden geschwungen. Die Mitfahrer haben Fotos gemacht und ein bisschen mitgesungen :).
Sowas geht in einer Demokratie. Man kann versuchen zu überzeugen.
Kommunistisch geführte Länder gibts nicht, aber kommunistisch angehauchte. Da landet man halt im Knast.
@Armutsbericht. Ich habe hier selbst schon über Armut geschrieben. Stimmt, dagegen muss man etwas tun. Trotzdem gibts viele Länder in denen es Menschen sehr viel schlechter geht. Deutschland oder Osterreich sind da keine guten Beispiele wenn man beweisen will, dass Demokratie schlecht ist.

Du sagst "Das es echten Kommunismus nicht geben kann. Dann wurde ein Bsp angeführt und ich habe nach Länder geschaut, die als kommunistisch gelten."

Was als kommunismus "gilt" (für wen denn, ausgerechnet für die, die am meisten Angst vor Kommunismus haben, etwa der Staat des Kapitals, der so einen Blödsinn veröffentlicht?) ist eben nicht identisch mit dem, was Kommunismus ist.

Kommunismus schafft den Staat ab, der will Herrschaft weghaben. Da musst du schon mal bei Marx nachlesen.

Und ach, wer sich nicht alles "Kommunist" nennt. Bella Ciao singen- wie nett. Agitation ist keine Unterhaltungskunst.

von wegen Armut: du machst wieder einen Negativvergleich auf, statt dich an dem zu orientieren, was positiv möglich ist. Da kannst du auch einem Hungernden sagen: "Versuche mal, auf dem Mond Nahrung zu finden". Gegen Armut muss man nicht "etwas" tun, sondern konkret die Basis abschaffen, die Armut regelmäßig produziert. Und die ist Kapital und eine Staatsgewalt, die Privateigentum schützt, weil sie daran profitiert.
 
Dann nenne erst einmal ein Land das kommunistisch ist.
Vielleicht verwechselst Du ja Kommunismus mit Anarchie.
Ich will mich nicht weiter mit Marx befassen, der ist mir im Höchtsmaß unsymphatisch. Daher lassen wir seine Texte mal lieber raus- schreib in Deinen Worten.
 
von wegen Armut: du machst wieder einen Negativvergleich auf, statt dich an dem zu orientieren, was positiv möglich ist. Da kannst du auch einem Hungernden sagen: "Versuche mal, auf dem Mond Nahrung zu finden". Gegen Armut muss man nicht "etwas" tun, sondern konkret die Basis abschaffen, die Armut regelmäßig produziert. Und die ist Kapital und eine Staatsgewalt, die Privateigentum schützt, weil sie daran profitiert.
Zum einen passt der vergleich natürlich nicht. Man muss hier tatsächlich nicht verhungern. Man hat auch eine Unterkunft- zur Not in einer Notunterkunft oder ähnlichem.
Das ist es schon angebracht mal auf Länder zu verweisen, wo das anders ist.
Man muss aber nicht die Basis abschaffen, man muss sich an der Basis beteiligen, wenn man so kämpferisch drauf ist. Du kannst nicht den Leuten das Geld wegnehmen und jeglichen Besitz und dann sagen so jetzt entscheidet wer anders was Du zu tun und zu lassen hast. Was du da willst ist ein immerwährendes Blutbad. Und das gegen Leute die mehr besitzen wie andere. Sonst haben die nichts "verbrochen".
 
Zum einen passt der vergleich natürlich nicht. Man muss hier tatsächlich nicht verhungern. Man hat auch eine Unterkunft- zur Not in einer Notunterkunft oder ähnlichem.
Das ist es schon angebracht mal auf Länder zu verweisen, wo das anders ist.
Man muss aber nicht die Basis abschaffen, man muss sich an der Basis beteiligen, wenn man so kämpferisch drauf ist. Du kannst nicht den Leuten das Geld wegnehmen und jeglichen Besitz und dann sagen so jetzt entscheidet wer anders was Du zu tun und zu lassen hast. Was du da willst ist ein immerwährendes Blutbad. Und das gegen Leute die mehr besitzen wie andere. Sonst haben die nichts "verbrochen".

Wer will denn deine Zahnbürste wegnehmen? Wenn du allerdings eine Zahnbürstenfabrik besitzt, in der andere für deinen Gewinn schuften, dann würdest du enteignet. Blutbad?
Derzeit ist die ganze Welt ein einziges Blutbad. Menschen schlachten sich gegenseitig und im Interesse der Gewalt- Profiteure. Das ist das Chaos- und das will ich weghaben.
 
Was als kommunismus "gilt" (für wen denn, ausgerechnet für die, die am meisten Angst vor Kommunismus haben, etwa der Staat des Kapitals, der so einen Blödsinn veröffentlicht?) ist eben nicht identisch mit dem, was Kommunismus ist.

Kommunismus schafft den Staat ab, der will Herrschaft weghaben. Da musst du schon mal bei Marx nachlesen.

Und ach, wer sich nicht alles "Kommunist" nennt. Bella Ciao singen- wie nett. Agitation ist keine Unterhaltungskunst.
Komm, sei doch froh, dass unser kapitalistisches System dir die Möglichkeit bietet, dich theoretisch mit dem Kommunismus zu befassen, weil du dir die Zeit dazu nehmen darfst. Als der Kommunismus in der DDR Realität war, hättest du diese Möglichkeit nicht gehabt. Du wärst dann heute kein Künstler, sondern im VEB arbeiten und trotzdem weniger verdienen, als die Stütze, die du heute bekommst. Du würdest auch keine Vorträge halten, sondern dein Vorgesetzter würde dir einen Vortrag halten, wenn du nicht ordentlich arbeiten würdest. Du agierst hier als Don Quichotte, merkst du das nicht?
 
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..Und, welchen Politiker hat deine rote Karte interessiert?
Ein Stimmzettel der einen Zusatz oder Vorbehalt enthält ist unzulässig, also ungülig und zählt nicht.

Kein Politiker interessiert sich (in Deutschland) für ungültige Stimmen, denn er erhält ja über das Wahlkampfkostenerstattungsgesetz pro abgegebene Stimme zwischen 70 cent - 85 cent.

Dabei ist es vollkommen egal "wie blöd" sich ein Wähler bei der Stimmabgabe anstellt.... :D

Im Übrigen haben wir ein Wahlgeheimnis. Würde also ein Politiker zugeben, sich für meinen "Zusatz oder Vorbehalt" zu interessieren, dann hätte er ja eingeräumt, sich damit strafbar gemacht zu haben!

Wir haben nun mal ein Wahlgeheimnis und das gilt für alle.

Natürlich ist auch richtig, dass sich grundsätzlich alle Politiker für Wahlgeheimnisse interessieren, ....es aber offiziell "selbstverfreilich" ( - denkmal möge mir diese "Sprachanleihe" verzeihen -) als Geheimnis auch wahren müssen....:D

Bernies Sage (Bernhard Layer)
 
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