• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Mathematik und Philosophie

Werbung:
AW: Mathematik und Philosophie

Aber zähle oder verformle einmal das Wichtige im Leben, also z.B. einen Sinn, oder Liebe, Motive, Angst, Glauben, Vertrauen, Kreativität, Hoffnung, Vermehrung, Respekt...

Annahme:

T = Theorie
P = Praxis
AW = absolutes Wissen

dann

T x P = AW

weiter

GG = Gesamt-Glauben
G = Glaube (echter)

dann

GG - AW = G

oder

GG - T x P = G

Aber das ist nur Spielerei, bitte nicht kommentieren, weil es jeden Aktivdenker leuchtet, das Licht der Welt ist nicht in einer Formel zu fassen, deswegen scheitern die Religionen, an den Worten, nicht an der Substanz.
Worthülsen können eben nur Form, Formung und Formatierung sein.

Axl
 
AW: Mathematik und Philosophie

Nachtrag:

Die von mir oben genannte Wissens- und Glaubensgleichung ist selbstverständlich keine mathematische Gleichung, sonder eine selbst geschaffene Abstraktion aus der Philosophie des Hegelschen Geistes.

Ein anders Beispiel, wo Mathematik und insbesondere die EDV-gestützte mathematische Berechnung unverzichtbar für die heutige Welt ist:

Architektur, mit ihrer Statikberechnungen, ohne die es nämlich weder Gehry-Häuser, noch andere moderne Bauwerke, wie Beispielsweise Brücken und ähnliches gäbe.

Für alle die Gehry nicht kennen, hier ein Link:
http://images.google.de/images?q=ge...99DE303&um=1&ie=UTF-8&sa=X&oi=images&ct=title

Und die Geschichte von der Hummel ist auch recht interessant. Die Hummel wäre nach der mathematischen Logik nicht im Stande zu fliegen, weil ihr Körpergewicht im Verhältnis zu den kleinen Flügeln ungleich zueinander stehen.
Aber, die Hummel weis davon nichts, weshalb sie einfach losfliegt. Das ist so ein typisches Beispiel, wie auch die Mathematik eben nicht alles erklären kann, weil die Natur, die Göttlichkeit selbst ist und über allem steht.

Nicht umsonst orientiert man sich an der Natur, man denke nur an der Nanotechnologie und den Lotus-Effekt.

Gruß
Axl
 
AW: Mathematik und Philosophie


der Glaube ist demnach größer als das Wissen
und deshalb ist die Hummel irgendwann losgeflogen

ich würde anders argumentieren:

die Spekulation schafft es,
auf etwas Tragfähiges zu stoßen
und dieses Konstrukt ist wahr,
obwohl es empirisch nicht gemessen,
ideologisch maximal verklärt werden kann

ich sehe keinen Unterschied zwischen Glaube und Wissen
der einzige Unterschied, den es für mich gibt,
ist derjenige zwischen der Spekulation und dem Experiment

das Experiment dient dazu,
eine Maschine zu entwerfen, die ein bestimmtes Ziel erreicht

die Spekulation ist die Verarbeitung der Umwelt,
die gleichzeitig in uns, um uns und um Ulm herum ist
 
AW: Mathematik und Philosophie

der Glaube ist demnach größer als das Wissen
und deshalb ist die Hummel irgendwann losgeflogen

Hallo scilla,

Der Gesamt-Glauben ist immer größer als die Wissenschaft, aber NUR durch die Wissenschaft kann der Aberglaube eliminiert werden. Das wusste auch schon Paracelsus im 16. Jh..

Und mit zunehmenden Wissen wird der "echte" Glaube immer kleiner.

Sehr paradox finde ich die Tatsache, dass Wissenschaftler, welche die Seele leugnen und nur aus den greifbaren Tatsachen leben, sich dennoch kirchlich trauen lassen oder ich kenne sogar Chemiker, die im Beruf Kaltlogiker durch und durch sind, aber im ihrem 2. Leben sich in einer zweifelhaften Sekte engagieren.

Ich sehe einen großen - sogar gewaltigen Unterschied - zwischen Wissen aus der Wissenschaft und dem Glauben.

Das Wissen kann absolut sein (Symbiose aus Theorie und Praxis), wobei der Glaube relativ bleibt und stets mit Zweifel behaftet ist. Wer den Zweifel leugnet, der lügt sich selbst in die Tasche....

Lieben Gruß
Axl
 
AW: Mathematik und Philosophie

Hi Aktivdenker ,
Aktivdenker schrieb:
Und mit zunehmenden Wissen wird der "echte" Glaube immer kleiner.
Das glaube ich nicht, eher andersherum. hmmm Je größer dein Wissen, umso mehr unwissende Bereiche hast du. Deshalb wächst auch der Glaube.

Aktivdenker schrieb:
Das Wissen kann absolut sein (Symbiose aus Theorie und Praxis), wobei der Glaube relativ bleibt und stets mit Zweifel behaftet ist. Wer den Zweifel leugnet, der lügt sich selbst in die Tasche....
Auch das Wissen der Wissenschaft ist mit Zweifel behaftet, hoffe ich. Wovon ist dein Wissen den lösgelöst(absolut)?

lg,
fussel
 
AW: Mathematik und Philosophie

Hi Aktivdenker ,
Das glaube ich nicht, eher andersherum. hmmm Je größer dein Wissen, umso mehr unwissende Bereiche hast du. Deshalb wächst auch der Glaube.

Auch das Wissen der Wissenschaft ist mit Zweifel behaftet, hoffe ich. Wovon ist dein Wissen den lösgelöst(absolut)?

lg,
fussel

Der Unterschied ist Du glaubst es, ich weiß es.

Ich habe mich umgehegelt, um mich abzuhegeln, um dann wieder aufgehelgt zu sein. Die Phänomenologie des Geistes hat alle Berg- und Talfahrten mit inbegriffen.

Das absolute Wissen ist frei von Zweifeln, bis neue Erkenntisse diese Tatsachen umstoßen. Aber am Satz des Pythagoras hat doch niemand mehr Zweifel, das ist nur ein einfaches Beispiel, für Theorie und Praxis in Symbiose = absolutes Wissen, kein Halbwissen mehr, keine Ahnung, mal ja, dann wieder nein, das habe ich hinter mir gelassen.....

Axl
 
Werbung:
AW: Mathematik und Philosophie

Je größer dein Wissen, umso mehr unwissende Bereiche hast du. Deshalb wächst auch der Glaube.

Das ist eine seltsame Logik, fusselhirn.
Die Nichtwissenden sollen also diejenigen sein, die am wenigsten glauben? Weil sie, die "Glücklichen", gar nicht wissen, was Wissen ist? :haare:

Ich meine nach wie vor: Wer nichts weiss, der glaubt am meisten! Das soll man mir erst einmal widerlegen.

Gruss
Hartmut
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben