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Märchen

AW: Märchen

Ist nicht die interessantere Frage:
Welcher Gott braucht welche Frau?
Und welche Göttin welchen Mann?

Tschulljung, aber mich kribbelts immer,
wenn der Begriff 'Gott' benutzt wird,
als sei allen gleichermaßen klar, wie er gemeint ist.

Trotzdem finde ich die Frage interessant.
Und setz jetzt einfach mal
x-beliebiges monotheistisches Gottesbild voraus.
Weil ich doch sonst nicht antworten könnte. lach

Gott schuf die Frau - in diesem Glaubensmodell.
Und er könnte nicht der Gott sein,
welcher er in diesem Glaubensmodell ist,
wenn er echte Fehler machen würde.
Also Fehler, die seinen Gesamtplan gefährden.
Er hat sich bei allem was gedacht.
Und weil er ein schöpferischer und liebender Gott ist,
kann es keine prinzipielle Destruktionsausrichtung
in diesem seinen Gesamtplan geben.

Keiner von uns weiß, wie Mann und Frau -
jeder für sich und als gemeinsames Prinzip -
entstehen konnten.
Wissenschaftlich lässt sich bis heute
nicht mal die Entstehung von Einzellern
in ihrer ganzen Komplexität ergründen,
geschweige denn die Komplexität
menschlicher Beziehungsgefüge.

'Warum braucht Gott eine Frau?'
Womöglich aus demselben Grund,
weshalb monotheistischer Gott sie schuf?
'Schuf' im Sinne eines klugen Königs,
der Schreiber damit beauftragte, das festzuhalten,
was er für konstruktives Erklärungsfundament hielt.
Ich glaube nicht, dass er dabei betrog.
Er war ein wirklich kluger König.
Und kann nicht zur Verantwortung
für das gezogen werden,
was lange nach ihm mit seinem Erbe geschah.

Aber vielleicht schieß ich da auch grade kurz.
Wie war das noch gleich?
Der zweite Schöpfungsbericht ist der ältere?
Und in diesem geht's nicht um die Rippe,
sondern nur um die Ebenbildlichkeit?
Irgendwie so - mag's grade nicht ausgraben.

Fazit:
Frag den betreffenden Gott bei Gelegenheit.
Das ist nicht süffisant gemeint, sondern genau so.
Niemand sonst wird die Frage beantworten können.

Ich für mein Teil
traue sogar monotheistischer Gottesidee
soviel authentische Schöpfungskraft zu,
dass sie größere als nur mögliche Lösung im Blick hatte.

:winken3:

Mein Beitrag war ja nur als Spaß gedacht. Aber wenn´s schon um den Gottesbegriff geht, also ich finde den Gedanken, dass Gott Mensch geworden ist, toll.

Es bedeutet für mich: Gott ist da. Zwischen Gott und Mensch gibt es eine Verbindung. Und wenn man sich anschaut, was für ein Mensch dieser Gott nach christlicher Vorstellung war, dann jemand, der sich der Schwachen annimmt, heilend wirkte, Schuld vergeben hat (es kann sehr leicht passieren, dass der Mensch Schuld auf sich lädt zB durch Fahrlässigkeit, also dass man jemandem Schaden zufügt (seelische Verletzungen, wertvolle Lebenszeitdiebstahl usw, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und dann muss man erst mal damit fertig werden) und jemand, der einem eine schöne Zukunft nach dem Tod verspricht. Und dann fällt mir noch ein, durch die Menschwerdung handelt es sich um einen personalen Gott, mit dem man in Beziehung treten kann usw usw...

Also der Gedanke der Menschwerdung hat durchaus etwas sehr reizvolles an sich.

Weihnachten ist auch schön. Was wäre das Jahr ohne Weihnachten. Total langweilig. Kalt, keine Wärme. Der Dezember hat schon was Besonderes an sich.
 
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AW: noch zur inzest-frage bei "allerleirauh":

Dann bleibt am Ende immerhin noch die :wc2: ...., denn:
panta rhei ....:lachen::lachen::lachen:


:nein:

Am Ende bleibt nur noch der
smilie_smoke_010.gif
! :D
 

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