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gibt es Gott?

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AW: gibt es Gott?

Das MUSS man/frau sogar sagen, um nicht etwas zu sagen, was man/frau einfach NICHT WISSEN kann. ;)

Das gilt vielleicht für Dich und die anderen hier !

Ich weiss - für mich selbst - dass ein Schöpfer existiert .

Ich habe - für mich selbst - seine EXISTENZ an seiner Schöpfung erkannt .
 
AW: gibt es Gott?

Was ist daran unsachlich?


"der mir zu essen und zu trinken gibt".....das ist unsachlich
nicht er gibt essen und trinken......fast 29 000 kinder sind in Afrika innerhalb paar Monaten an Hunger gestorben.....hat Gott sie vergessen?

erzähl mir nicht von Menschen-schuld, auch wenn es so ist, er steht nur so da?
 
AW: gibt es Gott?

Hi scriberius ,

Du hast ja immerhin erkannt , dass es einen Schöpfer im Sinne von höherer
Macht geben muss .
wir sind uns also darin einig, dass es einen Schöpfer gibt, weil es ihn geben muss.

Leider geht aus deinem weiteren Text hervor , dass Du das nicht wirklich an der Schöpfung erkannt hast .

hier sind wir wieder am Knackpunkt angekommen: wie könnte ich das, mit meinem zu kleinen Sehschlitz? Aus meiner menschlichen Perspektive - ohne
höheren Überblick? Ich kann nur den für mich sichtbaren Bereich analysieren und korrelieren.

Wir Menschen müssen uns an unserem Verstand (Vernunft) und Logik orien -
tieren , und darauf hoffen , dass das ausreicht , um das Richtige zu tun ,
was unser Schöpfer von uns will .
Das ist die E I N Z I G E Möglichkeit für die Menschheit :
die Schöpfung unseres Schöpfers wirklich gut zu behandeln .
Das sagt uns Menschenverstand und Logik !

Leider W I L L die Menschheit das bisher NICHT tun !

Nein, Manfred, nein. Wache Analyse von Geschichte und Gegenwart legen nahe, dass kein Schöpfer etwas von uns will, sondern dass es uns im Rahmen der Möglichkeiten selbst überlassen ist, unsere Lebensbedingungen zu gestalten. Tun wir dies sinnvoll, so ergeht es uns besser, folgen wir falschen Zielen, dann halt schlechter. Dann sehe ich keine Trennung zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung, sondern wir haben es mit einem kontinuierlich ablaufenden Prozess zu tun, denn Evolution ist Schöpfung und wir sind Teile davon, Kreaturen und Schöpfer gleichzeitig. Wir sollten uns also nicht irgendwem gegenüber gottgefällig verhalten, sondern endlich an die eigene Nase fassen und Verantwortung übernehmen. Davon aber sind wir heute kollektiv genau so weit entfernt, wie vor 2000 Jahren. Schlimmer noch: die spirituelle Reifung konnte nicht annähernd Schritt halten mit der technologichen Entwicklung. Wir erleben gerade, wie Barbaren immer mächtigere und tückischere Waffensysteme in die Hände fallen, während sie sich jeder Kontrolle entledigen: eine hoch brisante Entwicklung, mit viel mehr Risiken als Chancen. Ich stimme dir zu, wir sollten unser Habitat pflegen - im eigenen Interesse als Menschheit und eben nicht als Egoist, der sich Vorteile zu Lasten der Anderen und der Zukunft sichern will. Es sieht nicht gut aus. Gier und Machtwille scheinen stärker zu sein, als Vernunft und Verantwortungsbereitschaft. Aber auch das macht nichts, denn es ist vermutlich genau so richtig. Selbst dann, wenn wir unsere Hochkultur in den Untergang führen, bzw. es zulassen. Wir sind dann einfach noch nicht reif dafür.

EIN ALLMÄCHTIGER SCHÖPFER WÜRDE UNS AUF DEN RECHTEN WEG FÜHREN, SO ER WOLLTE. ICH BIN MIR SICHER, DASS KEINER DA IST, DER DAS WILL. WARUM? ES WÄRE UNLOGISCH.
 
AW: gibt es Gott?

"der mir zu essen und zu trinken gibt".....das ist unsachlich
nicht er gibt essen und trinken......fast 29 000 kinder sind in Afrika innerhalb paar Monaten an Hunger gestorben.....hat Gott sie vergessen?

erzähl mir nicht von Menschen-schuld, auch wenn es so ist, er steht nur so da?

Ich weiß nicht, warum er 29 000 Kindern in Afrika nichts zu essen gegeben hat. Es gibt sicher Gründe.

Deshalb bin ich auch so dankbar, dass er mir genug Nahrung zur Verfügung stellt. Du hingegen bist undankbar, weil du seine Leistung für dich nicht anerkennst und ihm dafür nicht dankst. Das ist, wenn man es genau nimmt, ein großes Verbrechen.
 
AW: gibt es Gott?

wir sind uns also darin einig, dass es einen Schöpfer gibt, weil es ihn geben muss.



hier sind wir wieder am Knackpunkt angekommen: wie könnte ich das, mit meinem zu kleinen Sehschlitz? Aus meiner menschlichen Perspektive - ohne
höheren Überblick? Ich kann nur den für mich sichtbaren Bereich analysieren und korrelieren.



Nein, Manfred, nein. Wache Analyse von Geschichte und Gegenwart legen nahe, dass kein Schöpfer etwas von uns will, sondern dass es uns im Rahmen der Möglichkeiten selbst überlassen ist, unsere Lebensbedingungen zu gestalten. Tun wir dies sinnvoll, so ergeht es uns besser, folgen wir falschen Zielen, dann halt schlechter. Dann sehe ich keine Trennung zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung, sondern wir haben es mit einem kontinuierlich ablaufenden Prozess zu tun, denn Evolution ist Schöpfung und wir sind Teile davon, Kreaturen und Schöpfer gleichzeitig. Wir sollten uns also nicht irgendwem gegenüber gottgefällig verhalten, sondern endlich an die eigene Nase fassen und Verantwortung übernehmen. Davon aber sind wir heute kollektiv genau so weit entfernt, wie vor 2000 Jahren. Schlimmer noch: die spirituelle Reifung konnte nicht annähernd Schritt halten mit der technologichen Entwicklung. Wir erleben gerade, wie Barbaren immer mächtigere und tückischere Waffensysteme in die Hände fallen, während sie sich jeder Kontrolle entledigen: eine hoch brisante Entwicklung, mit viel mehr Risiken als Chancen. Ich stimme dir zu, wir sollten unser Habitat pflegen - im eigenen Interesse als Menschheit und eben nicht als Egoist, der sich Vorteile zu Lasten der Anderen und der Zukunft sichern will. Es sieht nicht gut aus. Gier und Machtwille scheinen stärker zu sein, als Vernunft und Verantwortungsbereitschaft. Aber auch das macht nichts, denn es ist vermutlich genau so richtig. Selbst dann, wenn wir unsere Hochkultur in den Untergang führen, bzw. es zulassen. Wir sind dann einfach noch nicht reif dafür.

EIN ALLMÄCHTIGER SCHÖPFER WÜRDE UNS AUF DEN RECHTEN WEG FÜHREN, SO ER WOLLTE. ICH BIN MIR SICHER, DASS KEINER DA IST, DER DAS WILL. WARUM? ES WÄRE UNLOGISCH.

Hi scriberius , erkennen kann man nicht nur mit den Augen !

Man muss die Informationen sachlich und logisch verarbeiten - über lange
Zeit .
Über den Schöpfer können wir nur - mit viel Zeit , Mühe und Willen erkennen , dass das Universum NUR von einer unvorstellbar überlegenen Logik und
Macht erschaffen worden ist - und die ordne ich natürlich dem Schöpfer
des Universums zu .
Alles weitere lässt sich mit menschlicher Logik anhand der EXISTENZ seiner
Schöpfung erkennen :
natürlich sollen wir die Schöpfung wirklich gut behandeln -
wirklich harmonisch mit allen Mitmenschen und der Natur zusammenleben .

Das wars schon ! WARUM soll die Wahrheit kompliziert sein ?
Das machen doch n u r wir Menschen (incl. Dir) !
 
AW: gibt es Gott?

wir sind uns also darin einig, dass es einen Schöpfer gibt, weil es ihn geben muss.



hier sind wir wieder am Knackpunkt angekommen: wie könnte ich das, mit meinem zu kleinen Sehschlitz? Aus meiner menschlichen Perspektive - ohne
höheren Überblick? Ich kann nur den für mich sichtbaren Bereich analysieren und korrelieren.



Nein, Manfred, nein. Wache Analyse von Geschichte und Gegenwart legen nahe, dass kein Schöpfer etwas von uns will, sondern dass es uns im Rahmen der Möglichkeiten selbst überlassen ist, unsere Lebensbedingungen zu gestalten. Tun wir dies sinnvoll, so ergeht es uns besser, folgen wir falschen Zielen, dann halt schlechter. Dann sehe ich keine Trennung zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung, sondern wir haben es mit einem kontinuierlich ablaufenden Prozess zu tun, denn Evolution ist Schöpfung und wir sind Teile davon, Kreaturen und Schöpfer gleichzeitig. Wir sollten uns also nicht irgendwem gegenüber gottgefällig verhalten, sondern endlich an die eigene Nase fassen und Verantwortung übernehmen. Davon aber sind wir heute kollektiv genau so weit entfernt, wie vor 2000 Jahren. Schlimmer noch: die spirituelle Reifung konnte nicht annähernd Schritt halten mit der technologichen Entwicklung. Wir erleben gerade, wie Barbaren immer mächtigere und tückischere Waffensysteme in die Hände fallen, während sie sich jeder Kontrolle entledigen: eine hoch brisante Entwicklung, mit viel mehr Risiken als Chancen. Ich stimme dir zu, wir sollten unser Habitat pflegen - im eigenen Interesse als Menschheit und eben nicht als Egoist, der sich Vorteile zu Lasten der Anderen und der Zukunft sichern will. Es sieht nicht gut aus. Gier und Machtwille scheinen stärker zu sein, als Vernunft und Verantwortungsbereitschaft. Aber auch das macht nichts, denn es ist vermutlich genau so richtig. Selbst dann, wenn wir unsere Hochkultur in den Untergang führen, bzw. es zulassen. Wir sind dann einfach noch nicht reif dafür.

EIN ALLMÄCHTIGER SCHÖPFER WÜRDE UNS AUF DEN RECHTEN WEG FÜHREN, SO ER WOLLTE. ICH BIN MIR SICHER, DASS KEINER DA IST, DER DAS WILL. WARUM? ES WÄRE UNLOGISCH.

ENDLICH

fangen wir mit dem Zauberwort Evolution an, siehst Du von den ersten einzelligen bis zum heutigen Lebewesen eine Notwendigkeit für Gottes Hand?....Ich nicht
übertragen wir die Evolution zu den Menschen, wissenschaftlich betrachtet war keine Hand Gottes, von Ardi bis Homo Sapiens. Und wenn wir Gottes Hand mit Gewalt und Märchen rein quetschen, dann versagt die Idee gänzlich. Sagen wir Gott hat den Anfang gemacht und ließ alles sich entwickeln, versagt auch und vor allem versagen alle Religionen...6 Tage Schöpfung...., so können das Spiel bis zum Urknall weiter führen.

Es waren immer wir und werden immer es sein, die für Gott irgend welche Definition neu erfinden, weil wir nicht los lassen können. Der Trick dabei ist ganz Einfach und sehr schwer......der Mensch hat nur den Mensch und keine übersinnliche Macht, die ihn beobachtet oder bestraft oder belohnt, oder gar geschaffen hat.

gruß
 
AW: gibt es Gott?

ihr wisst schon, was ich meine: das, was mit unseren Sinnen erfassbar und mit unserem Verstand verarbeitbar ist, stellt nur einen sehr kleinen Teil von allem dar, was ist. Deshalb muss der große Rest mit Hypothesen und Glauben aufgefüllt werden, die mehr oder weniger zutreffend sind. Niemand kann behaupten, er wüsste etwas genau, sondern nur, wie es sich für ihn darstellt. Diese Vorstellung prägt seine Realität, kann ihn tragen und gut leben lassen oder auch zum haltlosen tumbleweed im Wüstenwind.
natürlich sollen wir die Schöpfung wirklich gut behandeln -
wirklich harmonisch mit allen Mitmenschen und der Natur zusammenleben .

Das wars schon ! WARUM soll die Wahrheit kompliziert sein ?
Das machen doch n u r wir Menschen (incl. Dir) !

nein, die Schöpfung ist brutal, ungerecht und meist alles andere, als harmonisch. Dies ist ein Ziel, das es anzustreben gilt! Eine neue Qualität irdischer Existenz, die bislang nur ganz Wenigen beschieden ist, eben Leuten, die dafür reif sind. Der große Rest verharrt noch in der Steinzeit, setzt auf deren Gesetz der Stärke und fertig. Auch das ist Schöpfung, sogar deren Normalfall. Hör auf zu träumen, Manfred.
 
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AW: gibt es Gott?

ENDLICH

fangen wir mit dem Zauberwort Evolution an, siehst Du von den ersten einzelligen bis zum heutigen Lebewesen eine Notwendigkeit für Gottes Hand?....Ich nicht
übertragen wir die Evolution zu den Menschen, wissenschaftlich betrachtet war keine Hand Gottes, von Ardi bis Homo Sapiens. Und wenn wir Gottes Hand mit Gewalt und Märchen rein quetschen, dann versagt die Idee gänzlich. Sagen wir Gott hat den Anfang gemacht und ließ alles sich entwickeln, versagt auch und vor allem versagen alle Religionen...6 Tage Schöpfung...., so können das Spiel bis zum Urknall weiter führen.

Es waren immer wir und werden immer es sein, die für Gott irgend welche Definition neu erfinden, weil wir nicht los lassen können. Der Trick dabei ist ganz Einfach und sehr schwer......der Mensch hat nur den Mensch und keine übersinnliche Macht, die ihn beobachtet oder bestraft oder belohnt, oder gar geschaffen hat.

gruß

eine Notwendigkeit für einen bewusst handelnden Schöpfer sehe ich nicht, schon gar nicht für einen allmächtigen, der irgend etwas von uns erwarten würde. Offen muss allerdings die Frage nach dem Ursprung des Universums bleiben. Was führte zum Urknall? War es der erste oder der x-te? Was wir wissen lässt aber sehr viele Theorien zu, die wir als sehr wahrscheinlich einstufen dürfen, jedenfalls was die Grundlagen der physischen Welt angeht. Mit dem Geist, dem ich die Hauptrolle zuschreibe, sieht es allerdings anders aus. Da wissen wir noch fast nichts - und sollten deshalb auch nicht allzu viel behaupten, sondern lieber vermuten.
 
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