Zwar gehör ich nicht zu den Superreichen und kann demfolgend auch wenig darüber sagen, doch ich kann zumindest das Misstrauen gegen die Zunft des Kaufmannes verstehen. Meine Zunft hat sich in den letzten Jahrzehnten zumindest zu einem nicht kleinen Teil(messbar in Zahlen hat man dazu ja leider nix) definitiv durch die Mentalität "The winner takes it all" ausgezeichnet und dementsprechend gehandelt. Schau darauf, wie ein Mensch die von ihm abhängigen Mitarbeiter behandelt und es zeigt sich sein Charakter.
Doch bin ich davon überzeugt(messen kann ichs ja leider nicht), dass zumindest der größte Teil meiner Zunft ehrlich am Geschick seiner Mitarbeiter(sind ja auch Familien und Freundschaften dahinter) und nicht kleingeistig an der bloß kurzfristigen Mehrung seines Profits interessiert ist(keine kluge Denke).
Wenn ihr einen Hinweis auf Arschlöcher braucht, schaut darauf, wie künstlich sie sich öffentlich zu inszenieren pflegen, sei es nun beispielsweise über Greenwashing, spenden für Flüchtlinge, Frauenquote etc.
Mir ist schon klar, dass ich damit die ewig Unbelehrbaren von der scharfideologischen(also politisch korrekten) Seite nicht anzusprechen weiß und auch niemals ansprechen kann, doch finden sich mit Sicherheit auch hier im Forum Leute, die begreifen, dass das Hirn ein Muskel ist, der nicht dauerhaft konserviert, indem man ihn möglichst selten nutzt. Das Kennzeichen von Ideologien ist, dass sie angesichts des Gedankengangs sehr einfach gestrickt sind...
Was zudem ein größeres Angebot an Tagesmüttermodellen in Kombination mit privaten Kindertagesstätten mit den Superreichen zu tun haben soll, die gewöhnlich in NGOs und damit die nicht bloß geistige Unterwanderung des Staatsapparates investieren(zB. Amnesty), bleibt zumindest mir persönlich verschlossen...