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Unterschiede katholische - evangelische Christen

Jep, ich auch - was ich meinte war die kirchenrechtliche Seite (ich weiß allerdings nicht wie das bei den Evangelen ist):
Die Taufe ist ein 'unauslöschliches Siegel' - einmal getauft, bist und bleibst du Christ, da kannst du tun was du willst...
Der 'Austritt' ist ein zivilrechtlicher Schritt - du kündigst die Mitgliedschaft im 'Verein der Kirchenbeitragszahler' -
für die Kirche hat das nur die Folge, dass sie den von dir nicht mehr einfordern können - du bleibst aber im Taufbuch
(Mitgliederverzeichnis) eingetragen mit dem Vermerk "deficit a fidei" (ist vom Glauben abgefallen). Solltest du wieder
'eintreten' wollen, ist dazu nur eine Willenserklärung nötig - du brauchst/kannst nicht nochmals getauft werden...


Ganz so einfach scheint es nicht zu sein: http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=79461

Wer von WIEDEREINtritt spricht, erkennt - vielleicht auch nur versehentlich - den AUStritt an!

Klar, getauft ist getauft. Ereignisse kann man nicht rückgängig machen.
Man kann aber die DEUTUNG von Taufe ändern - von der Deutung der Kirche, dass man durch die Taufe von der Erbsünde befreit und in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen wird - was ja an sich schon widersinnig ist, ein Säugling KANN ja noch gar nicht glauben - in die Deutung, dass der Kopf mit etwas Brimborium drumrum mit Wasser begossen wurde und die Ausführenden sich einbildeten, dass das irgendwas bewirken würde.
Mitglied der Kirche wurdest du in Wirklichkeit durch die EINTRAGUNG INS TAUFREGISTER, bzw die stillschweigende Duldung des von der Kirche beschlossenen Rechts durch Eltern und Gesellschaft!

Und Mitgliedschaften kann man kündigen - jedenfalls religiöse Zwangsmitgliedschaften.
 
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Jep - das sagt aber nur der gesunde Menschenverstand, nicht das Kirchenrecht ;)

Die Katholische Kirche kennt keinen Austritt aus der Glaubensgemeinschaft Kirche, da eine Taufe nicht rückgängig gemacht werden kann und die katholische Kirche sich als die Gemeinschaft der Getauften versteht. Dennoch knüpft sie an einen entsprechenden Versuch kirchenrechtliche Folgen.

Nach ständiger Praxis bewirkt die Austrittserklärung die Exkommunikation, also nicht etwa den Ausschluss aus der Kirche, sondern den Verlust bestimmter Mitgliedschaftsrechte als Beugestrafe. In der 1970 veröffentlichten „Erklärung der Diözesanbischöfe zu Fragen des kirchlichen Finanzwesens“[13] und in der „Erklärung der deutschen Bischofskonferenz zum Austritt aus der katholischen Kirche“[14] vom 24. April 2006 wird die Erklärung des Kirchenaustritts als Apostasie, Häresie oder Schisma im Sinne einer öffentlichen Lossagung von der Kirche gewertet und ist somit eine gegen den Glauben und die Einheit der Kirche gerichtete Straftat

Wie ich inzwischen herausgefunden habe, gibt es den kirchenrechtlichen Austritt bei den evangelischen Landeskirchen dagegen sehr wohl.
 
shouqici schrieb:
Die Bibel haben wir in der Schule auch nicht gelesen - es wurde aber von Engagierten vorausgesetzt dass sie das selbst machten -
da gab's dann immer mal wieder einen Bibel-Quiz, bei dem man Bücher o.ä. gewinnen konnte...
Protestanten und Altkatholiken hatten wir auch, und manchmal gab's auch Glaubensdiskussionen :debatte:

Bei mir gab es beim Fahnenapell (DDR) auch ab und an mal Auszeichnungen und ich habe einmal ein Buch bekommen: "Zwischen Hundert Brücken" von Oscar Cornelius Heemans (Autor) schildert seinen antifaschistischen Widerstandskampf belgischer Stadtpartisanen während des zweiten Weltkrieges. (Ereignisse, Tatsachen, Zusammenhänge) :D in Anerkennung ausgezeichneter Leistungen...und die Christen verteufeln den Sozialismus wegen ihrer Doktrin, wie verrückt ist das denn?
 
Jep - das sagt aber nur der gesunde Menschenverstand, nicht das Kirchenrecht ;)


Ich bin doch automatisch mit meinem Austritt exkommuniziert!


Exkommunikation ist der zeitlich begrenzte oder auch permanente Ausschluss aus einer religiösen Gemeinschaft oder von bestimmten Aktivitäten in einer religiösen Gemeinschaft. Sie wird als Beugestrafe angewandt, das heißt bis zur Beendigung bzw. Wiedergutmachung des Fehlverhaltens.

Im Mittelalter hatte die Exkommunikation die weltliche Reichsacht zur Folge und damit oft den wirtschaftlichen oder politischen Ruin (jemanden „in Acht und Bann tun“ = aus der Gemeinschaft ausschließen).

Quelle: Wikipedia, rote Hervorhebung von mir.

Ziemlich widersprüchlich das Ganze! :D

http://www.atheisten-info.at/infos/info0301.html

Davon abgesehen, wüsste ich nicht, wer mich daran hindern könnte, irgendeine Messe zu besuchen und mir bei der sog. Kommunion eine Oblate verpassen zu lassen - wenn ich das wollte, was aber nicht der Fall ist!
Oder prüfen die heute nach, wer sich da anstellt und ob der überhaupt darf? :D


Wie ich inzwischen herausgefunden habe, gibt es den kirchenrechtlichen Austritt bei den evangelischen Landeskirchen dagegen sehr wohl.


Die haben es gut! :ironie:
 
PS: Irgendwie auch niedlich, dass sie einen NACH dem Austritt nochmal rauswerfen - es beruhigt sie wohl, wenn sie glauben können, dass sie immer noch die Macht haben? :dontknow:
 
Bei mir gab es beim Fahnenapell (DDR) auch ab und an mal Auszeichnungen und ich habe einmal ein Buch bekommen: "Zwischen Hundert Brücken" von Oscar Cornelius Heemans (Autor) schildert seinen antifaschistischen Widerstandskampf belgischer Stadtpartisanen während des zweiten Weltkrieges. (Ereignisse, Tatsachen, Zusammenhänge) :D in Anerkennung ausgezeichneter Leistungen...und die Christen verteufeln den Sozialismus wegen ihrer Doktrin, wie verrückt ist das denn?


Die wollen halt, dass alle an IHRE Doktrinen glauben! :D
 
Wird bei den Katholiken auch die Beschneidung (Phimose Behandlung) durchgeführt, wie im Islam und bei den Juden?
Eine natürliche Geschichte zur Erklärung des heiligen Geistes:
Wie war das doch früher die einstigen Herrscher bezeichnete man als Götter und diese Götterwaren heilig und intelligent; weil sie gebildet waren besaßen sie einen heiligen Geist. Dann gab es da noch das Recht der ersten Nacht.
http://www.fibri.de/jus/jusdeut.htm
War Jesus so ein Kind und genoss deshalb Privilegien in Bezug auf Bildung und der göttliche Vater kümmerte sich um ihn? Ich bin hier einfach mal von den natürlichen Verhältnissen ausgegangen. Die 3 heiligen aus dem Morgenland hatten dann vielleicht die Aufgabe nachzusehen ob ein Junge oder ein Mädel geboren wird. Vielleicht war Jesus ja das erste gezeugte Kind des Gottes (Herrschers). Vergleiche Abrahams Vaterschaft
http://www.glauben-und-bekennen.de/besinnung/begriffe-h/hagar.htm
Hagar gebar dem Abraham einen Sohn, den nannte er "Ismael"; doch dieser war nicht der Sohn der Verheißung - er wurde als "Sohn der Unfreien" angesehen.
Vom Ismael stammt der Islam ab. So gesehen entstand der Islam als eine Religion der Unfreien. Liest man den Koran und dessen Anweisungen so ist das genau zu erkennen. So gesehen war Mohammed ein Revolutionsführer, wie Lenin, Mao Zedong, Fidel Castro, Che Guevara, vom überlieferten Verständnis her waren auch das Götter.
 
So wie man das Christentum hier behandelt ist die Politik schon längst auf den Endsieg des Islam programmiert.


Die Politik vielleicht - aber warum sollten Leute, die sich von der einen Zwangsreligion abwenden, dafür eine andere eintauschen?
Es gibt natürlich immer auch einige Konvertiten, aber besonders viele sind das - soviel ich weiß - nicht!
 
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PS: Irgendwie auch niedlich, dass sie einen NACH dem Austritt nochmal rauswerfen - es beruhigt sie wohl, wenn sie glauben können, dass sie immer noch die Macht haben? :dontknow:
Ja, so wird's wohl sein - es geht aber auch noch'n Ticken härter: Bei den Zeugen Jehovas gibt es keine Austritte;
will jemand austreten, wird das nicht zur Kenntnis genommen, der 'Übeltäter' aber von der Kirche 'rausgeworfen
- Gläubige dürfen dann mit ihm keinen Umgang mehr pflegen - und die ZJ mit Recht behaupten "Es ist noch nie
jemand ausgetreten"... :weinen2:
 
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