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Objektive Prüfung einer Aussage

(i) Wir leben alle gemeinsam in einer Welt.

(ii) Wir teilen uns diese gemeinsame Welt.

Das sind zwei Aussagen, deren objektive Prüfung Sie hier bitte demonstrieren.

Nun, es gibt ja Fotos und Filmaufnahmen des Planeten Erde , also die Welt, wo wir Menschen leben. Und menschliches Leben ist ja bisher nur auf der Erde bekannt. Wenn man ja die Fotos der Erde sieht und der Städte die dort durch Satellitenaufnahmen zu finden bzw. wiedererkennbar sind wie München, Köln, Hamburg, Berlin, Rom, London, Paris . Washington usw, dann würde ich sagen, ist die Annahme berechtigt, dass wir Menschen, die wir mittlerweile über 7 Milliarden auf diesem Planeten sind, alle in der selben Welt leben und dass dieser Planet bevölkert ist. Diese Aufnahmen beweisen ja seit dem 20. Jahrhundert, dass die Menschen auf einem gemeinsamen Planeten leben, der ja auch engbevölkert ist mittlerweile. Man kann auf diese Aufnahmen , die unterschiedlich gestuft sind und deren Manipuliertheit ich in diesem Fall nicht annehme (da kontraintuitiv), eben sehen wie die menschliche Zivilisation hier in Form seiner Stände und Länder auf diesem Planet leben. Die Erde ist die Welt , in der der Mensch bisher gelebt hat (vielleicht kommen später noch andere Planeten dazu, wo Menschen sich niederlassen werden eventuell, aber momentan lebt die Gattung Mensch auf der Erde, die unsere gemeinsame Welt ist und die durch technische Aufnahmen seit dem 20. Jahrhundert auch objektiv bestätigt ist. Insofern verweise ich gern auf diese Aufnahmen, die jeder heutzutage im Internet finden kann von der Erde. Diese Aufnahmen zeigen Städte, Länder , das Stromnetz, Menschen usw.

Folglich wird (i) bestätigt, da der Mensch nunmal bisher auf der Erde lebt (und auf keinem anderen Planeten, und es gibt auch nur eine Erde)

(ii) wird auch bestätigt, da die Satelittenaufnahmen zeigen wie beispielweise in Europa friedlich koexistiert wird.

Hier auch mal ein paar Links dazu:

http://www.laenderservice.de/satellitenaufnahmen/europa/deutschland.aspx

http://www.intelligence-airbusds.com/de/5768-bild-informationen?img=1205#.V1IZE_mLTcs

Hier wird ja eine Stadt, gezeigt in der Menschenzusammenleben und die sich den Raum "München" teilen.

Die Menschen leben ja in unterschiedlichen Städten und Ländern, aber alle diese Städte und Länder gehören ja zur Welt , also zur Erde und sind auch nur dort zu finden. Und diese Welt wird ja geteilt dadurch, dass man meist in Städten friedlich zusammenlebt und dass man ja auch von einer friedlichen Koexistenz der Länder hier in Europa sprechen.

Warum sollte man also bezweifeln, dass die Menschen nicht alle auf dem selben Planeten/in der selben Welt leben?

Warum sollte man solche Satellitenaufnahmen hinterfragen, die das objektiv genug zeigen? Das wäre für mich nicht einleuchtend? Oder misstrauen Sie etwa der Nasa und Co (oder der europäischen "Weltraum" behörde?

Sind solche Aufnahmen nicht objektiv genug? Und beweisen sie nicht (i) und (ii) zur Genüge?



Sehen Sie oder andere Menschen Regentropfen, heißt das noch lange nicht, daß es regnet.

Warum sollte man , was man sieht bezweifeln? Wenn man weiß wie Regentropfen/wie Regen aussehen /aussieht, dann kann das ja jeder Mensch wiedererkennen. Und er kann dann sagen, ja auch sehe wieder Menschen, und sehe das selbe wie du. Zudem kann man ja auch Regen auf der Kleidung spüren und weiß auch in der Regel wie sich Regen anfühlt. Ich würde schon sagen, dass in den meisten Fällen man da richtige Beobachtungen macht durch die visuelle oder taktile Wahrnehmung. Das gleiche kann man übrigens auch für das Beispiel "es schneit" anwenden..jeder Mensch in Europa zumindest kann sagen/erkennen, wie es schneit, er weiß was Schnee ist und wie dieser aussieht. Und Schnee merkt man ja auch auf der Kleidung. Natürlich lässt sich auch künstlicher Schnee herstellen, aber ich glaube man kann im Regelfall merken, ob man es mit "richtigem" oder nur mit "künstlichem" Schnee zu tun hat. Zudem ist das ja auch recht aufwendig technisch herzustellen (also den Schnee). Aber man kann vom Prinzip her dasselbe sagen in Bezug auf Schnee und Regen. Beides kommen meist von oben, beide fühlen sich in der Regel nicht unbedingt angenehm an und beide sind vor allem sichtbar und lassen sich mit dem bloßen Auge erkennen. Und da Regen und Schnee ja keine unsichtbaren Sachen sind , können die Menschen dies mit den Augen erkennen, ob es schneit oder nur regnet.. Wenn Menschen Regentropfen von oben herabfallen sehen, dann spricht man in der Regel vom Regen bzw. sagt, dass es regnet. Mir ist da kurz gesagt Ihre "Denke" in dem Punkt nicht einleuchtend und finde meine da evidenter. Wenn Menschen von oben Regentropfen herabfallen sehen, warum sollte man dann nicht sagen, dass es regnet?



Damit unterstellen Sie aber, daß Ihre Mitmenschen genau das sehen, was Sie zu sehen glauben. Sie wissen aber nicht, ob Ihre Mitmenschen ebenso wie Sie der Meinung sind, daß es regnet und es könnte sogar sein, daß sich Ihre Mitmenschen einen üblen Scherz erlauben und Ihnen bestätigen, daß es regnet, obwohl die Mitmenschen sich sicher sind, daß es nicht regnet. Sie werden doch einsehen, daß das, was Sie bislang vortrugen, wenig überzeugt, nicht wahr?



Warum nicht? Schon mal was von den Gettier-Fällen gehört oder gelesen?

Behelf: https://www.uni-bielefeld.de/philosophie/personen/nimtz/Arbeitsmittel/HIM_BSP2_Gettier.pdf

Nun ich gehe davon aus, dass wenn ich Regen sehe, auch andere Mitmenschen diesen Regen sehen und ich da nicht der einzige bin, der das so sieht. Und ich kann diese Menschen ja befragen, ob diese das genauso so sehen wie ich, nämlich das es regnet oder schneit (in der Münchener Altstadt um 15 Uhr am 4. Juni/4. Dezember usw..).. Wenn ich mehrere Menschen befrage und alle sagen, dass auch sie den Regen sehen /gesehen haben, dann scheint mir das im Grunde evident genug zu sein...und wenn ich alle Menschen der Münchener Altstadt befragen lassen würde, und alle das selbe bestätigen , dann scheint der Fall doch klar zu sein...und warum sollten dann alle Bewohner z.B. der Münchener Altstadt lügen und sich einen "üblen Scherz erlauben"? Das wäre ja eher irrational, wenn 200 .000 Menschen lügen würden (ein paar ja vielleicht, aber doch nicht alle)...Oder haben Sie so ein negativ-kritisches Menschenbild? Dass die Menschen mehr lügen würden, als die Wahrheit zu sagen? Ich denke jedenfalls nicht so und bin der Meinung, wenn die Mehrheit der Bürger das bestätigt, dann ist es auch wahr oder? Jedenfalls spricht dafür eben eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es wahr ist. Oder würden Sie der Mehrheit der Bürger unterstellen, dass sie lügt oder sich gar geirrt hat? Das würde ich im Regelfall aber nicht annehmen...meist bestätigt ja die Mehrheit die eigene Meinung.. Und diese hat so wie ich den Regen oder den Schnee genau gesehen zu dieser Zeit an diesem Ort usw..

Gegenfrage: Warum sollte, das , wenn man die Sache so sieht, nicht überzeugend sein?

Nein, die Gettier-Fälle kenne ich (noch) nicht.
 
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Nun, es gibt ja Fotos und Filmaufnahmen des Planeten Erde , also die Welt, wo wir Menschen leben.

Es gibt zudem Photoshop für Zahlknechte und Gimp für Liebhaber kostenlos erhältlicher und freier Software. Es dürfte also kein gravierendes Problem sein, per Photographie zu belegen, daß ein realistisches Abbild der Erde der Figur eines verbeulten und gestreckten Rotationsellipsoiden entspricht.

Und menschliches Leben ist ja bisher nur auf der Erde bekannt.

D.h., aus beschränktem Wissen folgt unbeschränktes Wissen oder wie oder was wollen Sie damit sagen?



Wenn man ja die Fotos der Erde sieht und der Städte die dort durch Satellitenaufnahmen zu finden bzw. wiedererkennbar sind wie München, Köln, Hamburg, Berlin, Rom, London, Paris . Washington usw, dann würde ich sagen, ist die Annahme berechtigt, dass wir Menschen, die wir mittlerweile über 7 Milliarden auf diesem Planeten sind, alle in der selben Welt leben und dass dieser Planet bevölkert ist.

Dann könnte ich entgegnen, daß Sie den Lügenmedien aufgesessen sind und sich leichtgläubig haben täuschen lassen. Dem hätten Sie dann nichts entgegenzusetzen und der Versuch, die Beweislast umzukehren, würde auch scheitern. Schwatzhaft kämen Sie vom Versuch eines Arguments in der Sache zum moralisierenden Vorwurf in Hinsicht auf meine Art und Weise der Themenbehandlung.

Diese Aufnahmen beweisen ja seit dem 20. Jahrhundert, dass die Menschen auf einem gemeinsamen Planeten leben, der ja auch engbevölkert ist mittlerweile.

Diese Aufnahmen beweisen bestenfalls das Ausmaß einer unkritischen Wissenschaftsgläubigkeit, mehr nicht.

Man kann auf diese Aufnahmen , die unterschiedlich gestuft sind und deren Manipuliertheit ich in diesem Fall nicht annehme (da kontraintuitiv), eben sehen wie die menschliche Zivilisation hier in Form seiner Stände und Länder auf diesem Planet leben.

Aufnahmen sind grundsätzlich manipuliert. Der Photograph entscheidet, was aufgenommen werden soll und wie es abgelichtet wird.

Folglich wird (i) bestätigt,

Das glauben Sie doch wohl nicht im Ernst? Nicht ein Wort haben Sie darüber veloren, was Sie damit meinen 'gemeinsam in einer Welt zu leben'! Es gibt doch bekanntlich zwei grundverschiedene Weisen einer Gemeinsamkeit, nämlich sich ganz gemein während eines Beisammenseins die Köpfe einzuschlagen, oder aber in Frieden gemeinsam miteinander zu leben, kurzum, zu unterscheiden wären ein friedliches und ein unfriedliches Beisammensein bezüglich eines gemeinsamen Lebens in dieser Welt, die eben das ist, was der Fall ist und noch viel, viel mehr.

(ii) wird auch bestätigt, da die Satelittenaufnahmen zeigen wie beispielweise in Europa friedlich koexistiert wird.

Das ist Ihre Bildinterpretation, aber zweifelsfrei nicht die Bildbeschreibung.


Warum sollte man also bezweifeln, dass die Menschen nicht alle auf dem selben Planeten/in der selben Welt leben?

Weil Menschen, welche die Erde verlassen und zum Beispiel den Mond besuchen, zu diesem Zeitunkt sicher nicht auf der Erde leben. Wo genau die Verstorbenen leben, also Menschen, deren stebliche Hülle den Hinterbliebenen zur kultischen Entsorgung anheimgegeben ist, das wissen weder Sie, noch ich, aber die Religiösen möchten uns weismachen, wie man darüber sprechen kann.

Nein, die Gettier-Fälle kenne ich (noch) nicht.

Dann sollten wir hier vorerst unterbrechen!

Er geht vor die Haustüre und wartet...:D

Worauf, auf subjektiv garantiert sichere Eindrücke oder womöglich gar auf Dinge, die immer nur im Wahrgenommenwerden bestehen?
 
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“Anderrsdenk“ schrieb:
Worauf, auf subjektiv garantiert sichere Eindrücke oder womöglich gar auf Dinge, die immer nur im Wahrgenommenwerden bestehen?

Oft wartet man vergeblich und es kommt kein Regen.
Dann erdichtet man sich einen Regengott und wie durch ein Wunder erhört, regnet es.:D

Aber um auf dein Gedachtes sachlich zu diskutieren, man kann ja beide Möglichkeiten in Betracht ziehen.
 
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