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Lyrik - nicht ganz ernst genommen

wort-schatz

Well-Known Member
Registriert
19. Mai 2005
Beiträge
10.053
Miriams Marmelade

Marmelade!
Marmelade oh!
Oh du meine Marmelade!
Meine Marmelade Du!
Oh, oh, du, du!
Du Meine Marmelade!
Miriams Marmelade.
Marmelade oh du Miriam!
Du, oh Miriam!
Miriam!
Oh, du!
OH!

:rolleyes: :rolleyes:
 
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Worte!
Worte oh!
Oh Ihr meine Worte!
Meine Worte Ihr!
Oh oh, Ihr, Ihr!
Ihr meine Worte!
Wort-Schatz's Worte.
Worte oh Du Wort-Schatz!
Du, oh Wort-Schatz!
Wort-Schatz!
Oh, du!
OH!

:reden: :krokodil:
 
Blühende Wellen

Blausäuselnd walten Wellen,
wallen Wellen im Wind.
Bläuend und kleine Wolken
schweben webend dahind.

Blühende Blüten neigen
bleichend ihr bloßes Haupt.
blitzend Blessuren erfrieren
Baldachinen beraubt.

Stille, vertraute Geräusche
in Dimensionen verpackt.
Mehrjungfrauen sie singen
elfenbeinfarben und nackt.

:rolleyes: :rolleyes:
 
Blühende Wellen - und die Folgen

Die Wellen die blausäuseln
Des Meeresspiegel sie kräuseln -
Die Wolken blau und klein,
Nehmen die Seele ihm ein...

Er pflückt die sich neigenden Blüten,
Vergisst vor Blessur' sich zu hüten,
Des Baldachines plötzlich beraubt,
Erfriert schon fast sein Haupt

Er sollt lieber baden gehn,
Oder laufen - sogar mit Hürden -
Doch
Um Meeresjungfern nackend zu sehn,
Nimmt er auf sich schwere Bürden...
 
Der Balkenbiegende Brunderbund band
Beim Bauernbringheim einen Besen zum Brand
Brennend Brannte der Besen wie Blei
Brunhild pürierete beim Backen den Brei
Bierkorbflechtend saß die buckelige Babette
Beim Betonbeitisch und bürstet ihr bläulich Brünett
Bedenkend bedeutend belauscht beiderseitig
Des Bandesbierbecherns berauschend beizeitig
Beim Besenbinden der blechernen Beiden
Ließ Brundhild sich beidseits nen Zopf peppig schneiden.
Bedauernd bedankt sich Balduin baldens
Für die Brandbundbekämpfung berauschend des Waldens
Unter brodelndes Beiseins beklemmend bemeiern
Der Bursch von der blaubleiernen Bergalm bei Bayern
Berauschend bedauern die blutjungen Bauern
Beklagend beisammen der Bettelbraut trauern.
 
Glorie Motte

Glorie Motte
Nexa Lotte
Leicht beflügelt in dir
das allerhaltende wir.

Verübelnd Licht und Flug
Nacht und Tag im Verzug
Immererneuernde Pein
Fragen nach ständigem Sein.

Und nur ein lautes Ehé
Lebensbegrünender Klee
Wörtermagie, Gleichnis, Buch
Lastender Götter zum Fluch.

:cool: :cool: :cool:
 
Grübelnd gräbt der Gärtner Gras
Maria murmelt "Halte Maß"
Josef jodelt "Jeder jammert"

Heinrich hustet hinterm Haus
Der Sensemann sucht sich ihn aus
Klein Käthe sich an ihn klammert.

Mauerbröckelnd murmelt macht der Meister
Knäckebrot klatschnass wie Kleister
Hühnerstangen heiter hinter

Sommerstrandseesessel sitzt
Herbstzeitlose heut erhitzt
Wohlig warm wie einst im Winter
 
Ballnacht

Symphonierende Geigen
tanzen den greifenden Reigen
und impulsierendes Licht,
sich in dem Allsein gebricht.

Taumelnde Träume allhier,
wesenzersetzender Bier,
Glaube in Hoffnung vereint,
Blaugrüner Teppich, der weint.

Dunkler gedanklicher Kreis,
Tatzen dem, pfotiger Greis.
Rauschende Ballnacht im Haus
mattgrinsend Graukater Klaus.

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
 
Der schönschillernde Schornsteinfeger schaut
Wo der bierbäuchige Brandschutzmeister baut.
Im Wald wo wie Wiesen die Wiesel sind grün
Braucht der blaubleiernde Blütenbaum später erst blüh'n.

Sichelschwingende Schwestern schlendern stadtein
Bring, bitte bitte, dein Brüderlein heim
Frierende Frösche friesieren sich friesisch
Schaumbartschonende Schönlocken schließlich.

Nörgelnde Nager negieren nett nämlich
Dümmliche Dauernager, die dämlich
Beim buckligen Biber das Bleilot bebläuten
Und lieblichen Lemmingen Lahmlieder läuten.
 
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Johann Wolfgang von Plattbauer

Schimmernde Bögen im Regen.
Häuslicher und schiefer Segen.
Liebliche Nacht, die der Tag
einfach zerbrechen vermag.

Qualvolle Enge und Zug,
wo man sich schlechter betrug.
Graugrüne Hoffnung und Qual
fetter, geräucherter Aal.

Hoffnung, bizarr voller Licht
worin das Dasein gebricht.
Schönheit, dir jubel ich zu!
Quietschende Kröte hat Ruh.​
 
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