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gibt es Gott?

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AW: gibt es Gott?

.........

........leisten wir diese Aufklärungsarbeit, damit man nach und nach diese Schwachsinn abschafft.

Das kann ich nicht unwidersprochen lassen. Wenigstens gehört zu meiner Aufklärungsarbeit auch der Hinweis, dass man < Schwachsinn > nicht abzuschaffen vermag und deshalb auch nicht "bekämpfen" sollte, schließlich könnte ein jeder Sinn sich auch organisch bereits so manifestiert haben, dass er bereits wie ein Automatismus funktioniert, welcher auf der Eingabe einer falschen (Erfahrungs-)Norm in einer "schlimmen" Rückbezüglichkeit beruht.

Vielmehr ist meines Erachtens deshalb vorrangig zuerst nach der Motivation des Sinngebers innerhalb eines sprachlichen Kontextes zu fragen, um in Erfahrung zu bringen ob ein Irrtum versehentlich oder vorsätzlich beim Sinnnehmer erregt wird oder erregt werden soll.

Bei einer Abschaffung von < diese Schwachsinn > würde doch nur ein anderer Schwachsinn an dessen Stelle treten.

Bernies Sage
 
AW: gibt es Gott?

Ich gehe mal davon aus dass die meisten von uns sich von der infantilen Vorstellung Gottes als alter bärtiger Mann auf Wolke 17 verabschiedet haben. So ist mit der Frage nach Gott in der Regel eine eher abstrakte Vorstellung des Absoluten verbunden. Und hier insbesondere die für unser Verhalten wichtige Frage die Existenz eines reglementiven und für alle gleich verbindlichem Wertesystems.
Unsere hoch gepriesene Vernunft ist eine sekundäre Größe stellt sie doch nichts anderes dar wie eine Adaption unseres Verhaltens an dieses Wertesystem.
Da du den Bezug deines' dürfens' offenbar auf eine allgemein gültige Vernunft als Referenz auf ein absolutes Wertesystem legst hast du dir damit deine Frage nach der Existenz eines monotheistischen Gottes selber beantwortet: Ja - für dich gibt es offensichtlich Gott!
Ob das gleiche für Andere oder gar für Alle gilt ist eine ganz andere Frage welche jeder Mensch nur für sich selbst beantworten kann.
Klar ist nur dass der in eine neblige Existenz geworfene Mensch auf seiner Wanderung durch dieser gerne ein verbindliches Wegweisersystem finden würde....

Abstrakte Vorstellung wäre, wenn wir ihm nicht ständig neue Eigenschaften und neue Definition geben. Verbunden, ja sehr sogar, mal passen wir unsere Wertesystem ihm an, mal passen wir ihn an unserem Wertesystem.

Ich habe keinen Gott, Ich möchte lediglich innerhalb das menschliche Dasein bleiben, weil bis jetzt kein einzigen Hinweis von etwas gibt, der als Gott bezeichnet werden kann.

Wir stecken im Moment bei der Frage, was ist die Ursache für den Urknall?
früher hieß es Gott sitzt auf eine Wolke, oder tief unter dem Volkan, danach stand er hinter den Mond. Jetzt heißt es, er hat den Urknall geschaffen. Die Entwicklung von Gott kam immer mit der Entwicklung unseres Wissens.

Jetzt Stell Dir mal vor, eine der Theorien wird bewiesen, sagen wir die Theorie:
Das Universum ist wie Luftballon, wo auf die Überfläche mehrere neue Universen entstehen...usw. Was werden die Gläubige hier sagen?.....Gott hat alle diese Universen geschaffen. Oder die String Theorie wird bewiesen, passiert dasselbe.

Eigentlich haben die Gläubige den Gott im Innern nie geändert, weil er durch die Hormone entstanden ist, und bei dieser Erfindung fand der Körper ein Trost, und seit dem will der Gläubige nicht loslassen......das hat uns sehr viel Opfer kostet.... und noch kostet
 
AW: gibt es Gott?

Das kann ich nicht unwidersprochen lassen. Wenigstens gehört zu meiner Aufklärungsarbeit auch der Hinweis, dass man < Schwachsinn > nicht abzuschaffen vermag und deshalb auch nicht "bekämpfen" sollte, schließlich könnte ein jeder Sinn sich auch organisch bereits so manifestiert haben, dass er bereits wie ein Automatismus funktioniert, welcher auf der Eingabe einer falschen (Erfahrungs-)Norm in einer "schlimmen" Rückbezüglichkeit beruht.

Vielmehr ist meines Erachtens deshalb vorrangig zuerst nach der Motivation des Sinngebers innerhalb eines sprachlichen Kontextes zu fragen, um in Erfahrung zu bringen ob ein Irrtum versehentlich oder vorsätzlich beim Sinnnehmer erregt wird oder erregt werden soll.

Bei einer Abschaffung von < diese Schwachsinn > würde doch nur ein anderer Schwachsinn an dessen Stelle treten.

Bernies Sage

ein sechs jähriges Mädchen darf verheiratet werden......würdest Du diese Schwachsinn lassen und nicht bekämpfen??

Schwachsinn abschaffen heißt Schwachsinn korrigieren
 
AW: gibt es Gott?

.........

Verständlich ist, wenn ein in eine neblige und absurd erscheinende Existenz geworfener Mensch gerne ein verbindliches Wegweisersystem finden oder schaffen möchte.

Leider - aber auch zum Glück - ist das, was wir Verstand nennen, nicht für jedermann gleich - (doppelt) weg (und WEG) weisend - verständlich.

Gerade deshalb habe ich Vernunft - frei bleibend! - wie folgt definiert:

Vernunft als Weg weisende und wegweisende (Doppel-)Abkunft der Herkunft mit Zukunft.

Bernies Sage
 
AW: gibt es Gott?

Leider - aber auch zum Glück - ist das, was wir Verstand nennen, nicht für jedermann gleich - (doppelt) weg (und WEG) weisend - verständlich.

Gerade deshalb habe ich Vernunft - frei bleibend! - wie folgt definiert:

Vernunft als Weg weisende und wegweisende (Doppel-)Abkunft der Herkunft mit Zukunft.

Bernies Sage

Selbsterhaltungstrieb=Vernunft:wut3:
 
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AW: gibt es Gott?

ein sechs jähriges Mädchen darf verheiratet werden......würdest Du diese Schwachsinn lassen und nicht bekämpfen??

Bitte lies etwas genauer, was ich sagte, dann erübrigt sich Deine Frage an mich persönlich.

Der von Dir - als Extrem - angesprochene Sachverhalt beruht - ich zitiere mich: < auf der Eingabe einer falschen (Erfahrungs-)Norm in einer "schlimmen" Rückbezüglichkeit. >

Schwachsinn abschaffen heißt Schwachsinn korrigieren

Ich kann nicht feststellen etwas anderes als die Fähigkeit zur Erkennung von vernünftig notwendigen Änderungen von Begriffsinhalten gemeint zu haben, wobei ich als Existenzphilosoph von der Unverzichtbarkeit negativer Materie ausgehen würde, würde also auch von der Unverzichtbarkeit der Erkennung einer negativen Vernunft - in Würde - ausgehen.

Primitive Völker, deren Führer vom Aussterben bedroht sind, werden zu ihrer Arterhaltung geneigt sein, die verrücktesten Gesetze zu erlassen. Da müssen wir nicht erst nach Afrika schauen, ein Blick in unseren politischen Alltag genügt.

Vernunft ist einer von wenigen sprachlich unbestimmten Unipolen, welche in extremer Darstellung immer von sich weg und/oder zu sich hin weisen, etwa nach dem Motto: "Ach, was bin ich heute mal wieder vernünftig, ich könnte mir ständig Recht geben!" (Ich bezeichne dies als *Jedermanndens-Syndrom* und verweise darauf, dass Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig wären und nicht beabsichtigt sind).

Mit Gott und SEIN-ER Gerechtigkeit ist es logisch ähnlich: absolute Vernunft und absolute Gerechtigkeit erkennen wir in einer Beziehungslosigkeit (ohne einen Dritten) nicht!

Also gilt es für mich, den Begriff der Vernunft auch negativ - als negative Materie - in positiv existierender Erkenntnis zuzulassen.

Dies erspart uns, wie aus der Geschichte bekannt, den Überbringer einer schlechten Botschaft zu steinigen und den Überbringer einer guten Botschaft in den Himmel zu heben.

Bernie Sage
 
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