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Zweifelhafte Moralvorstellungen

Ich weiß, heutzutage gehört es nicht zum guten Ton, positiv eingestellt zu sein. Bei all dem, was rundherum passiert. Deswegen bemüht sich die moderne Philosophie um ein möglichst unaufgelöstes und schwarzes Weltbild.

Zum guten Ton gehört heutzutage, wie jene Tage damals: Für Krieg zu stimmen!

Was liest du denn für Philosophie?

Eher sind die Machtmenschen an Krieg interessiert wie eh und je und dafür kann ja nun die Philosophie nichts, wenn die blöde Hammelherde zustimmt und mit rennt!

„O möchtet doch auch ihr, o Könige, solche Schlachten schlagen, wie die, in denen eure Vorfahren ihren Schweiß vergossen haben, dass die Völker voll Furcht wegen eurer Eintracht, sich beugen müssten vor eurer Macht. Denket an Chlodowech, mit dem eure Siege begannen, was er getan hat: Er tötete die Könige, die seine Gegner waren, schlug die feindlichen Völker, brachte die einheimischen unter seine Gewalt und hinterließ euch die Herrschaft darüber ungeteilt und ungeschwächt.“

Zitat von Bischof Gregor von Tours! (Sklaven/ Herrschaft uraltes Spiel! s. Bibel!-Heiligsprechungen!)
 
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Oha! Und schon wieder so'n 'echter Zeilinger'.

Oder hast'e doch noch 'ne wenigstens halbwegs konkrete 'Anleitung' für's "sollen", hm? Und für's Aufhören damit, warum auch immer??, wenn's dann klappt mit den "wen Dritten", eventuell auch noch, was?
<ohjeohjeohjeminee...>
Ich habe die Hoffnung schon aufgegeben, Alternativator, dass Dir nur eine einzige Zeile von mir passt. Menschen so ganz ohne Fantasie kann ich halt nicht genügen.

Zeili
 
Auch für alle anderen Menschen ist nach meiner Meinung deren Leid nach deren Tod vorbei. Nur noch wenige Erwachsener lassen sich heute noch von der superperversen Rachsucht des Bibelgottes einschüchtern,
Ich würde sagen, für die meisten Menschen steht fest, dass mit dem Tod alles komplett aus ist: Kein Leben, kein Bewusstsein, kein etwas. Fast jeder religiöse Mensch sagt, man wisse nicht, was beim Eintritt des Todes sein wird - am ehesten Schlaf.

Das heißt, alle diese Mensch denken nicht im Geringsten an Gott und ein Weiterleben. Es ist einfach aus. Mit vollständigem Hintersichlassen aller Sorgen, Schmerzen und Nöte. Und genau das ist es, was so häufig einen Suizid veranlasst, bzw. diesen leicht werden lässt und wünschenswert erscheinen lässt.

Das ganze Verdammungsgeshwafel der Bibel ist somit hinfällig. Und wenn moderne Menschen ein Weiter-Leben nach dem Tod in Betracht ziehen, ja dann gibt es die Reinkarnation mit schönen weiteren Leben auf der Erde. "Ja, im nächsten Leben mache ich alles besser."

Da liegen die Gedanken und Hoffnungen immer im Positiven. Obwohl es im nächsten Leben auch viel viel schlechter sein könnte. Erstens wegen der Unwägbarkeit, zweitens wegen des Karmas. Das kosmische Karma Weltengesetz ist unbestechlich. Das heißt, nach der Karmalehre muss jeder kleinste Fehler abgearbeitet und ausgeglichen werden - und man schlittert in immer tiefere karmische Verstickungen. Unbarmherzig.

Oh nein, da glaube ich für mich lieber an eine bewusste und leibhafte Weiterexistens in einer Welt, die der unseren Welt sehr ähnlich ist. Der Stoff bzw. die Materie ist dann lediglich feinstofflich. Und man hat die Möglichkeit, sich weiter zu betätigen und sich weiter zu entfalten. Dass dabei höhere Kräfte sichtbar zur Seite stehen, wenn man es will, das kann ein weiterer trostvoller Ausblick sein.

Das ist mir lieber als die Auflösung in ein völliges Nichts oder das Warten auf die nächste Inkarnation.
 
Zitat von Frischling:

Auch für alle anderen Menschen ist nach meiner Meinung deren Leid nach deren Tod vorbei. Nur noch wenige Erwachsener lassen sich heute noch von der superperversen Rachsucht des Bibelgottes einschüchtern,
Ich würde sagen, für die meisten Menschen steht fest, dass mit dem Tod alles komplett aus ist: Kein Leben, kein Bewusstsein, kein etwas. Fast jeder religiöse Mensch sagt, man wisse nicht, was beim Eintritt des Todes sein wird - am ehesten Schlaf.

Das heißt, alle diese Mensch denken nicht im Geringsten an Gott und ein Weiterleben. Es ist einfach aus. Mit vollständigem Hintersichlassen aller Sorgen, Schmerzen und Nöte. Und genau das ist es, was so häufig einen Suizid veranlasst, bzw. diesen leicht werden lässt und wünschenswert erscheinen lässt.

Das ganze Verdammungsgeshwafel der Bibel ist somit hinfällig.

Willst Du sagen, die reichste Religionsorganisation der Erde wurde auf dem Eingeständnis aufgebaut, dass die Horrorgeschichten von einem Richter, der mit der Ewigen Pein im Feuer bestrafen will und einem Gott, der sich an Atheisten oder Menschen, die andere Götter anbeten, mit Höllenstrafen rächen will, nur zur Angsterzeugung erfundene Lügen sind?

Dieses gottverdammte Angsterzeugungs-Gift wirkte zumindest im Sinne des Abzockems der Schäfchen erfolgreich über viele Jahrhundert und bei manchen leichtgläubigen Schäfchen noch im JETZT!

Und wenn moderne Menschen ein Weiter-Leben nach dem Tod in Betracht ziehen, ja dann gibt es die Reinkarnation mit schönen weiteren Leben auf der Erde. "Ja, im nächsten Leben mache ich alles besser."

Da liegen die Gedanken und Hoffnungen immer im Positiven. Obwohl es im nächsten Leben auch viel viel schlechter sein könnte. Erstens wegen der Unwägbarkeit, zweitens wegen des Karmas. Das kosmische Karma Weltengesetz ist unbestechlich. Das heißt, nach der Karmalehre muss jeder kleinste Fehler abgearbeitet und ausgeglichen werden - und man schlittert in immer tiefere karmische Verstickungen. Unbarmherzig.

Zumindest wird laut der Karmalehre kein Atheist oder kein Mensch, der an andere Götter glaubt, mit Höllenstrafen belegt.

Oh nein, da glaube ich für mich lieber an eine bewusste und leibhafte Weiterexistens in einer Welt, die der unseren Welt sehr ähnlich ist. Der Stoff bzw. die Materie ist dann lediglich feinstofflich. Und man hat die Möglichkeit, sich weiter zu betätigen und sich weiter zu entfalten. Dass dabei höhere Kräfte sichtbar zur Seite stehen, wenn man es will, das kann ein weiterer trostvoller Ausblick sein.

Das ist mir lieber als die Auflösung in ein völliges Nichts oder das Warten auf die nächste Inkarnation.

Das Auflösen in das NICHTS schaltet nach meiner Sichtweise für das eigene Ich-Bewusstsein alles Leid aus. Das Weiterleben in einem feinstofflichen Raum könnte aber eigentlich nicht viel anders sein, als das Leben in einem stofflichen Raum. Die Erwartung einer weiteren Entfaltung des eigenen Ichs ist aus buddhistischer Sicht eine Begierde und Begierden schaffen LEID!

Deine jetzige Vorstellung kann ich nicht in Einklang bringen mit Deiner früheren Vorstellung von einem Gott, dessen ewiges Liebesfeuer wie im Zorn heftig auflodert und uns deshalb fälschlicherweise als Rache erscheint, denn aus Liebe will Dein Gott verlorenen Geister nach und nach zu sich heimzuholen.
 
Frischling: Das Auflösen in das NICHTS schaltet nach meiner Sichtweise für das eigene Ich-Bewusstsein alles Leid aus.
Logischer Weise stimmt das selbstverständlich. Ob sich der Mensch aber tatsächlich ins NICHTS auflöst, das ist fraglich. Zusätzlich kommt hinzu, ob es mir im Jetzt gefällt, ich meine jetzt beim so Dahinleben mit Bewusstsein im Körper, dass ich einfach so verschwinde. So als ob mein Leben eigentlich keinen Sinn und Wert haben würde. ----

Nein, das gefällt mir nicht. Mir ist der Gedanke und auch das Fühlen lieber, dass ich schön kommod weiter lebe.


Frischling: Das Weiterleben in einem feinstofflichen Raum könnte aber eigentlich nicht viel anders sein, als das Leben in einem stofflichen Raum.
Gemäß medialen Schilderungen ist es tatsächlich so, dass sich das Leben gleich anfühlt wie auf der Erde. In erster Linie körperlich schmerzfrei und in Weiterführung des eigenen Wollens. Und da kommt es ganz schwer darauf an, was ich im tiefsten Grund will, was mich trägt, was meine Intention ist, was mich zutiefst beschäftigt.

Frischling: Die Erwartung einer weiteren Entfaltung des eigenen Ichs ist aus buddhistischer Sicht eine Begierde und Begierden schaffen LEID!
Nein, mich beschäftigt diese buddhistische Sicht überhaupt nicht. Da gäbe es nur ein immer tieferes Verstricken in immer tieferes Karma. Mein Bedürfnis geht dahin, ein Rezeptor für positive Strahlung zu sein und sie weiter zu vermitteln. Ganz wie jetzt.


Frischling: Deine jetzige Vorstellung kann ich nicht in Einklang bringen mit Deiner früheren Vorstellung von einem Gott, dessen ewiges Liebesfeuer wie im Zorn heftig auflodert und uns deshalb fälschlicherweise als Rache erscheint, denn aus Liebe will Dein Gott verlorenen Geister nach und nach zu sich heimzuholen.
Das hast du dir sehr gut gemerkt. Es ist aber sehr wichtig: Uns erscheint Gottes Liebesfeuer fälschlicherweise als Rache und sein "Zorn" als Wut.


Mein Verständnis beruht auf einer sinnigen Ausdeutung des "Zorns". Der Zorn bewegt den Menschen im höchsten Maße. Er ist die höchste Bewegung aller Kräfte und deren erregter Ausdruck. Das meint, Gott kann in sich in unendlich tiefe Liebes-Erregung gehen, um immer weitere und umfassendere Möglichkeiten zu schaffen.

Sie müssen im ersten Anschein nicht bequem und "lieb" erscheinen, werden aber letztlich alles in höhere Schwingung bringen.
 
Willst Du sagen, die reichste Religionsorganisation der Erde wurde auf dem Eingeständnis aufgebaut, dass die Horrorgeschichten von einem Richter, der mit der Ewigen Pein im Feuer bestrafen will und einem Gott, der sich an Atheisten oder Menschen, die andere Götter anbeten, mit Höllenstrafen rächen will, nur zur Angsterzeugung erfundene Lügen sind?
Mit der Angst konnte man in biblischen Zeiten, genauso wie heute, gute Geschäfte machen. Mach den Menschen Angst, sie darf auch diffus oder abstrus sein, und sie fressen dir aus der Hand…
 
Das Weiterleben in einem feinstofflichen Raum könnte aber eigentlich nicht viel anders sein, als das Leben in einem stofflichen Raum.

Vorausgesetzt, wir leben in einem „stofflichen Raum“…;)

Hemmungslos, wie der Mensch eben ist, hat er auch keine Hemmungen die Zukunft überzustrapazieren. Besonders die Eigene. Er begnügt sich nicht damit, seine lebende Zukunft durchzuplanen, er versucht auch der Toten eine Zukunft zu geben… Aber die Zukunft ist eben für alle da und wenn jeder seinen Teil davon abschneiden will, dann nimmt er womöglich Anderen die Zukunft weg. Bitte etwas ökonomischer mit der Zukunft umgehen, mit der Lebenden wie mit der Toten, sonst bleibt nicht genug Zukunft für alle übrig…:D
 
Danke für die Grabesrede und das Voraus-Mitgefühl bei meinem Begräbnis.
Oh - wie kommst Du denn da jetzt drauf? - Also ich hatte Deinen Beitrag keineswegs als Deine Todesanzeige angesehen, auch nicht als "Voraus-...." - und sollte ich doch wohl auch nicht - oder?!
Ich weiß, heutzutage gehört es nicht zum guten Ton, positiv eingestellt zu sein. Bei all dem, was rundherum passiert. Deswegen bemüht sich die moderne Philosophie um ein möglichst unaufgelöstes und schwarzes Weltbild.
Also wenn "die moderne Philosophie heutzutage" tatsächlich um "guten Ton bemüht" ist, dann habe ich darum noch zusätzlich damit nichts zu tun! Sondern nach wie vor allein damit zu versuchen, so realistisch wie mir möglich "eingestellt
zu sein"! Weil gerade das einer der wesentlichsten Gründe für das ist, "was rundherum passiert", eben "positiv (= einseitig) eingestellt zu sein", also 'selbst in die eigene Tasche zu lügen'!
Und die Wartezimmer bei den Psychologen und in den neurologischen Ambulanzen sind gut gefüllt, auch wenn die modernen Philosophen nicht die Hauptschuld am Psychodesaster auf sich zu nehmen haben.
Nein. Sondern eben gerade, 'Leben' und dessen 'Welt' nicht so (beidseitig, vollständig) sehen, geschweige denn akzeptieren zu wollen, wie es und sie tatsächlich sind!!

Und, weißt Du jetzt, wie das "Beileid" gemeint war, hm?
 
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Ich habe die Hoffnung schon aufgegeben, Alternativator, dass Dir nur eine einzige Zeile von mir passt. Menschen so ganz ohne Fantasie kann ich halt nicht genügen.
Huch! :lachen:!

Also die "Fantasie", die aus Deiner äh 'scheppernden Hülse'
"Ich würde sagen beides; Eltern sollen ihre Kinder lieben, bis sie ihrerseits wen Dritten lieben"
doch noch was halbwegs Brauchbares 'zaubert', oder?
Was willst Du dann an meiner Kritik diesbezüglich eigentlich tatsächlich auszusetzen haben? Ich finde die jedenfalls schon mal erheblich "fantasiereicher"! :D
 
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