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Was ist die Zeit?

@ gaveston

PS: Da dieses Thema zu meiner primären Lebensauseinandersetzung gehört, seit sich der erste Gedanke in meinem Kopf bildete, werde ich vielleicht etwas ausschweifend - wenngleich sehr um Verkürzung bemüht. Bremst mich also ruhig, wenn's zu heavy wird.

hallo gaveston,
vielleicht glaubst du, dass das, was du in deinen beiträgen geschrieben hast, keine seele interessiert...
vielleicht glaubst du, dass alle froh sind, wenn du keine weiteren "ausschweifungen" tätigst...
vielleicht glaubst du, du gehst hier keiner menschenseele ab...

dann möchte ich dir sagen, dass du irrst.

ich habe deine beiträge mit dem allergrößten interesse gelesen. kann deine überlegungen sehr gut nachempfinden - auch wenn sie durchaus neues und ergänzendes beinhalten.

ich beschäftige mich ebenfalls mit dem zodiak - komme allerdings nicht von der mathematisch/physikalischen/wissenschaftlichen seite.
auch nicht von der mythologischen.

dennoch finden sich in allen "wahrheiten" die wahren wahrheiten wieder. das ist nun mal eine ehernes gesetz ...:D

und somit will ich dir nur sagen, dass es mich sehr freute, wenn du hier noch einige deiner "ausschweifungen" hinstreuen könntest.

insbesondere die genauere ausführung des folgenden passus von dir, würde mich brennend interessieren:
Gaveston schrieb:
Alles, was ich bezüglich des Gottesbegriffes finde, deutet auf etwas hin, das sich "aus sich selbst heraus" entfaltet: Aus einer "Inistenz" in die "Existenz" und wieder zurück. - Entsprechend der Analogie, die uns beispielsweise im christlichen Mythos mit Hilfe der Jesusfigur verdeutlicht wird:
Zunächst steht hier die "Fleischwerdung" und damit die zeitliche Erscheinung seiner im Grunde zeitlosen und damit unbegrentzten Potenz (Gott) --> dann der komplexe Weg der Erkenntnis seiner/s Selbst einschließlich der inneren Abwehr und der hier zu verkraftenden Ängste ("Herr, laß diesen "Kelch" [Kelch=Synonym für "Körper/Materie/Grenze"] an mir vorrübergehen!") --> bis hin zur Annahme des "Leidens" (Er-lebens), der "kreuzigung" (Annahme der "Schuld", das Synonym für die Zeit, der Begrentzheit des körperlichen. s.a. "Erbsünde"), das nun widerum letztlich notwendig zur "Er-lösung" (Ausgleich der Kräfte = Himmelfahrt) führt.
So kehrt er letztlich wieder zurück in jenen Urspruch seiner/s Selbst - seiner zeitlosen "Inistenz". Das Spiel kann von neuem Beginnen... (Widerauferstehung)

"Gott" und "Bewußtsein"erscheinen hier also als das selbe Phänomen (Mensch als "Ebenbild Gottes").
Eine Sichtweise, die nicht einfach zu verkraften ist - hat man doch unter diesen Umständen keinerlei Möglichkeit mehr, "Schuld" zu delegieren. Tatsächlich wäre man unter diesen Umständen an allem selber Schuld, was einem im Leben wiederfährt...
Harte Droge das.
ich sehe das bewusstsein als absoluten KNACKPUNKT bei der "mensch-werdung" an....oder anders ausgedrückt: beim erkennen des menschen, dass er "ebenbild gottes" ist.

würde sehr gerne mit dir über diese dinge weiterreden.

was meinst du dazu? hab ich aussicht auf erfolg?

liebe grüße
kathi
 
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AW: Was ist die Zeit?

Hallo Axl!

Habe versucht Deine beiden Links zu öffnen, da erscheint aber nur Werbung, schade, vielleicht kannst Du den Text vollständig als Beitrag bringen!

Grüße
Kultus Maximus
 
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AW: Was ist die Zeit?

"Zeit ist das, was man an der Uhr abliest." Albert Einstein

Ja genau. Ich hab auch noch einen Spruch über die Zeit, da ich mich gerne mit Leuten wie Einstein, Galileo, Da Vinci usw. in ein Boot begebe. Die waren so wie ich bin!

Jetzt mein Spruch über die Zeit:
"Zeit macht ziemlich schnell aus einer schönen Frau eine alte, fusslige, widerliche Oma. Die Zeit zeigt ihr wahres Gesicht!"
Vitargio
 
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