• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Loyalität

Neuer Aspekt

Hallo @all...

Zwei Definitionen der Loyalität:

1. "(von loyal = regierungstreu, gesetzestreu, redlich) der Begriff wird heute meist im Sinne von Solidarität gebraucht; gemeint ist die Zuverlässigkeit und Anständigkeit gegenüber der Gruppe, der man sich verbunden fühlt (früher: "Gefolgstreue")." aus: sociologicus.de

2. "Der Begriff der Loyalität wird vorwiegend im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen verwendet, in Bereichen also, wo sich ein Arbeitgeber bzw. Dienstherr auf die Treue seines Mitarbeiters verlassen können muss, weil er nicht jede einzelne Anweisung detailliert erklären kann.

Vorgesetzter und Mitarbeiter sind hierbei in einen gemeinsamen ethischen Kontext eingebunden; der Treuepflicht des Mitarbeiters entspricht eine Fürsorgepflicht des Vorgesetzten. Durch die Verankerung in einem übergeordneten Wertesystem sind auch Auswüchse wie Kadavergehorsam ausgeschlossen; insbesondere rechtfertigt dies das Recht und sogar die Pflicht des Mitarbeiters zur Untreue, also zum Ungehorsam, sofern die Ausführung von Anweisungen übergeordnete Werte verletzen würde. Untreue im Sinne strafrechtlichen Eigennutzes ist selbstverständlich nie gestattet." aus: wikipedia.org

Ich würde mich gerne an eurer Debatte beteiligen, wenn ich denn wüsste, wie ihr das Wort "Loyalität" definiert... Z.Z. würde ich den Thread eher mit Titeln benennen wie "Wie verhalte ich mich bei privaten Streitigkeiten..." oder "Sollte man sich als unbeteiligter, aber persönlich involvierter Freund einmischen..."

:) LG chaosbarthi
 
Werbung:
Ich würde denken, ich kann nur jemand gegenüber loyal sein, den ich nicht mag...denn dem, den ich mag gegenüber, bin ich durch Zuneigung verbunden. Dort stellt sich die Frage nicht.

Loyalität kommt m.E. aus einem Pflichtgefühl und der Angst vor Ausschluss oder Rauswurf. Aber ich würde denken, so mancher bildet sich auf Loyalität noch was ein. Warum denn nicht. Ich würde Loyalität als Kette mit Plüschmantel bezeichnen. Altruismus scheint dort auch irgendwo zu liegen, da kommt aber wohl noch einiges andere dazu. Wer loyal ist, spielt mit. :)

Viele Grüße
Bernd
 
Werbung:
hallo chaosbarthi,
ja klar lass uns über loyalität reden.
du hast schon recht hier ging es wohl um die loyalität zur freundin/freund was sehr schwierig ist da man meiner meinung nach da nie wirklich loyal sein kann.

loyalität hat für mich was mit abstand zum objekt zu tun.
man ist blind ergeben ohne zu hinterfragen.

so ist man auch meist seinem betrieb loyal ergeben und tut oft dinge die einem selber nicht gut tun, wie zb krank zur arbeit gehen.

oft spielt da auch angst mit die die loyalität zum arbeit geber unterstützt - angst den job zu verlieren.
so tut man oft dinge die auch illegal sind, wie abgelaufenes fleisch umetikettieren oder gammelfleisch verkaufen usw.
man weiss, dass man was falsches macht tut es aber trotzdem.
man ist also zwanghaft loyal.

lg binchen
 
Zurück
Oben