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Der Brexit und seine Folgen

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Johnson wird individuelle Abkommen abschließen und sich die Partner aussuchen, die sich trotzdem im Rahmen des EU-rechtes bewegen können. Ein Hauptgrund gegen die EU ist ua. die generelle Personenfreizügigkeit.
".... sich Partner aussuchen ...."? Partner bei was? Bridge spielen? Oder für das Glyndburne Festival?
Schon bei der "Partnerwahl" im Commonwealth sammelt UK lauter Absagen. Australien, Kanada wollen die Queen als Staatsoberhaupt abschaffen, wenn Gb die EU tatsächlich verlässt. Allerdings wollen die USA die Engländer zum zweiten Kalifornien (zweitgrößter Wirtschaftsstaat) werden lassen.
Partner innerhalb der EU dürfte ziemlich unrealistisch sein.
 
Nun treffen sich Macron und Johnson. Worüber werden sie wohl reden? Austrittsabkommen sei angeblich fix.
Man wird darüber reden, wie es mit Individualabkommen weiter gehen wird. Und darin liegt sowohl die Chance für GB als auch die einzelnen EU-Staaten, den prophezeiten Schaden für alle Teile möglichst klein zu halten.
Ja, schon klar.
"Divide et impera" - funktioniert nur nicht, außer vielleicht ein wenig Sand im Getriebe. Jede "individuelle Abmachung" und sei es nur die Gurkenkrümmung müsste von allen 27 mitbestimmt werden. Bei den Briten kennt sich ja niemand aus und Vertrauen ist futsch.
Die Briten haben auf Wunsch der amerikanischen Regierung die EFTA ins Leben gerufen und haben die Teilnehmerstaaten dann verraten. Die EWG und dann die EU wurde von England ständig getrieben und blockiert.
 
Ja, immer wieder dasselbe: traurig!
Das Uk war damals das erste Land, das die Freizügigkeit ohne Übergangsfristen (wie zB Österreich) durchzog. Warum es jetzt so dagegen ist, weiß ich nicht. Dagegen müßten eigentlich die Staaten sein, die auf Grund dieses Prinzipes unter Abwanderung von Arbeitskräften aller Art leiden.
 
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