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2009 - Jahr der Astronomie

AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Ein theoretischer Physiker, der nicht gelernt hat ein Maschinenteil oder ein Werkstück in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht darzustellen, verfügt ganz offensichtlich nicht über die Fähigkeit, zwischen einem ruhenden und einem kinematischen Weltsysten zu unterscheiden. Diese fehlende Vorstellungsvermögen läßt ihn nur das glauben, was ihm von anderer Seite gesagt wird.

Deswegen ist auch alle Theorie grau.:confused:

meint :waesche1: :schaf: rg
 
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AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Außerdem willst Du [Benjamin] mir doch wohl nicht erzählen, daß Du wirklich zu brauchbaren Erkenntnissen strebst. Dann solltest Du Dich aber erstmal von Deinen verkorksten Ansichten verabschieden.

Hallo mmgarbsen,

Benjamin studiert zur Zeit Physik und ist daher auf gutem Wege, verkorksten Ansichten, wie Du sie präsentierst, begründet aus dem Weg zu gehen.

MfG
Hartmut
 
AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Diese ganzen Einschränkungen, mit der ein Physiker sich versucht, an die Welt in einer Weise heranzutasten, daß gleichzeitig die Ergebnisse in einer Sprache fassbar würden, diese kritische Vorsicht und Zurückhaltung beim Formulieren einer Theorie... das ist in den Augen mancher eben nur ein Witz...

Werde doch mal konkret, redbaron, als nur so dahin zu schwafeln!

Übrigens:
Die kritische Vorsicht und Zurückhaltung beim Formulieren einer Theorie ist tatsächlich für die Physiker typisch und kein Witz. Wäre schön, wenn man bei Politikern Ähnliches feststellen könnte ...

daß auch die Physik die Erde nicht wirklich beherrschbar und den Tod vermeidbar macht... das weiß ich nicht..

Ich weiss zumindest, dass ohne Physik die Erde nicht beherrschbar ist.

Gruss
Hartmut
 
AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Hallo Axl,

von Hans-Jörg Fahr kenne ich nur das, was du hier wiedergegeben hast.
Dein Link zu 'cosmopan.de' ist für mich nicht hilfreich gewesen. Er gibt sog. 'Informationen' eines Karl-Heinz Baumgartl wieder, der als Antisemit und Einstein-Gegner bekannt ist.

Beispiel kosmische Hintergrundstrahlung:
Lesch sagt, sie ist der Hauptfaktor, um die Urknall-Theorie zu untermauern.
Fahr sagt, dass die kosmische Hintergrundstrahlung eine gleichförmige thermische Verteilung sei, die dann zu der Annahme führte, dass die Welt im Ursprung gleichförmig gewesen sein müsse. Jedoch können niemand plausibel erklären, wie aus dieser Gleichförmigkeit eine äußerst ungleichförmige Welt hervorgegangen sei.

Es gibt sehr wenige Fakten, die uns über die Frühzeit des Universums Auskunft geben können. Dazu gehört die kosmische Hintergrundstrahlung. Anhand der gegenwärtigen Temperatur der (1965 entdeckten) Hintergrundstrahlung und der Massendichte des Universums können wir über die Häufigkeit der leichten Elemente (Wasserstoff, Helium) im Kosmos Angaben machen, die durch astronomische Beobachtungen gut bestätigt sind.

Eine erste Urknall-Theorie wurde bereits Ende der 1940er Jahre vorgeschlagen (Gamow et al.). Um die gegenwärtig beobachtete Häufigkeit der leichten Elemente zu erklären, wurde damals vorhergesagt, dass es eine aus den Anfängen des Universums stammende Hintergrundstrahlung geben müsse, mit einer Temperatur von derzeit 5 K. Leider wurde diese Theorie von den Astronomen/Astrophysikern nicht so ernst genommen, dass man nach dieser Hintergrundstrahlung gezielt gesucht hätte. So wurde diese Strahlung 1965 zufällig entdeckt.

Die Frage von Fahr, wie aus einem anfangs gleichförmigen Universum eine äusserst ungleichförmige Welt (Sterne, Galaxien) hervorgegangen ist, kann derzeit noch nicht schlüssig beantwortet werden. Plausibel ist, dass es in der anfänglichen Materie- und Strahlungsverteilung kleine Unregelmässigkeiten (Inhomogenitäten) gegeben haben muss; denn aus völliger Gleichmässigkeit könnte nichts Strukturiertes hervorgehen. Diese Inhomogenitäten können sich im Laufe der Zeit immer stärker ausgeprägt haben. Das Dilemma besteht nun darin, dass man zur Erklärung des Wachstums dieser Inhomogenitäten die ominöse ‚Dunkle Materie‘ heranziehen muss. Und wo wir da stehen, ist bekannt.

Gruss
Hartmut
 
AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Hallo Hartmut,

Benjamin studiert z. Zt. Physik. Und weil er Punkte braucht, um Prüfungen zu bestehen, wird er mit Eifer das lernen, was sein Dozenmt von ihm hören will. Das sind dann genau die verkorksten Ansichten, von denen ich sprach.

Dieser ganze aufgewärmte und vielleicht auchmal umgerührte Käse wird doch schon seit Generationen von Lehrern an Schüler und von Lehrer gewordenen Schülern wieder an die nächste Schülergeneration weitergegeben. Natürlich werden auch Lehrbücher zuhilfe genommen. Bekannterweise wird nirgends so schamlos abgeschrieben, wie auf diesem Gebiet.

Und so wird mit unverminderter Überzeugung der ganze alte Sums immer wieder weitergereicht

MfG.
 
Benjamin studiert z. Zt. Physik. Und weil er Punkte braucht, um Prüfungen zu bestehen, wird er mit Eifer das lernen, was sein Dozenmt von ihm hören will. Das sind dann genau die verkorksten Ansichten, von denen ich sprach.

Wenn du nur wüsstest wie falsch du liegst.

Ich teile aber deine Ansicht, dass Bildung bei uns in vielerlei Hinsicht anpassen und übernehmen von alterhergebrachten Meinungen bedeutet. Das ist schade, und ich bin auch selbst ein großer Kritiker solcher Lehrmethoden, wie ich auch ein Kritiker einiger anerkannter physikalischer Theorien bin. Ich halte bei Gott nicht alles für richtig und wahr, nur weil es so in einem Buch geschrieben steht. Ja, nicht einmal Altbewährtes kann und will ich immer glauben.

A B E R!
Ich habe in Jahren der Beschäftigung mit der Physik Demut kennen gelernt. Denn vieles von dem, was ich oft vorschnell als Unsinn abgetan habe, musste ich später als sehr gut durchdacht anerkennen.
Nicht alles in der Physik ist wahr. Das sollten wir Physiker am besten wissen. Und vieles was man heute vielleicht als wahr erachtet, wird morgen schon überholt sein. Aber wer kann schon sagen, er wisse, was wahr und wirklich ist? Wer kann schon sagen, ob der Raum wirklich gekrümmt ist, wenn wir nicht einmal wissen, was Raum eigentlich ist?
Die Methoden der Physik gleichen einem Taschenlampenstrahl in einem unbekannten, dunklen Raum. Wir vermögen immer nur Teile eines riesigen Ganzen zu sehen, und malen uns aus diesen Teilen ein Bild davon, wie der Raum wirklich aussieht. Es wird wahrscheinlich nie einwandfrei den wahren Raum wiederspiegeln, solange unsere Methoden nicht vermögen den ganzen Raum auszuleuchten.
Aber dennoch kommt kein vernünftiger Mensch drumherum, um zu erkennen, welche wunderschönen Geheimnisse wir mit unserer kleinen Taschenlampe dem riesigen Raum schon entlocken konnten.

Und wenn du wirklich an Erkenntnis interessiert bist, am Ausleuchten und Entdecken der Welt, dann versuche dich das mit sinnvollen Methoden anzugehen und keine nichtssagenden Vergleiche anzustellen wie z.B.
Ebenso sicher, wie Wasser den Berg hinabfließt, läßt sich ein grenzenloser Raum nicht verbiegen.

Ebenso sicher, wie sich Hoch- und Tiefdruckgebiete im Kreise bewegen, kann sich Licht nicht gradlinig ausbreiten.

Ansonsten musst du dir andere Diskussionspartner finden. Ich sehe das als Zeitverschwendung an.
 
AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Und so wird mit unverminderter Überzeugung der ganze alte Sums immer wieder weitergereicht

MfG.

du bist dir wahrscheinlich gar nicht darüber bewußt, m&m garbsen, mit welcher wissenschaftlichen Brillanz du diesen Thread wieder zum astronomischen Grundthema zurückgeführt hast... die Theorie vom ganz alten Sums geht schließlich auf den Maikäfer Herrn Sumsemann zurück, wie du hier rekapitulieren magst:

http://de.wikipedia.org/wiki/Peterchens_Mondfahrt

Der Rote Baron
 
AW: 2009 - Jahr der Astronomie

Und dieser Depp Peter (!) Hintze aus der ChristlichDummenUnion hat vor ein paar Tagen ernsthaft vorgeschlagen, dass Deutschland eine unbemannte Mond-Expedition in Angriff nehmen sollte....Geschätze Kosten: Läppische ca. 1,5 Milliarden €...Na, ja - die Steuerzahler haben's ja ....und noch ist Deppenland ...äääääähhhhh.....Deutschland! nicht bank(sch)rott....:lachen::lachen::lachen:
Es geht doch kaum was über "Peterchens Mondfahrt" ....
 
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AW: 2009 - Jahr der Astronomie

@ Benjamin

Nein, ich weiß nicht, wo ich falsch liege. Ich hatte gehofft, Du würdest mir das sagen. Statt dessen maßt Du Dir an zu beurteilen, was sinnlos und was sinnvoll ist.

Welches Experiment bestätigt z. B. das Gleichgewicht der Kräfte? Wo ist schonmal das planetenähnliche Verhalten nachgebildet worden, daß ein massehaltiger Körper um ein Gravitationszentrum kreist und gegen die Anziehungskraft der Gravitation von einer bewegungsabhängigen Fliehkraft auf Distanz gehalten wird ?

Ich bin nicht allwissend und ich weiß auch nicht, was wahr und wirklich ist. Aber ich weiß ganz genau, was NICHT wahr ist und was nicht wahr sein kann.

MfG
 
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