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Erkundige dich doch einfach im Internet, wie der Begriff "Urknall" bzw "Big Bang" entstanden ist und du wirst herausfinden, dass deine Vermutungen in die völlig falsche Richtung gehen.


Richtig, daher hat sich der Begriff im Laufe der Zeit etabliert.


Ja, auch die Populärwissenschaft hat ihre Berechtigung. Aber, die Verständlichmachung für Laien ist nicht primär die Aufgabe der Experten, sondern jene der Förderwerber und auch der Wissenschaftsjournalisten. Diese können persinell mit Experten ident sein, müssen aber nicht.


Du meinst der Teflonmythos wurde von Experten im Versuch an Geld zu kommen in die Welt gesetzt?


Die Raumfahrt -vor allem die sehr kostenintensive bemannte- hatte ihre Heydays im kalten Krieg, die ist vorbei.

Heute betreffen die meisten Weltraumaktivitäten erdgebundene Satelliten zur Beobachtung (z.b. Wetter oder zwecks Sicherheit), Kommunikation, Ortung (GPS, GLONASS), etc. Also durchaus Dinge, die den Menschen unmittelbarer zugute kommen.

Dass derlei 'Gewöhnliches' in den Medien von einzelnen Projekten wie eine etwaige Marsexpedition oder dem Wettlauf des kommerziellen bemannten Raumfluges übertroffen werden liegt nicht an der Raumfahrt, sondern am jeweiligen Nachrichtenwert. Wie auch sonst darfst du nicht glauben, dass die Medien die Welt beschreiben, wie sie tatsächlich ist. Medien berichten Ereignisse mit Nachrichtenwert, und es ist nun einmal so, dass bevorzugt das Außergewöhnliche ebenjenen hat.

Kaum jemand interessiert sich für einen Artikel "Gestern wurde der 13851. Erdsatellit in die Umlaufbahn gebracht, und es ist nichts Außergewöhnliches passiert...."


Dann scheinst du nicht wirklich etwas vom "Raumfahrtgedöns" zu verstehen.

Dabei wäre es doch so leicht, sich im Internet zumindest grundlegende Kenntnisse darüber anzueignen.


Das mag an deiner eingeschränkten Wahrnehmung liegen.

Es ist allgemein so, dass die Forschung -im Gegensatz zu Entwicklung- nicht nach unmittelbarem Nutzen strebt.

Und doch wäre es doch äußert absurd zu behaupten, die Forschung hätte der Menschheit keinen oder nur geringen Nutzen gebracht.


Ja, und auch im Mittelalter hat man prunkvolle Dome über Jahrzehnte erbaut, während die Bauern in armseligen Hütten hausten und nach einer schlechten Ernte nicht selten darin erfroren.


Nun, das Thema der Auswirkungen von Schwerelosigkeit bei langen Raumflügen ist technisch leicht vermeidbar durch Rotation.

Aber, welche Auswirkungen es tatsächlich gibt, wurde ja erst durch die Raumfahrt erkannt.


Wie es aussieht, wird der Mensch tatsächlich zeitlebens erdgebunden sein. Aber, es waren immer die Träume und nicht die Resignation, die die Menschheit weiter gebracht haben. Also, verurteile nicht die Träume und die Versuche, sie zu verwirklichen.


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