Aber geh das ist doch Geschwurbel.
Der Mensch "glaubt" nicht, Bewusstsein entstünde erst durch menschliche Gehirnaktivität, sondern er hat Bewusstsein immer nur in Zusammenhand mit Bewusstsein beobachtet. Niemals ohne Gehirnaktivität.
Das heißt, die Behauptung, es würde ein solches Bewusstsein ohne Gehirnaktivität geben ist weder durch Beobachtung noch durch eine konsistente Theorie untermauert. Diese Behauptung ist daher so haltlos wie jenen über die Welterschaffung durch Quitzlipochtli.
In deinen Kreisen vielleicht, aber darüber hinaus....
Anzeichen für Bewusstsein gibt es bei manchen Tieren, aber der Begriff "Seele" ist kein physikalischer, biologischer oder medizinischer.
Also kannst du Tieren nicht nur eine Seele, sondern auch ein Gnmpfrr und drei Hzzwzz zuschreiben und niemand aus obigen Disziplinen wird das Gegenteil zeigen können.
Das eine widerspricht dem anderen nicht.
Auch Wasser entwickelt "ausgefeilte Strategien", um nach unten zu laufen. So findet es auf magische Weise Spalten und Löcher im Boden, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Und tatsächlich, es gibt auch ausreichend Schwurbler, die dem Wasser ein Bewusstsein zuschreiben wollen.
Die Erkennung des Musters, das du als "Strategie" bezeichnest, ist ohne Bewusstsein nicht möglich. Das Muster aber brauch keines.
Guckst du einfach 'Conways Spiel des Lebens'. Dort siehst du, wie unter geeigneten Rahmenbedingungen schon einfache 'Naturgesetze' ausreichen, um komplexe und scheinbar intelligent agierende Systeme entstehen. Ganz ohne Bewusstsein.
[URL unfurl="true"]https://de.wikipedia.org/wiki/Conways_Spiel_des_Lebens[/URL]
So deine These, das aus willkürlichen Postulaten beruht und letztendlich nichts erklärt.
Nicht für jene, die eine übersinnliche Erklärung verlangen.