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Thomas Metzinger hat in seinem Buch "Der Ego Tunnel" einige interessante Theorien geäußert. Durch spannende Experimente, teils sogar leicht nachzustellen, zeigt er, dass unser Gehirn eben nicht unbedingt der Sitz unseres Bewusstseins sein muss. Ein ganz anderer Gedanke kommt mir manchmal. Über hunderte Millionen Jahre hat es gedauert, bis sich von ersten Zellklumpen höher entwickeltes Leben auf der Erde gebildet hat. Wahrscheinlich waren auch wir Menschen bis zum Punkt X Teil eines evolutionären Prozesses. Manche Populationen vor uns lebten über Millionen von Jahren, wurden nur durch Katastrophen aus ihrem steten Sein gerissen. Und dann soll, schlichter kann man es nicht ersinnen, durch den übermäßigen Genuss von Kohlenhydraten, sprich Honig, der Mensch vor (relativ) kurzem, sich seiner selbst bewusst geworden sein. Kann jetzt über den Sinn des Lebens spekulieren. Jenseits aller religiösen Konzepte, bevorzugt ist wohl ein gewisser Gott, könnte ich mir eine Befruchtung/Anregung zur Mutation o. sonst was, durch ein immaterielles Gegenstück von Materie vorstellen. Ich sehe es als "Universum von Geist", in das unser materielles Universum regelrecht eingebettet ist, oder als zwangsläufige Rückseite der (einer) Münze. Dieses ideelle Protoplasma könnte mit geeigneter (biologischer?) Materie manchmal interagieren. Hat aber nix mit Intelligenz zu tun, denn sicher gibt es derzeit viele intelligente und fühlende Tiere/Lebewesen. Aber Bewusstsein definiere ich über eine komplexe Sprache, die notwendig ist, unserer Suche nach einem Sinn des Lebens Ausdruck zu verleihen ...


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