AW: Religoinsfeindlichkeit in diesem Forum
Ja, ich tue es schon wieder...
Also erstens, falls es sich noch nicht bis zu Dir herumgesprochen hat:
Ich bin kein Christ sondern Atheist.
Zum Thema:
Deine schon wieder anfangende Verbrechensaufrechnung mache ich jetzt nicht mit - immerhin gab es aber 9/11 etc.
Also die FREIE ENTSCHEIDUNG ist mir aus eigener Erfahrung so wichtig:
Ich bin DDR-Gewächs, habe einerseits unter der ganzen Diktatur- und Mangelsituation gelitten, war aber andererseits RELATIV einverstanden mit dem, was war. In den Westen abzuhauen, wäre mir nie eingefallen. Denn der Westen war "die Hölle" in unseren Augen. Nachdem die Wiedervereinigung mich ins kapitalistische Leben geworfen hatte, merkte ich erst, was mir entgangen war, welche Möglichkeiten (vor allem geistige!) mir vorenthalten worden waren.
Insofern scheint diese psychologische Situation der zu ähneln, die sehr viele Menschen in moslemischen Staaten haben: Etwas anderes als ihr tradiertes Dasein ist schlicht UNDENKBAR und zudem mit üblen Strafandrohungen diesseitiger bzw. jenseitiger Art belegt.
Deshalb "wollen" sie so leben - obwohl es ja schön wäre, etwas mehr Wohlstand zu haben - hmm. Eben so wie in der DDR.
Jedoch: Diejenigen, die bestimmen, wie die Menschen zu leben haben, verurteilen sie damit zu einer kümmerlichen, stagnierenden, keinen wesentlichen Fortschritt (=Entwicklung) kennenden Dasein. Die einfachen Menschen sehen nur, dass es dem Westen gut geht, er erfolgreich und (zu!) mächtig ist und kriegen doch aber immer gesagt, dass sie mit Allahs Hilfe EIGENTLICH diejenigen sein müssten, die die Welt dominieren.
Auf dieser Basis lernen sie den Westen hassen, obwohl sie eigentlich ihre Despoten und Hassprediger hassen sollten, die ihnen den Weg in ein besseres (bitte durchaus moslemisches!) Leben versperren.
fg, pispezi