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"Liebe Piraten, wir müssen reden."


http://blog.fefe.de/?ts=b06f3cda


Ein Problem, das Fefe nur zwischen den Zeilen anspricht: Die Piraten sind in der medialen Öffentlichkeit inzwischen zum Synonym geworden für "die aus dem Internet". Die werden befragt zum Bundestrojanerhack des CCC, mit dem die gar nix zu tun haben, aber gefragt werden sie von der Tagesschau bis zur FAZ, weil die sind ja wo sich mit auskennen.


Dabei gibt es keinen aus der Netzszene, der die mag. Die sprechen für niemanden als sich selbst. Die sind keineswegs parlamentarischer Arm der aus dem Internet, wie die GRÜNEN dereinst parlamentarischer Arm der Umwelt- und Anti-AKW-Bewegungen waren, werden fatalerweise aber von der (medialen) Öffentlichkeit so angesehen. Und wie Fefe hier richtig bemängelt: Die werden nicht einmal dieser ihnen zugeschriebenen Verantwortung gerecht.


Schlimmer noch. Der beklopptste Falkvinge (schwedischer Oberpirat) hat es erfolgreich geschafft, die Euro-GRÜNEN zu unterwandern mit seiner Forderung nach einer "Schutzdauer von 20 Jahren nach der Veröffentlichung eines Werks" (http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Gruene-wollen-das-Urheberrecht-grundlegend-modernisieren-1357646.html), obwohl der Papst höchstpersönlich (aka Richard Stallmann) schon lange begründeten Einspruch erhoben hat (http://www.heise.de/open/meldung/Richard-Stallman-kritisiert-Urheberrechtskurs-der-schwedischen-Piratenpartei-7489.html).


(Immerhin. Wenigstens die Kulturflatrate hat er ihnen nicht ausreden können).


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