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Auf Thema antworten

AW: Antworten Teil 1


Hi Charis,


Bin früher vom Grillen zurück.:)


Für alle Fragen ein JA!

Gleich und gleich gesellt sich gern. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Glaube hat auch immer etwas mit richtig/falsch für das Zusammenleben zu tun.

Nicht die Masse macht den Glauben zum richtigen, sondern das einzelne Individuum macht seinen Glauben zum richtigen. Ist aber nichts religionspezifisches. Frage mal einen Schalke-Fan, welcher Verein der beste. ;)


Ich glaube/vermute/denke, dass dein Problem nicht die Gemeinschaftsbildung generell ist, da du schon langeund immer noch kirchlich aktiv bist. Die Antwort auf eine unausgesproche Frage wäre: Du bist einfach in der falsche Gemeinschaft aktiv, welche nicht deinen Glauben teilt bzw. andersherum.


Ich glaube, ja wir glauben an denselben Gott, wenn auch auf verschiedene Art und Weise, aber das ist eine andere Geschichte.


Meine Antwort ist fast dieselbe wie oben. Du bist einfach in der falschen Gemeinschaft.


Nun einige Freikirchen haben nur eine Gemeinde pro Stadt. Ich denke es ist einfach nur eine Frage der Organisation. Wenn ich mir vorstelle Berlin hätte nur eine Gemeinde. Holla-die-Waldfee:autsch:


Freiraum ist schön und gut, aber die Gemeinde wird irgendwo auch diesen begrenzen und das ist auch gut so. Eine Gemeinschaft legt regeln zum besseren Miteinander fest und ein Mensch der Schach spielen nicht mag, ist in einem Schachclub fehl am Platz, oder? Ich will damit sagen, bei einer Religionsgemeinschaft besteht Gemeinsamkeit in den Glaubensinhalten , daraus aufbauend kommen erst die gemeinschaftlichen Aktivitäten. Nicht andersherum. Wieviel Freiraum würdest du lassen?


Dies ist ein Beispiel für einen gemeinsamen Glaubensinhalt. Wenn du zu Gott nicht beten willst, bist du wie oben schon erwähnt falsch in einer christlichen Gemeinde. Das erniedrigen verstehe ich nicht, was meinst du damit? Ist es nicht eher ein Privileg mit Gott reden zu dürfen? Aber unabhängig davon, erfahre ich das mir das Beten hilft. Beten, Meditieren, in-sich-gehen sind Verhaltensverfahren die gut für den Menschen sind. Wenn du allerdings meinst, dazu geszwungen zu werden, verstehe ich deine Abwehrhaltung. Allerdings frage ich mich, wie du es solange in deiner Kirche ausgehalten hast.


Demut ist für mich persönlich der Mut zum Dienen. Es ist eine Lebenseinstellung. Wenn ich hinter einer Sache stehe, diene ich gerne, denn ich tue es ja aus vollster Überzeugung. Demut im religiösen Sinn als Minderwertigkeitsgefühl zu Interpretieren ist meines Erachtens falsch.


Du hast meiner Meinung nach in vielen Dingen recht, die du schreibst, aber in dem du die kath. Kirche und ihre Regeln als sooooo schrecklich und falsch darstellst, machst du nichts anderes als was du der Kirche im Endeffekt vorwirfst. Du beanspruchst die Wahrheit für dich.;)


Mein Rat: Steige aus der kath. Kirche aus, deine Glaube ist nicht christlich sondern eher fernöstlich angesiedelt. Soll keine Belehrung sein oder wissend klingen nur ein Tip/Rat/Vorschlag von mir, aus dem gezogen was ich bisher von dir gelesen habe.

Alle monotheistischen Religionen denken schon, das man Gottes Willen dienen soll und das einfach "nur genießen" nicht wirklich Gottes Wille ist. D. h. für mich nicht das die Religionen falsch sind, nur das du dich nicht wohl in einer solchen Gemeinschaft fühlen würdest.-glaubenstechnisch!!!



hmm, Ich hoffe, du verstehst was ich sagen wollte.


ganz liebe grüsse,

fussel


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