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Auf Thema antworten

Naja, auch in indirekten Demokratien hat der wahlberechtigte Bürger Teil an Entscheidungen. Aber eben mittelbarer bzw indirekt, daher auch "indirekte Demokratie".


Denke nicht, dass das jetzt "weniger" demokratisch ist, aber so ein Zweiparteiensystem für, wie man auch sieht, zu einer Polarisierung und folglich vermehrt zu Unfrieden.

Wenn man direkte Demokratie ohne jegliche Einschränkung hat, dann mag das auch zu Unfrieden führen (weil es beispielsweise keinen verfassungsmäßigen Schutz der Minderheiten gäbe), ist aber dennoch "Demokratie in Reinform".


Ja, dieses Problem ist ein inhärentes in einer Demokratie, und dennoch hat die Demokratie über einer "Herrschaft der Elite" die Berechtigung, weil alle, die Weisen wie die Dummen, die Folgen der Entscheidungen tragen müssen.

Daher sage ich immer: Eine funktionierende Demokratie garantiert nicht die beste Regierung, aber sie garantiert die Regierung, die das Volk verdient.


Der Einfluss des Einzelnen ist in beiden gering und ich meine, nicht das Ausmaß, sondern nur die Art des Einflusses unterscheidet sich.


Naja, die Zufriedenheit mit den Wahlergebnissen (das ist ja eine direkte Befragung der Wähler!) ist hierzulande aber nicht sehr ausgeprägt.

Ich meine, das Schimpfen über die Politiker in Ländern mit langjähriger stark ausgeprägter direkter Demokratie liegt vielmehr daran, dass sich die Menschen mehr mit Politik beschäftigen und sich nicht abwenden um dann von außen aufs "Spielfeld" schreien.


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