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AW: Der Nullgottglaube




Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie fest sich solche Urteile einprägen. Mir geht es um die Argumente beider Seiten. Die einen sagen, dass der Mensch nur dann "gut" wird, wenn er sich vor Gottes Strafe fürchtet. Die anderen sagen, dass der Mensch nur dann "gut" wird, wenn er aufhört im Namen Gottes die schlimmsten Verbrechen zu begehen.


Macht dich das gar nicht misstrauisch? Glaubst du nicht, dass beide Ansichten sehr praktische Vorurteile sein könnten?




Das war mir auch neu. Die Jesuiten, die China missionieren wollten, waren damals von zwei Dingen komplett verblüfft: von der extrem hohen Kulltur in China, die alles Westliche bei weitem übertraf, und von deren glz. kompletten Gottlosigkeit. Also auch die Vorurteile über China darf man ruhig hinterfragen. Es gibt einfach nicht den geringsten Beweis, dass in China eine uns widerwärtige Diktatur herrscht, weil diese Menschen gottlos sind. Es gibt keinen Hinweis, dass der Glaube an einen Gott plötzlich eine Diktatur zu einer friiedlichen Demokratie macht (siehe Iran). Darum geht es.


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