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Die Annahme eines Schöpfergottes ist wahrlich die größte Schnapsidee der Menschheit. Denn das Nichts mit Materie, Zeit, Energie und den dazugehörigen Gesetzmäßigkeiten anzufüllen (Energieerhaltungssatz, Kausalitätsprinzip, usw.) ist schlichtweg unmöglich, weil mindestens eines davon schon existiert haben muss, um als Rohstoff des anderen zu dienen. Die Annahme einer "Schöpfung" widerspricht sich also selbst.


Und der äußerst dumme Fehlschluss, dass "eine Macht", die das verursacht haben soll, auch in Bezug auf alles andere, mächtig und intelligent sein muss, lässt die Theorie noch absurder erscheinen.


Dem Monismus schließe ich mich an. Das "Übernatürliche" ist nichts weiter als ein Mangel menschlichen Wissens. Wir leben in einem riesigen, stürmischen Meer der Unwissenheit, das nur spärlich mit Inseln des Wissens besprenkelt ist. Damit kommen die meisten nicht klar, also erdenken sie sich Götter und anderen Unsinn.


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