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  1. Die Mentalwelt

    Nach dem Ablegen des Emotionalkörpers abgelegt ist, ist die niedrigste Frequenz die der Gedanken. Man lebt im Mentalkörper. Die Menschen in der Gedankenwelt, auch ich selbst auf dieser Ebene, kommen mir sehr verstandesbetont vor.
    Zusätzlich zu der Arbeit, mit der man seinen Lebensunterhalt verdient, gibt es hier ehrenamtliche Aufgaben für die Gemeinschaft, die jeder, der dazu in der Lage ist, erfüllen muss. Da alles schnell geht, hat man neben diesen Tätigkeiten noch genügend Zeit für das, was man gern möchte.
    Man kann sich dort noch schneller fortbewegen und an einem freien Nachmittag, wenn man möchte, von hier aus einen Ausflug an die Nordsee oder in den Schwarzwald machen.
    In der Mentalwelt kommt man mit zwei Mahlzeiten pro Tag aus, die morgens und abends gemeinschaftlich eingenommen werden.
    Man kann hier mehr Krankheiten geistig heilen als in den vorhergehenden Welten, aber auch nicht alle.
    Wenn man stirbt, kann das hier recht schnell gehen. Es wird nichts dagegen unternommen. Manche Menschen haben morgens noch gearbeitet oder waren unterwegs und sind abends schon tot.
    Das Leben in der Mentalwelt kann bis zu einigen Jahren dauern.

    Die Willenswelt

    Nach dem Tode des Mentalkörpers ist die niedrigste Frequenz die des Willens.
    In der Willenswelt kommen mir die Menschen, die mir begegnen, sehr willensbetont vor. Ich empfinde diese Welt als streng. Pflichten spielen eine sehr große Rolle.
    Zu der beruflichen Arbeit und der ehrenamtlichen Aufgabe, die z.B. in Küchendienst, Altenpflege oder im Bauen von Häusern bestehen kann, kommt hier noch die Verpflichtung, an Versammlungen zur Gestaltung des Gemeinschaftslebens teilzunehmen. Diese finden jeden Abend, außer an den Wochenenden, statt und dauern 1-2 Stunden, was in Anbetracht dessen, dass in dieser Welt alles sehr schnell geht, eine Menge Zeit ist. Da berufliche und ehrenamtliche Arbeit aber nur jeweils recht kurz dauern, bleibt einem aer auch viel Freizeit.
    Auf den Versammlungen, die von einem oder einer Ältesten geleitet werden, tauscht man Informationen aus und bespricht alle Angelegenheiten, die jeden Einzelnen und die Gemeinschaft betreffen. Es herrscht in dieser Welt eine direkte Demokratie: alle dazu fähigen Einwohner beraten und entscheiden gemeinsam über die Innen- und Außenpolitik. Die Staaten sind von der Größe her recht übersichtlich, und man kann sich so schnell fortbewegen, dass man aus allen Gebieten eines Staates zu der abendlichen Versammlung in der Hauptstadt kommen kann. Der Staat in unserer Gegend ist etwa so groß wie Nordrhein-Westfalen und in einen Bundesstaat eingegliedert.
    Es wird sehr genau darauf geachtet, dass jeder Einzelne seine Bedürfnisse befriedigen kann und seine Pflichten erfüllt. Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden sie auf der Versammlung besprochen und gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Es gibt dort eine Art Schiedsgericht aus Männern und Frauen, die aufgrund ihrer Weisheit in dieses Amt berufen worden sind und in strittigen Fällen per Handzeichen abstimmen. Auch gegenüber den anderen Staaten wird sehr großer Wert darauf gelegt, dass keiner in seinen Rechten beeinträchtigt wird. Die Willenswelt ist die erste, in der es keine Kriege gibt und in der es gelingt, allein mit erneuerbaren Ressourcen den Energiebedarf zu decken..
    Wenn man mit einem Partner zusammen leben möchte, wird verlangt, dass man heiratet. Es soll klar sein, wer zu wem gehört. Man heiratet amtlich und, wenn man möchte, in seiner Religionsgemeinschaft. Dieses gilt auch dann, wenn man in der physischen Welt mit dem selben Partner verheiratet war. Man kann aber auch einen anderen Partner heiraten. Kinder bekommt man in den anderen Welten nicht mehr.
    Unsere Lebensweise in der physischen Welt sieht man in der Willenswelt sehr kritisch. Mir wurde gesagt, wir verschmutzen die Erde, vergeuden die Ressourcen der nachfolgenden Generationen und achten viel zu wenig auf Gerechtigkeit.
    Wenn man krank ist, geht man zu einem geistigen Heiler. In der Willenswelt sind keine anderen Heilmethoden mehr nötig.
    Religion wird in geläuterter Form und in weniger Gemeinschaften praktiziert. Man verehrt dort keinen Menschen mehr als Gott.
    Die Willenswelt ist nicht so dicht bevölkert wie die vorigen, denn man lebt dort nicht sehr lange, höchstens einige Wochen. Sterben ist dort recht leicht.

    Die Vorstellungs-Welt

    Hier ist die niedrigste Frequenz die der Vorstellung. In dieser Welt ist Kulturelles (bildende Kunst, Musik, Theater, Literatur) die hauptsächliche Beschäftigung. Man geht häufig ins Theater, hört Konzerte oder besucht Ausstellungen. Künstler, die in der physischen Welt Werke geschaffen haben, bringen diese in der Vorstellungs-Welt wieder hervor. Neues wird hier nicht mehr geschaffen.
    Der Vorstellungs-Körper hat nicht mehr viele Bedürfnisse. Man nimmt nur noch eine Mahlzeit am Tag zu sich, und zwar morgens. Die Arbeit – Beruf und Ehrenamt – nimmt nicht mehr viel Zeit in Anspruch.
    Es gibt auch in der Vorstellungs-Welt verschiedene Völker und Sprachen. Politische Herrschaft ist nicht mehr nötig.
    Es gibt nicht viele Menschen dort, da die Verweildauer sehr kurz ist. Man kann sie in Tagen zählen, wobei man an einem Tag aber sehr viel tun und erleben kann, weil alles fast unvorstellbar schnell geht.
    Sterben ist in der Vorstellungs-Welt nur noch wie das Verlöschen einer Flamme.

    Die Seelenwelt
    Wenn der Verstorbene auch den Intuitionsköper abgelegt hat, trägt er als Seele keine Hülle mehr. Er lebt ohne Körper und ohne umgebende Materie.
    In der Seelenwelt braucht man nicht zu atmen, zu essen, zu trinken und ist immer im Licht. Krankheit und Tod gibt es dort nicht. Allerdings erlebt man diesen Zustand der Seligkeit nur in dem Maße, wie man bewusst ist. Andernfalls existiert man mehr oder weniger in einer Art Dämmerschlaf.
    Die Seelen erkennen einander wieder, denn sie sind individuell, Mann oder Frau. Durch Inkarnationen sammeln sie Erfahrungen, die sie in Erinnerung behalten. So bildet sich ihr unverwechselbarer Charakter.
    Zwischen den Seelen gibt es Gemeinschaft, Freundschaft und Liebe. Unterschiede in Nation, Rasse oder Ansehen bestehen nicht mehr. Niemand hat Macht über einen anderen, und niemand ist reicher als ein anderer, denn es gibt nichts, das man besitzen könnte. Die Seelen können einander auch nicht schaden oder töten.
    Es gibt Verständigung der Seelen untereinander, auch mit Seelen, die zur Zeit verkörpert sind. Dazu ist Sprache nicht erforderlich, die Informations-Schwingungen werden direkt von Seele zu Seele übertragen.
    Eine feste Begrenzung habe die Seelen nicht, sondern sie strahlen von einem Mittelpunkt aus wie Flammen. Wenn sie es möchten, können sie nicht nur nebeneinander sein, wie in der physischen Welt, oder teilweise ineinander, wie in den folgenden Welten, sondern ganz und gar ineinander. Solange sie ineinander sind, kann allerdings keine Kommunikation zwischen ihnen stattfinden. Dazu müssen sie wieder auseinander gehen.
    Die Seelen sind religiös in dem Sinne, dass sie eine Beziehung zu Umfassenderem kennen und pflegen. Feste Religionsgemeinschaften mit Priestern und bestimmten Vorschriften gibt es nicht. Jede Seele übt auf ihre eigene Art Religion aus. Wenn mehrere Seelen dieses gemeinsam möchten, tun sie es.
    Auch das Leben in der Seelenwelt dauert nicht ewig. Irgendwann kommt der Zeitpunkt der Wiedergeburt oder des Eingehens in eine größere Einheit. Wiedergeboren-Werden wird als ein Abschied aus der Seelenwelt erlebt. Eingehen in eine größere Einheit wird mit unbeschreiblicher Freude erwartet.
  2. Die Emotionalwelt

    Nach dem physischen Tode ist die niedrigste Frequenz die Schwingung der Gefühle. Man lebt in einem Leib aus Emotionen in einer Gefühlswelt. Die Menschen in dieser Welt wirken auf mich sehr gefühlsbetont, auch ich selbst. Freude, Trauer und andere Emotionen treten unmittelbar zutage. Mir begegnet dort sehr viel Herzlichkeit und Lebensfreude. Man hat Vergnügen an gutem Essen und Trinken, am Feiern und an anderen gemeinsamen Unternehmungen.
    Die Emotionalwelt hat große Ähnlichkeit mit der physischen. Es gibt dort Natur, Sonnenschein, Regen, Häuser, Straßen, Verwaltungsgebäude, Schulen - die Kinder sind Menschen, die jung gestorben sind -, religiöse Gebäude, Krankenhäuser, Ärzte, Medikamente, Geld, Medien, Computer und Vieles mehr. Erfindungen und Einrichtungen der physischen Welt, die für sinnvoll gehalten werden, entstehen auch in der Emotionalwelt. Es gibt aber nichts anderes als dieses. Was es in der physischen Welt geschaffen worden ist, kann auch in keiner der weiteren Welten geschaffen werden.
    Da die Materie in der Emotionalwelt leichter ist, schwebt man bei der Fortbewegung ein wenig über dem Boden. Auch die Fahrzeuge dort schweben.

    Wenn man nach dem Tode in der Emotionalwelt ankommt, badet man und bekommt Kleidung. Man wird begrüßt und zu einer Stelle geführt, wo es sich entscheidet, wie man in dieser Welt leben wird. Beim physischen Tode oder kurz davor hat man einen Lebensrückblick erlebt und weiß nun, was man möchte, oder versteht, was über einen bestimmt wird. Man wird nach seinen Wünschen gefragt, muss sich aber auch nach den Möglichkeiten richten.
    In der Emotionalwelt kann man Bekannte wieder treffen, die vor nicht allzu langer Zeit gestorben sind. Wer aber schon länger tot ist, lebt in einer anderen Welten oder ist wieder inkarniert.
    In der Emotionalwelt lebt man bescheidener als hier. Das Nötigste an Kleidung und Gebrauchsgegenständen bekommt man – gebraucht – gestellt. Weiteres kann man sich kaufen, wenn man genug Geld verdient hat. Alle diese Dingen werden weitergegeben, wenn man die Emotionalwelt wieder verlässt.
    Man kann – unsichtbar - bei Menschen der physischen Welt wohnen, wenn beide Seiten einverstanden sind, oder man bekommt anderswo eine Unterkunft. Privaten Raum gibt es nur zum Wohnen und Schlafen. Die Mahlzeiten werden in einem Gemeinschaftszentrum eingenommen. Dort kann man Bekannte treffen, sich verabreden, bekommt Post, und es finden Feiern und Veranstaltungen statt.
    Dreimal am Tag wird gegessen. Was man zu sich nimmt, erscheint mir ähnlich wie unsere Nahrung. Es wird zubereitet und serviert. Probieren kann ich es nicht; es würde mir nicht bekommen, weil ich meinen physischen Körper noch habe.
    Man muss arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das kann in dem Beruf sein, den man vorher hatte, oder auch in einem anderen, nach Wahl oder nach Notwendigkeit. Es gibt in der Emotionalwelt nicht so viel Automation wie hier, deshalb finden die meisten Menschen Arbeit. Da die Materie leichter ist, braucht niemand übermäßig schwer zu arbeiten, und alles geht schneller. Man arbeitet dort nicht ganz so viele Stunden wie hier, aber auch am Samstag Morgen. Der Sonntag ist Ruhetag.
    Wenn man sich krank fühlt, geht man morgens früh zu einem Arzt, der bestimmt, ob man arbeiten kann oder nicht. Dauernde Arbeitsunfähigkeit wird vom Arzt bescheinigt und von einer amtlichen Stelle überprüft. Man bekommt dann seinen Lebensunterhalt gesichert, aber kein Geld darüber hinaus. Eine feste Grenze für die Erreichung des Rentenalters gibt es nicht.
    Physische Wände sind für den Emotionalkörper kein Hindernis. Wände in der Emotionalwelt natürlich wohl. Man kann sich dort schneller bewegen als hier. Es ist mehr ein Schweben als ein Gehen. Darum lassen sich schon zu Fuß größere Strecken zurücklegen. Es gibt aber auch Verkehrsmittel – öffentliche, keine Privatautos - , mit denen sich in kurzer Zeit große Entfernungen überwinden lassen. Es ist von hier aus (Münster/Westfalen) nur ein Halbtagsausflug, wenn man beispielsweise ins nächste Mittelgebirge fahren möchte zum Spazieren Gehen oder Skilaufen.
    Die Menschen in der Emotionalwelt können einander tragen. Das erleichtert z. B. die Altenpflege. Anstatt einen Rollstuhl zu benutzen, kann man den gehbehinderten Menschen an sich festbinden und ich so mit sich nehmen.
    Religion wird in der Emotionalwelt und in den weiteren zunehmend intensiver praktiziert. Es gibt die selben Religionen wie in der physischen Welt, und sie leben zunehmend friedlicher miteinander.
    Im Durchschnitt sind die Menschen in der Emotionalwelt freundlicher und die gesellschaftlichen Einrichtungen vernünftiger als hier. Dennoch gibt es dort auch Armut, Not, Katastrophen und Kriege, wenn auch nicht so viel wie hier.
    Die Zeit, die jemand nach dem physischen Tode noch in der Emotionalwelt lebt, kann bis zu einigen Jahrzehnten betragen. Wenn jemand dort gestorben ist, betrauern die Hinterbliebenen ihn. Die Bestattungsgebräuche sind ähnlich wie in der physischen Welt. Die Erde ist dort aber nicht so fest wie hier. Der Sarg gleitet sozusagen in sie hinein.
    Die folgenden Welten haben einige Ähnlichkeit mit der Emotionalwelt. Die Materie ist dort aber zunehmend feiner, alles geht leichter und schneller, und man hat immer weniger materielle Bedürfnisse. Ich erwähne im folgenden nur, was in den jeweiligen Welten anders ist als in der vorhergehenden.
  3. Als Kind wollte ich immer schon gerne wissen, wie das Leben nach dem Tode ist. Meine Mutter sagte mir, das könne man nicht wissen: „Es ist noch nie einer wiedergekommen.“ Seitdem ich regelmäßig meditiere, merke ich dass es durchaus möglich ist, etwas zu erfahren, das sich meinen physischen Sinnen entzieht. Ich kann mit Menschen sprechen, die nicht körperlich anwesend sind: mit solchen, die sich anderswo befinden, aber auch mit solchen, die schon gestorben sind. In der Meditation öffnen sich mir auch die Welten, in denen diese Menschen jetzt leben, und ich kann dort wahrnehmen und handeln.
    In der Meditation überprüfe ich die Informationen, die ich gesammelt habe. Dadurch kristallisiert sich das heraus, was ich mir als meine Wahrheit zu eigen mache, was sich aber auch zusammen mit meinem Bewusstsein ändern kann. Dieses stelle ich hier dar.

    Wenn ich meditiere, erfahre ich verschiedene, aufeinander folgende Ebenen. Ich könnte sagen, es sind abgestufte Frequenzen, in denen Bewusstsein schwingt.
    Auf diesen Ebenen begegne ich nicht nur Menschen, die schon gestorben sind, sondern auch solchen, die im physischen Körper leben. Daraus schließe ich, dass jeder in diesen verschiedenen Bewusstseins-Frequenzen schwingt, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht.

    Die fünf niedersten Frequenz-Ebenen scheinen mir verschiedenen Funktionen des Bewusstseins zu entsprechen. Auf jeder von ihnen tritt eine Funktion besonders hervor, die ich auf den höheren Stufen nicht mehr wahrnehme. Nach dieser Funktion benenne ich die jeweilige Ebene. Ich unterscheide also:

    1. Physische Ebene,
    2. Emotionalebene,
    3. Mentalebene,
    4. Willensebene,
    5. Vorstellungsebene.
    Dann folgen verschiedene Seelen-Ebenen.


    Auf den Ebenen 2 bis 5 treffe ich jeweils eine Welt an, die Ähnlichkeit mir der physischen hat, sich aber auch zunehmend von ihr unterscheidet. Was ich dort wahrnehme, ist in sich zusammenhängend, wiederholt sich und baut aufeinander auf. Alles geschieht dort in einem Raum-Zeit-Gefüge, und ich habe nicht die Möglichkeit, etwas völlig nach Belieben vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Nicht alles, was ich dort wahrnehme, entspricht meinen Erwartungen, und es gefällt mir auch nicht unbedingt. Daraus schließe ich, dass ich es mit einer Wirklichkeit zu tun habe, die - auch - außerhalb von mir ist.
    Ich erkläre mir das Erlebte so wie physisches Erleben auch: ich habe es überall mit Material aus Möglichkeiten oder Wahrscheinlichkeiten zu tun, aus dem ich mit meinem wahrnehmenden Bewusstsein Bilder forme. Die Bilder auf den niedrig schwingenden Ebenen sind stabiler als die auf den höher schwingenden. Mit den Menschen, die mir begegnen, teile ich in dem Moment Bilder, was mit Ähnlichkeit in den Organen der Wahrnehmung und Bilder-Produktion zu tun haben kann oder mit einem übergeordneten Bewusstseins-Zusammenhang.
    Die Lebewesen, die mir auf den verschiedenen Ebenen begegnen, erscheinen mir als Organismen, die von der Materie der sie umgebenden Welt leben. Sie brauchen Nahrung, Kleidung und Unterkunft, können krank werden, altern und sterben schließlich. Solange sie einen physischen Leib haben, ernährt dieser die höher schwingenden Körper mit. Nach dem physischen Tode übernimmt der nächste Körper diese Aufgabe und so weiter. Deshalb muss nach meinen Beobachtungen auch in den anderen Welten für den Lebensunterhalt gesorgt werden. Erst in den Seelenwelten gibt es diese Notwendigkeit nicht mehr, die Seelen sind Licht und nähren sich von Licht.

    Die anderen Welten kann ich mir vorstellen wie immer größere Kugeln, die um die physische Erde herum liegen. Daher entsprechen der Sonnenstand, das Klima, die Jahres- und Tageszeiten in den verschiedenen Gegenden den Gebieten auf der Erde. Auch in der Lebensweise sind die weiteren Welten der physischen in der selben Gegend ähnlich. Ein Mensch aus Europa trifft nach dem Tode also etwas anderes an als beispielsweise ein Mensch aus Afrika - jeder erfährt etwas, das seinen Erinnerungen aus dem Erdenleben entspricht. Je höher schwingend die Welten sind, umso geringer werden die Unterschiede, bis es sie in der Welt der Seelen gar nicht mehr gibt.

    Die Körper auf den ersten fünf Ebenen noch der Schwerkraft unterworfen. Sie sind aber zunehmend feiner und leichter. Deshalb geht alles dort schneller und müheloser als hier, und man hat mehr Möglichkeiten die Wirklichkeit nach seinen Wünschen zu gestalten.
    Der physische Leib kann nicht ohne die höher frequenten Körper leben, und bei den weiteren ist es jeweils genauso. Den Intuitionskörper behält die Seele am längsten. Wie lange man in den einzelnen Welten bleibt, richtet sich danach, wie viel Lebenskraft man noch in den verschiedenen Körpern hat. Es kann sein, dass ein oder mehrere Körper gleich nach dem physischen Tode sterben, der Prozess kann aber auch Jahre oder gar Jahrzehnte dauern. Die Zeit in den anderen Welten kann genutzt werden für Weiterentwicklung, Verarbeitung, Versöhnung, Erfüllung von Wünschen – für alles, wozu es im physischen Leben keine Gelegenheit gab.