1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung
Color
Background color
Background image
Border Color
Font Type
Font Size
  1. ...

    ...........
  2. *In einem Leben vor Gott Verantwortung zu tragen

    *Ereignisse, die einen betroffen machen, in einen sich einem nicht unmittelbar erschließenden, größeren Sinnzusammenhang zu stellen

    *auf Transformation zu hoffen-nach dem physischen Tod geht es weiter

    *Ausschau zu halten nach der Begegnung mit Christus

    *Leid ist nur temporär

    *der Glaube an den Sinn

    *sich auf den Weg zu machen

    * sich seiner Grenzhaftigkeit bewusst zu sein
  3. Mein Ziel ist, die Wahrheit als Lebensquelle zu suchen, in der Gegenwart zu leben und Harmonie.

    Jeder kann nur nach seinen aktuellen Möglichkeiten, entsprechend seinem Wissens- und Verstehenshorizont und anderen äußeren und inneren Kräften, die auf ihn einwirken, handeln.

    In seine Mitte gelangt man, indem man herausfindet, wer man ist und sich und seinen Werten treu bleibt.

    Heil sein bedeutet, mit dem Ist - Zustand zufrieden zu sein.

    Dem anderen könnte unter Umständen zugestanden werden, in guter Absicht gehandelt zu haben. Zum Problembereich Gewalt gab 5Zeichen netterweise Auskunft: "Die gute Absicht der Gewaltanwendung besteht darin, einen als unlösbar erscheinenden Zustand, dem sich jemand hilflos und hoffnungslos ausgeliefert sieht, ruckartig zu beenden. Es ist im Grunde ein Mangel an Geduld und Zuversicht, Glaube und Kreativität, ist aber gut gemeint."


    Die Wahrheiten auf der Erde sind konventionelle Wahrheiten. Sie dienen der Orientierung in der Welt der Phänomene.

    Der Tod ist ein sinnliches Phänomen, ein Zeichen der Vergänglichkeit. Sinnliche Phänomene haben gemeinsam, dass sie alle vergänglich sind, weshalb wir nicht an ihnen anhaften sollten.

    Wiederwerden findet in jedem Augenblick statt.

    Der Tod ist ein begriffliches Kostrukt. Begriffe können die Wirklichkeit nicht adäquat beschreiben, denn sie versuchen sie in den Griff zu bekommen.

    Die Wirklichkeit ist wie ein Ozean und jeder Mensch ist wie ein Wassertropfen, der in den Ozean, aus dem er gekommen ist, zurückkehrt.

    Das Licht in der Dunkelheit beginnt, wenn man in einem Mitmenschen seinen Bruder oder seine Schwester erkennt. "Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger", sagte Bahá'u'lláh, der Gründer der Bahá'í-Religion.

    In den Bahai-Schriften heißt es: "Das erste Zeichen des Glaubens ist Liebe." und "Die Religion sollte alle Herzen vereinen und Krieg und Streitigkeiten auf der Erde vergehen lassen, Geistigkeit hervorrufen und jedem Herzen Licht und Leben bringen. Wenn die Religion zur Ursache von Abneigung, Hass und Spaltung wird, so wäre es besser, ohne sie zu sein."

    Jeder Mensch macht Fehler. Durch das Erkennen der Ursache kann es zu Veränderungen in der Zukunft kommen.

    Geschichtliche Ereignisse mit Respekt und Demut zu begegnen ist heilsam.

    Den Blickwechsel zu ändern, kann hilfreich sein.

    Ich bin die Quelle und das Ziel meiner Wahrnehmung. Ich bin unter anderem das, was wahrnimmt und auch meine Werte machen mich aus.


    In den Begriff "Gott" wird viel hineininterpretiert.

    "Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen." heißt es in der Bergpredigt. Dazu Kaawi: "Jesus wolle mit dieser Ausführung die rein äußerlich praktizierte Gebotsbefolgung als Heuchelei entlarven und dem Menschen bei dem, was er tut, ins Herz schauen, auf die Motivation komme es an, nicht auf den buchstäblich aufgefassten Gesetzesgehorsam."

    sich gehen lassen und erfrischt und voller Tatkraft sein.

    von 300 rückwärts zählen, im Körper einen Zustand der Wärme und Ruhe suchen, dann spüren, wie sich die Wärme und das Wohlgefühl überallhin ausbreitet, alles löst und verlangsamt sich, neue Möglichkeiten und Wege tun sich auf, auf das Positve in sich konzentrieren

    fluuu: "das ist Selbstliebe, seine Schwächen wissen und damit umgehen können, man kann es auch authentischen Verhalten nennen; der Wahrheit eines Schmerzes in der Seele Raum geben"

    Die Äußerungen haben viel mit der Persönlichkeit zu tun. Ich denke, man kann sich durch bewusstem Umgang mit dem, was und wie man es sagt, weiterentwickeln.



    __________________
  4. Du feierst kräftig, ausgelassen, unbeschwert, übermütig, fröhlich. Du haust auf die Pauke.

    Sie haben ausgelassen gefeiert.
    Wir waren in ausgelassener Stimmung.

    Sie ist gut aufgelegt. Sie ist vergnügt. Sie hat gute Laune. Sie ist froh. sie ist fröhlich.

    Tiere sterben nicht, sondern verenden, weil sie um ihren Tod nicht wissen.

    Die Ataraxie, Gleichmut, Abgeklärtheit, Ausgeglichenheit, Gemütsruhe, Unerschütterlichkeit, Seelenruhe, Gefasstheit ist die philosophische Antwort auf das Leiden, das unvermeidlich zum Leben dazugehört. Desto mehr jemand einen anderen liebt, desto mehr kann ihm von diesem Leid zugefügt werden. Leid ist das Bewusstsein von einem zustand, der dem Sollzustand widerspricht, ein Gefühl von widersprüchlichkeit und Sinnlosigkeit.

    Sinnverschiebungen durch Übersetzungen

    unbewegliche Sozialstruktur Chinas

    schlechter Zustand der Staatsfinanzen

    eine Schnittstelle zwischen dem Büro für religiöse Angelegenheiten und dem dem Buddhismus einrichten

    Menschen mit Bildungsvorsprung
  5. In dieser Welt hat alles einen Preis, es gibt nichts umsonst. Manchmal muss man nur sehr wenig bezahlen, meistens aber sehr viel und manchmal mit allem was man hat.

    hab ich aus Stephen Kings Sturm des Jahrhunderts
  6. Für einen Christen steht das Wort Gottes in der Bibel und ist seine Gnade in den Sakramenten erfahrbar. Darüberhinaus findet sich in der Weltgerichtsrede die Aussage, dass Gott in den Armen, Bedürfigen anzutreffen ist.

    Wenn ernst genommen wird, dass der Mensch Abbild Gottes ist, dann kann jemand in der Gesellschaft allerhand über Gott erfahren bzw lernen. Das Reich Gottes, in das Christen gelangen wollen, hat schon auf der Erde begonnen und zwar dort wo menschenwürdige und lebensförderliche Strukturen geschaffen werden, wo ernst genommen wird, dass vor Gott alle Menschen die gleiche Würde haben und dass daher jeder aufgerufen ist, auf die zu schauen, die weniger haben. Gott teilt sich in einem dialogischen Geschehen mit. Glaube ist vor allem eine Beziehungsstruktur, in der beide Seiten einander geben. Wie erkenne ich dass Gott am Werk ist? Überall dort, wo sich Befreiung ereignet, wo Liebe sichtbar wird, wo Solidarität mit den Armen zum Vorschein kommt, wo sich Menschen in Fürsorge für andere aufopfen, überall dort, kann ich nach chrstlichem Verständnis Gott begegnen.
  7. .........
  8. Ich lese daraus, dass die Wissenserwerbung bzw das Denken dem nicht entkommbaren? Leid bzw dem Tod gegenübersteht.

    Aus dem Gedicht ergibt sich für mich auch die Frage, treiben Gedanken den Menschen wie Winde die Wolken?

    Sind Menschen mit Wolken vergleichbar?

    Ich lerne nicht, weil ich den Anspruch habe, mir Wissen für die Ewigkeit anzueignen, sondern weil es mir Spaß macht und weil ich es muss, genauso verhält es sich mit dem Denken. Es ist auch nicht sicher, dass mit dem Tod das Wissen und die Gedanken verloren gehen: hierzu ein Zitat von reinwiel:

    Allerdings widerspricht dies der christlichen Lehre, die davon ausgeht, dass der Mensch solange tot bleibt, bis die Auferstehung des ganzen Menschen, also mit Leib und Seele und das Gottesgericht stattfinden.

    Ok, soviel vorerst. Ich werde mich noch mehr damit beschäftigen.
  9. Der andere soll im Vordergrund stehen.

    Üben, üben, üben
  10. Es kann zu einem Problem werden, wenn der Bezug zur Realität nicht vorhanden ist oder verloren geht. Religiöse Aussagen haben nur Sinn, wenn sie plausibel sind und auf aktuelle persönliche oder gesellschaftliche Herausforderungen oder auf Wünsche, Sehnsüchte, Sorgen der Menschen von heute Bezug nehmen.

    Ok, das ist sehr allgemein. Was bedeuten religiöse Aussagen für mich, können sie für mich zu einem Problem werden oder sind sie sogar ein Problem für mich?

    Ich bin sterblich, desto älter ich werde, desto mehr schreitet der Verfallsprozess meines Körpers voran, momentan sind es nur kleine Wehwechen, aber ich merke schon, dass ich nicht mehr die Vitalität eines 20 Jährigen habe. Jedenfalls vergeht die Zeit sehr rasch und ich muss davon ausgehen, jeden Moment eine besorgniserregende Diagnose zu erhalten oder abzukratzen und angesichts dessen stellt sich für mich eine Sinnfrage nach dem Leben insgesamt und auch was es heißt, sterben zu müssen. Hab ich mein Leben verbockt, wie gehe ich mit meiner bisherigen Lebensgeschichte um, kann ich sie in den Rahmen eines größeren Horizontes stellen und bin ich gut auf dem Weg oder schlecht?

    Wenn es um Religion geht, geht es immer auch um mich und mein Wesen, mein Dasein, mein Leben. Es geht um die Welt insgesamt, um eine Deutung derselbsen. Deswegen können religiöse Themen/Erkenntnisse sehr aufschlussreich sein. Wichtig für mich ist natürlich nicht mit Phrasen konfrontiert zu werden, sondern ich möchte mit dem was ich in Erfahrung bringe, auch was anfangen können, es muss plausibel sein.

    Leider scheint mir, dass Religion im deutschsprachigen Raum sehr in Verruf geraten ist und wenn man ein religiöses Thema thematisiert, dies eher negativ konnotiert wird, im Sinne ein Problem zu haben. Dabei kann Religion so bereichernd sein.
  11. Ja. Es ist ein Einsichtsprozeß, dass durch Dunkles nichts Helles entstehen kann. Die Einsicht kann plötzlich kommen, so wie heute am Nachmittag. Manchmal hat man etwas im Hinterkopf und erst später kommt die zündende Erkenntnis. Es ist wie ein Samenkorn, dass zwar da ist, aber dem das Wasser zum Wachsen gefehlt hat.

    Egal, ob Angst, Pessimismus, dem Nachtrauern von verpassten Möglichkeiten, dem Mangel an Zutrauen, der unfreundlichen Äußerung, alles, was dunkel ist, kann nichts Helles hervorbringen.


    Nachtrag aufgrund neuer Erkenntnis: Angst lässt sich nicht vermeiden, aber was man beeinflussen kann, ist wie man mit ihr umgeht. Dunkel wäre, sich von ihr beherrschen zu lassen, hell, trotzdem zuversichtlich zu sein.
  12. Selbsterlösung und Fremderlösung fallen in eins. Alles was der Mensch ist und was er kann, stammt von Gott. Gott ist auch nicht der Fremde, sondern der Mensch ist undenkbar ohne Gott. Das Absolute hat ihn gesetzt und alles was er vermag, vermag er nur durch die Schöpfung, die von Gott aufrecht erhalten wird und seinem Draht zu Gott. Christlich gesehen findet Erlösung nur durch die Freiheitstat des Menschen, in seiner Entscheidung für oder gegen Gott (wobei gegen Gott nur schwer denkbar ist, da die Liebe Gottes letztlich immer größer als das ablehnende Verhalten des Menschen ist) statt, durch Glaube, Hoffnung und Liebe, wobei das für mich in eins fällt, wenn man an Gott glaubt, auf ihn vertraut, das alles gut werden wird-> Hoffnung und das alles geht nur mit Liebe.

    Ich habe in einigen Beiträgen im thread "Der Mensch bedarf Erlösung" gelesen, dass die Erlösung von außen abgelehnt wird und stattdessen auf Eigenerlösung abgestellt wird. Der Mensch vermag allein nichts, sein ganzes Wesen ist auf Beziehung ausgerichtet, was er ist und was er wird, wird er nur durch den anderen (das andere kann ein Mitmensch oder auch das Absolute sein und selbst die Tiere und die Natur, das ganze ist im Prinzip nicht ohne dem Absoluten denkbar) Der andere kann auch in der eigenen Person gesucht werden, wenn es um das Absolute geht.

    Wie auch immer, eine Grenzziehung von innen und außen, wie von einigen Leuten vorgebracht wird, um gegen das christliche Erlösungsverständnis zu argumentieren ist für mich, wenn man ernst nimmt, was der Mensch ist, absurd.
    Aber es reicht oft schon nur das Wort "christlich", dass in manchen Menschen eine Art Allergie hervorgerufen wird und inhaltliche Aspekte nicht mehr wahrgenommen werden bzw per se abgelehnt werden. Begrifflichkeiten treffen für mich ohnehin nicht das was Wirklichkeit an sich ist, sie enthalten nicht die notwendige Tiefe, so kann ja jeder, der die christliche Religion ablehnt, das Wort Gott durch den Absolutheitsbegriff ersetzen und das Wort "christlich" außen vor lassen, im Grunde, wenn man sich auf die Inhalte konzentriert und Erlösung ernsthaft denken will, wird man auf dasselbe rauskommen, wie es sich auch in reflektierter christlicher Lehre findet.