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Leben, Teil 3

Published by Marjul in the blog Marjul's blog. Views: 3587

Die Mentalwelt

Nach dem Ablegen des Emotionalkörpers abgelegt ist, ist die niedrigste Frequenz die der Gedanken. Man lebt im Mentalkörper. Die Menschen in der Gedankenwelt, auch ich selbst auf dieser Ebene, kommen mir sehr verstandesbetont vor.
Zusätzlich zu der Arbeit, mit der man seinen Lebensunterhalt verdient, gibt es hier ehrenamtliche Aufgaben für die Gemeinschaft, die jeder, der dazu in der Lage ist, erfüllen muss. Da alles schnell geht, hat man neben diesen Tätigkeiten noch genügend Zeit für das, was man gern möchte.
Man kann sich dort noch schneller fortbewegen und an einem freien Nachmittag, wenn man möchte, von hier aus einen Ausflug an die Nordsee oder in den Schwarzwald machen.
In der Mentalwelt kommt man mit zwei Mahlzeiten pro Tag aus, die morgens und abends gemeinschaftlich eingenommen werden.
Man kann hier mehr Krankheiten geistig heilen als in den vorhergehenden Welten, aber auch nicht alle.
Wenn man stirbt, kann das hier recht schnell gehen. Es wird nichts dagegen unternommen. Manche Menschen haben morgens noch gearbeitet oder waren unterwegs und sind abends schon tot.
Das Leben in der Mentalwelt kann bis zu einigen Jahren dauern.

Die Willenswelt

Nach dem Tode des Mentalkörpers ist die niedrigste Frequenz die des Willens.
In der Willenswelt kommen mir die Menschen, die mir begegnen, sehr willensbetont vor. Ich empfinde diese Welt als streng. Pflichten spielen eine sehr große Rolle.
Zu der beruflichen Arbeit und der ehrenamtlichen Aufgabe, die z.B. in Küchendienst, Altenpflege oder im Bauen von Häusern bestehen kann, kommt hier noch die Verpflichtung, an Versammlungen zur Gestaltung des Gemeinschaftslebens teilzunehmen. Diese finden jeden Abend, außer an den Wochenenden, statt und dauern 1-2 Stunden, was in Anbetracht dessen, dass in dieser Welt alles sehr schnell geht, eine Menge Zeit ist. Da berufliche und ehrenamtliche Arbeit aber nur jeweils recht kurz dauern, bleibt einem aer auch viel Freizeit.
Auf den Versammlungen, die von einem oder einer Ältesten geleitet werden, tauscht man Informationen aus und bespricht alle Angelegenheiten, die jeden Einzelnen und die Gemeinschaft betreffen. Es herrscht in dieser Welt eine direkte Demokratie: alle dazu fähigen Einwohner beraten und entscheiden gemeinsam über die Innen- und Außenpolitik. Die Staaten sind von der Größe her recht übersichtlich, und man kann sich so schnell fortbewegen, dass man aus allen Gebieten eines Staates zu der abendlichen Versammlung in der Hauptstadt kommen kann. Der Staat in unserer Gegend ist etwa so groß wie Nordrhein-Westfalen und in einen Bundesstaat eingegliedert.
Es wird sehr genau darauf geachtet, dass jeder Einzelne seine Bedürfnisse befriedigen kann und seine Pflichten erfüllt. Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden sie auf der Versammlung besprochen und gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Es gibt dort eine Art Schiedsgericht aus Männern und Frauen, die aufgrund ihrer Weisheit in dieses Amt berufen worden sind und in strittigen Fällen per Handzeichen abstimmen. Auch gegenüber den anderen Staaten wird sehr großer Wert darauf gelegt, dass keiner in seinen Rechten beeinträchtigt wird. Die Willenswelt ist die erste, in der es keine Kriege gibt und in der es gelingt, allein mit erneuerbaren Ressourcen den Energiebedarf zu decken..
Wenn man mit einem Partner zusammen leben möchte, wird verlangt, dass man heiratet. Es soll klar sein, wer zu wem gehört. Man heiratet amtlich und, wenn man möchte, in seiner Religionsgemeinschaft. Dieses gilt auch dann, wenn man in der physischen Welt mit dem selben Partner verheiratet war. Man kann aber auch einen anderen Partner heiraten. Kinder bekommt man in den anderen Welten nicht mehr.
Unsere Lebensweise in der physischen Welt sieht man in der Willenswelt sehr kritisch. Mir wurde gesagt, wir verschmutzen die Erde, vergeuden die Ressourcen der nachfolgenden Generationen und achten viel zu wenig auf Gerechtigkeit.
Wenn man krank ist, geht man zu einem geistigen Heiler. In der Willenswelt sind keine anderen Heilmethoden mehr nötig.
Religion wird in geläuterter Form und in weniger Gemeinschaften praktiziert. Man verehrt dort keinen Menschen mehr als Gott.
Die Willenswelt ist nicht so dicht bevölkert wie die vorigen, denn man lebt dort nicht sehr lange, höchstens einige Wochen. Sterben ist dort recht leicht.

Die Vorstellungs-Welt

Hier ist die niedrigste Frequenz die der Vorstellung. In dieser Welt ist Kulturelles (bildende Kunst, Musik, Theater, Literatur) die hauptsächliche Beschäftigung. Man geht häufig ins Theater, hört Konzerte oder besucht Ausstellungen. Künstler, die in der physischen Welt Werke geschaffen haben, bringen diese in der Vorstellungs-Welt wieder hervor. Neues wird hier nicht mehr geschaffen.
Der Vorstellungs-Körper hat nicht mehr viele Bedürfnisse. Man nimmt nur noch eine Mahlzeit am Tag zu sich, und zwar morgens. Die Arbeit – Beruf und Ehrenamt – nimmt nicht mehr viel Zeit in Anspruch.
Es gibt auch in der Vorstellungs-Welt verschiedene Völker und Sprachen. Politische Herrschaft ist nicht mehr nötig.
Es gibt nicht viele Menschen dort, da die Verweildauer sehr kurz ist. Man kann sie in Tagen zählen, wobei man an einem Tag aber sehr viel tun und erleben kann, weil alles fast unvorstellbar schnell geht.
Sterben ist in der Vorstellungs-Welt nur noch wie das Verlöschen einer Flamme.

Die Seelenwelt
Wenn der Verstorbene auch den Intuitionsköper abgelegt hat, trägt er als Seele keine Hülle mehr. Er lebt ohne Körper und ohne umgebende Materie.
In der Seelenwelt braucht man nicht zu atmen, zu essen, zu trinken und ist immer im Licht. Krankheit und Tod gibt es dort nicht. Allerdings erlebt man diesen Zustand der Seligkeit nur in dem Maße, wie man bewusst ist. Andernfalls existiert man mehr oder weniger in einer Art Dämmerschlaf.
Die Seelen erkennen einander wieder, denn sie sind individuell, Mann oder Frau. Durch Inkarnationen sammeln sie Erfahrungen, die sie in Erinnerung behalten. So bildet sich ihr unverwechselbarer Charakter.
Zwischen den Seelen gibt es Gemeinschaft, Freundschaft und Liebe. Unterschiede in Nation, Rasse oder Ansehen bestehen nicht mehr. Niemand hat Macht über einen anderen, und niemand ist reicher als ein anderer, denn es gibt nichts, das man besitzen könnte. Die Seelen können einander auch nicht schaden oder töten.
Es gibt Verständigung der Seelen untereinander, auch mit Seelen, die zur Zeit verkörpert sind. Dazu ist Sprache nicht erforderlich, die Informations-Schwingungen werden direkt von Seele zu Seele übertragen.
Eine feste Begrenzung habe die Seelen nicht, sondern sie strahlen von einem Mittelpunkt aus wie Flammen. Wenn sie es möchten, können sie nicht nur nebeneinander sein, wie in der physischen Welt, oder teilweise ineinander, wie in den folgenden Welten, sondern ganz und gar ineinander. Solange sie ineinander sind, kann allerdings keine Kommunikation zwischen ihnen stattfinden. Dazu müssen sie wieder auseinander gehen.
Die Seelen sind religiös in dem Sinne, dass sie eine Beziehung zu Umfassenderem kennen und pflegen. Feste Religionsgemeinschaften mit Priestern und bestimmten Vorschriften gibt es nicht. Jede Seele übt auf ihre eigene Art Religion aus. Wenn mehrere Seelen dieses gemeinsam möchten, tun sie es.
Auch das Leben in der Seelenwelt dauert nicht ewig. Irgendwann kommt der Zeitpunkt der Wiedergeburt oder des Eingehens in eine größere Einheit. Wiedergeboren-Werden wird als ein Abschied aus der Seelenwelt erlebt. Eingehen in eine größere Einheit wird mit unbeschreiblicher Freude erwartet.
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