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Wieviele Menschenleben ist die Meinungsfreiheit wert?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von Andersdenk, 4. Oktober 2015.

  1. Nyan Cat

    Nyan Cat Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. September 2012
    Beiträge:
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    Erinnere dich, wie Pro-NRW mit Schmähbildern von Big Mo vor Moscheen aufmarschierte. Das hat tatsächlich zu gewaltsamen Ausschreitungen geführt. Und das war auch so geplant und wurde von den Rechtspopulisten im Nachhinein für ihre Hasspropaganda ausgeschlachtet.

    Selbstverständlich beweist das nicht, dass alle Mohammed-Lästerer auf Gewalt setzten. Es gibt auch Formen der gewaltfreien Aggression. Die Konfrontation wird aber immer gesucht, auch wenn man sich "nur" durch den Unterschied der islamischen und westlichen Auffassung von Meinungsfreiheit beleidigt fühlt und dann mit Mohammed-Schmähungen trotzt. Denn der brave, Deutschpatriot ist selbstverständlich ein Bewahrer der Etabliertenrechte und alles Fremde kann zur Hölle gehen.

    Wer über ein religionsfeindliches Sendungsbewusstsein verfügt, der wird sicher nicht in westlich abgehauchten Foren über den Islam herziehen. Der greift sich das Christentum. Islamhass entfaltet nur im muslimischen Umfeld Wirkung.

    Was ist der Grund für diesen angeblichen Zusammenhang? Jetzt sag aber nicht, dass du Religionshasser und Antifas beide doof findest. Persönliche Vorlieben gelten nicht.
     
  2. Anideos

    Anideos Well-Known Member

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    6.891
    Ich bin kein Religionshasser, aber ich halte trotzdem die politische Rechte – ich meine damit den Bereich an der offenen rechten Flanke, den die CSU schließen will – für so wertvoll für die politische Landschaft in Deutschland, wie ein Furunkel am Hintern. :)
     
    Eule58 gefällt das.
  3. Andersdenk

    Andersdenk Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2015
    Beiträge:
    18.065
    Wozu? Pro-NRW hatte nichts mit den Überlegungen des Flemming Rose zu tun und der hatte mit Pro-NRW nichts am Hut und Flemming Rose gehört zweifelsohne nicht zu den rechten Kreisen.

    Sie müssen beweisen, daß der im Eingangsbeitrag zitierte Satz in Verbindung mit rechte Kreise gebracht werden kann.

    Zur Erinnerung:

    »Manche Menschen denken, dass die Veröffentlichung der Karikaturen eine Verteidigung der Meinungsfreiheit war. Aber das war nicht der Fall. Es war nur ein Weg herauszufinden: Gibt es ein Problem oder nicht. Wenn es ein Problem gibt, wie gehen die Karikaturisten damit um?«

    (Flemming Rose, 57, verantwortete beim Jyllands-Posten die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen im September 2005)


    Das wäre noch sehr milde ausgedrückt, steht hier aber nicht zur Debatte. Dient die Meinungsfreiheit dazu, herauszufinden, wie weit man ungestraft mit Zeichen oder Worten verletzen darf? Eine aussagekräftige Karikatur sagt mehr als tausend Worte, aber einige wenige Worte zur rechten Zeit am rechten Ort bewirken mehr, als jede Karikatur. Wieviele Menschenleben ist die Meinungsfreigheit wert?

    Schalom!
     
  4. Anideos

    Anideos Well-Known Member

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
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    6.891
    Ich bin noch nie auf die blödsinnige Idee gekommen zu testen, ob ein freilaufender Hund bissig ist, indem ich ihn provoziere. Die spinnen die Dänen.
     
    Bernies Sage gefällt das.
  5. Nyan Cat

    Nyan Cat Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. September 2012
    Beiträge:
    2.403
    Ich muss vielmehr den Unterschied meiner Meinung von der dieses Flemming Rose deutlicher machen. Du solltest wissen, dass das Thema Mohammed-Schmähbilder nur in muslimischen und rechten Kreisen starke Beachtung fand.

    Aus nahe liegenden Gründen: die Moslems hat das geschockt, traurig gemacht und entzürnt, aber für die Faschos war das ein willkommener Hebel, der es ihnen ermöglichte, den Islam ob der Reaktion auf die Karikaturen, als etwas extrem Gefährliches darzustellen.
     
  6. Andersdenk

    Andersdenk Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2015
    Beiträge:
    18.065
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    Ich gehöre beiden Kreisen nicht an und kritisiere grundsätzlich jede Verächtlichmachung einer Religion, aber auch die stereotype Verächtlichmachung politischer Gegner. Ich finde das politisch nicht korrekt.

    Schalom!
     
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  7. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    2.861
    .....Aha! Ich nehme an, dass mit "Fascho" Faschist gemeint ist. Weiters nehme Ich an, dass sie wissen, dass sie Bezeichnung "Faschist" nichts über die "politische Gesinnung" des als "Faschisten" bezeichneten aussagt. Wenn nicht, kann Ihnen "Tante Wiki bestimmt" auf die Sprünge helfen.....

    meint plotin
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. November 2017
  8. interlocutore

    interlocutore Active Member

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    Mitteleuropa
    "Politisch nicht korrekt" - einerlei.
    Aber wider den Heiligen Geist der Demokratie auf jeden Fall.
    An Dummheit ist schon so manche Hochkultur zugrunde gegangen. An Hochmut auch, einer besonderen Kategorie von Dummheit
     
    FrauHolle gefällt das.
  9. interlocutore

    interlocutore Active Member

    Registriert seit:
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    615
    Ort:
    Mitteleuropa
    ..... und nur ein denkender Zionist kann auch ein guter Jude sein.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. November 2017

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