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Vegan, Vegetarian, Flexetarian? Oder doch nichts davon

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz" wurde erstellt von Simon7777, 2. Februar 2018.

  1. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

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  2. Nyan Cat

    Nyan Cat Well-Known Member

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  3. Giacomo_S

    Giacomo_S Active Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    105
    Ort:
    München
    Kurzfristig ist das alles kein Problem, langfristig sieht es anders aus.
    Die grundsätzlichen Baustellen der veganen Ernährung - Proteine, die Vitamine A, D und B12, die Spurenelemente und Mineralstoffe Eisen, Zink und Calcium, um nur die wichtigsten zu nennen - sind m.E. noch nicht befriedigend gelöst.

    Grundsätzlich lassen sich die essenziellen Nährstoffe auch mit einer veganen Ernährung aufnehmen. Einfach ist das aber nicht. "Ich bin dann mal Veganer" - so funktioniert das nicht. Man benötigt für eine vegane Ernährung ein umfangreiches Ernährungswissen, einen ausgetüftelten Diätplan und die Disziplin, das auch umzusetzen.
    Selbst kochen muss man sowieso, es geht nicht anders.

    Bei näherer und eingehender Analyse der Nährstoffsituation stellt man fest, dass es nicht nur darauf hinausläuft, was man isst, sondern auch wie, in welcher Kombination und wann.
    In Anbetracht dessen, dass wir alle auch noch einen Alltag aus Ausbildung und/oder Arbeit zu bewältigen haben, anstatt sich nur seiner körperlichen und mentalen Weiterentwicklung zu widmen, ist das ein sehr ambitioniertes Programm.

    Oder anders gesagt: Als Koch und jemand, der sich seit rund 30 Jahren mit Ernährungswissenschaft beschäftigt: Ich würde mir das nicht zutrauen.

    Abschließend kann ich nur jedem, den das Thema Ernährung interessiert raten, mal ein ordentliches Buch zum Thema zu lesen und nicht nur halbschaarige oder esoterische Ergüsse oder Außenseitermeinungen.

    Empfehlenswert:
    Prof. Dr. Ibrahim Elmadfa, Prof. Dr. Claus Leitzman
    Ernährung des Menschen
    5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, 2015, 790 S.
    Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
     
  4. AlDente

    AlDente New Member

    Registriert seit:
    22. Februar 2018
    Beiträge:
    18
    Prinzipiell braucht jede Form von guter Ernährung, auch fleischliche, sehr viel mehr Bereitschaft/Aufwand als "schlechtere".

    Bei veganer Ernährung braucht man, meiner Erfahrung nach und meinem Umfeld nach, noch ein erheblicher höherer Aufwand bezüglich "Einarbeitung" und Ausgleich dazu.

    Deshalb sind die Veganer, die ich kenne, auch sicher die, die sich prinzipiell mit Ernährung auch mit Abstand am besten auskennen - aber wie Giacomo schrieb: Eher nichts für mich.

    mfg, Al
     
  5. Bernd

    Bernd Well-Known Member

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    3. Mai 2004
    Beiträge:
    5.141
    Ort:
    Berge
    Jeder muss halt selbst entscheiden, ob er das "über Essen nachdenken" zur Ganztagsbeschäftigung machen will.
     
  6. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Juli 2017
    Beiträge:
    776
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  7. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Dezember 2005
    Beiträge:
    5.654
    Ort:
    Erst wenn der Mensch am eigenem Leib verspürt wie krank Essen machen kann, wird er darüber nachdenken.....
     
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  8. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.700
    Ort:
    In einer Kryokapsel auf einem Rau(m)schschiff
    Drum ess ich nur das frische Zeug, und lass das verschimmelte außen vor!
     
  9. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Dezember 2005
    Beiträge:
    5.654
    Ort:
    Auch frisches Zeug kann krank machen.....
     
  10. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

    Registriert seit:
    5. März 2017
    Beiträge:
    1.700
    Ort:
    In einer Kryokapsel auf einem Rau(m)schschiff
    Ich war noch nie von einem frischen Bio-Apfel fibrig!
    Natürlich kanns passieren, aber dann auch nur mit gaaaaaaanz viel Pech!
     

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