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Tauschwert

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft" wurde erstellt von Joachim Stiller, 10. Oktober 2018.

  1. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

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    Das Schlaraffenland war einst ein großer Menschheitstraum. Heute ist er dank Automatisierung in greifbare Nähe gerückt, nur die gewohnten alten Systeme passen nicht dazu und es setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein Schlaraffenland für alle den Planeten überfordern würde.

    Also lässt man es lieber bei der gewohnten pyramidenförmigen Wohlstandsverteilung.

    Dass Menschen auch beschäftigt sein wollen, ist natürlich auch ein Aspekt.
     
  2. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

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    Beiträge:
    6.041
    Bei uns bekommen Frauen eher einen Festvertrag als Männer. Weil sie unterdrückt sind. Oft melden sie sich krank, wenn sie einen guten Kunden haben. Auch der Körper einer Frau ist ein Tauschwert
     
  3. LarsOliver

    LarsOliver Active Member

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    1. Wenn du mit Freunden in den Urlaub fährst, wird da ständig nach Leistung und Gegenleistung gefragt?

    2. Menschen können nunmal nicht mehr essen, als es ihr Körper zulässt. "Es ist genug für alle da" sagte schon Heine.

    3. Was soll daran schwer sein, festzulegen, dass erstmal alle Menschen Grundbedürfnisse erfüllt bekommen müssen, bevor an Luxus zu denken ist?
     
  4. ^gaia^

    ^gaia^ Well-Known Member

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    Jemand der eine Luxusreise mchen wollen würde, müsste diese anmelden und käme auf eine Planungsliste denke ich mal.
    Es bleibt aber das angesprochene Problem, was man mit Leuten machen würde, die halt nichts beitragen und nur nehmen?
    Oder solche die ihren Arbeitsbeereich nur habherzig ausüben.
    Das bedeutet es würde einen gewissen Zwang zum arbeiten gehen auer mn könnte nachweisen, dass man nicht kann.
     
  5. LarsOliver

    LarsOliver Active Member

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    Leipzig
    Wie ist denn das im Freundeskreis oder in Familien? Wie wird da umgegangen mit Leuten, die auf Kosten anderer leben (wollen)? Richtig, sie werden ignoriert, ausgegrenzt. Wie lange hält ein Mensch das durch?
    Und andersherum: wie viele Leute kennst du, die völlige Faulheit durchhalten- im Vergleich zu den vielen, die jede Menge tun, um ihre Bedürfnisse zu stillen: Sex, ein gemütliches Heim durch Heimwerkelei, Befriedigung kreativer Bedürfnisse durch Gartenarbeit, Laienkunst usw.?
     
  6. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Ich bin Künstler, Philosoph und Schriftsteller... Und ich arbeite 14 Stunden am Tag, auch an Sonn- und Feiertagen, veriedne aber nicht einen einzige Cent damit...
     
  7. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

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    Nein, dann nicht. Auch nicht innerhalb der Familie.

    Aber 80 Millionen Menschen, die wie Wurst in einen Staat gepresst sind, können nicht alle befreundet sein.

    Der Mensch lebt aber nicht vom Brot allein sondern er möchte Handys, Flugreisen und Milchseen.

    Das schwere daran ist, es mit Gewalt festzulegen, was Grund- und was Luxusbedürfnis ist, denn die Meinungen darüber, wie auch die Bedürfnisse, gehen weit auseinander.

    Auch die Organisation dessen, wer welches Bedürfnis wann erfüllt bekommt, ist nicht trivial. Erfahrungsgemäß sind dabei immer einige gleicher, als die anderen. ;)

    Also ich würde es nicht noch einmal auf diese Art versuchen. :nein:
     
    ^gaia^ gefällt das.
  8. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

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    11.630
    Womit bewiesen wäre, dass Geldverdienst nichts mit Produktivität zu tun hat und auch, dass gut gemeint noch lange nicht gut gemacht ist.
     
  9. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Ich denke, wir hatten hinreichend festgestellt, dass der marxistische Begriff des Tauschwertes, anders als im Sozialismus, im Kapitalismus nicht konsisten definiert und gehandhabt werden kann, weil es sich im Kapitalismus immer nur um Mischkalkulation dreht und der Begriff Tauschwert daher - zumindest im Kapitalismus - gar kein Elementarbegriff ist, sondern selbst nur ein Mischbegriff ist... Aber wie könnte man das Problem lösen? Ein neuer Marxismus müsste die alten Begriffe Gebrauchswert vs. Tauchwert grundsätzlich durch die Begriffe Gebrauschwert vs. Kostenpreis ersetzen... Denn tatsächlich ist ausschließlich der Begriff des Kostenpreises wirklich basal... Und genau so funktionier bei uns die Leistungs- und Kostenrechnug tatsächlich.. Ich habe es nur als erster in eine graphische Form gebraucht und noch dazu mit der Grenznutzenlehre verbunden... Da ist mir war - auch von der WWU - öfters gesagt worden, das sei doch ein alter Hut und heute eben die übliche Praxis, einschließlich noch viel weitergehenderer Theorien, aber ich habe dann immer geantwortet, na , dann könne man mein Kostenpreis-Nachfragemodell ja mit in die Lerhbücher setzen, und nicht immer nur das völlig unsinnige Angeobts-Nachfrage-Modell, das außer an den B'örsen und bei dem noch zu schaffenden Gleichgewichtszins praktich keinerlei Bedeutung hat... Seht es Euch vielleicht einfach mal ganz vorurteilsfrei an, ob das nicht einmal eine Maßnahme für ein Einführungskapitel in den VWL-Bichern wär:

    http://joachimstiller.de/download/sozialwissenschaft_neue_klassische_theorie.pdf
     

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