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Staat ohne Parteien möglich?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von Eule58, 24. Juli 2019.

  1. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    16.662
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
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    Ja, dieser Eindruck ist vorherrschend und ein Ärgernis. Das verstehe ich.
    Nein, dieser Eindruck ist vorherrschend falsch und ebenso ein Ärgernis, weshalb ich es hier wohl erst noch zu verstehen erklären lernen müsste, wozu ich die bildhafte Umschreibung wähle:

    Tatsächlich ist die Politik ein jägerlateinisches Luder mit toten Argumentationen, das zum Anlocken der von ihnen 'erlegten' Wählern in Urnengängen dient.

    Jedenfalls wäre ein 'verluderter' Haushalt selbst dann nicht am Luder seriös messbar, wenn es formal korrekt gewählt am Ruder das Steuer über die Abgabenpolitik mitbestimmt.

    Und einer der nichts 'vom Fach' versteht, der wird in der Politik manchmal ganz dringend gerade 'deshalb' benötigt, damit die Wahrung der Kontinuität in einer schwierigen Lage möglich wird, damit später wahrhaft und ungelogen 'man' sich damit rechtfertigen darf, von etwas ganz Bestimmten 'nichts gewusst' zu haben....:D

    Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt! :)
     
  2. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    35.309
    Besser weniger:blume2:
    Ich rede ja nicht und sehe dabei nur Organe...
     
  3. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    1.816
    Ort:
    Mitteleuropa
    "Staat ohne Partei" nicht möglich. Gemeint ist wohl ein "Staatswesen".

    "Partei" bedeutet nichts anderes, als dass sich Menschen zu einem "Teil einer definierten Gesellschaft zusammenfinden" und denken, einem "Teil" der Gesellschaft mehr Einfluss verschaffen zu können.

    Eine Partei muß immer auf "Verdrängung und Unterdrückung" anderer Parteien aus sein. Wenn einer das gelingt, kann man von einem "Ein-Parteien-Staat" oder "Diktatur" sprechen. Dabei ist immer eine Partei im Vorteil, der es gelingt ein soziales 'Wertkollektiv' zu bilden, welches von einer einzelnen Persönlichkeit repräsentiert und vertreten werden kann. "Wir wehren uns gegen ....." ist dann die Eingangsformel, wobei immer das "Böse" schlechthin angesprochen ist. Die "Konzerne"(?), die "Reichen", die "Sozialschmarotzer", die "Zuwanderer".

    Der beste Indikator, antidemokratische Parteien - irgendwie alle - zu entdecken, ist, wenn man erstens die von einer Partei vertretene Moral gegenüber ihren nüchternen Forderungen beobachtet und zweitens die Häufigkeit herabwürdigender Wertungen gegenüber anderer Haltungen zählt.
     

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