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Soziale Fünfgliederung

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft" wurde erstellt von Joachim Stiller, 26. April 2017.

  1. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    An meine dynamische Wirtschaftstheorie ist grundsätzlich auch mein Modell der sozialen Fünfgliederung anschlussfähig... Sie stellt eine Erweiterung der sozialen Dreigleiderung von Steiner und meinem eigenen Modell der sozialen Viergleiderung dar...

    http://joachimstiller.de/download/sozialwissenschaft_soziale_fuenfgliederung.pdf

    Hier einmal meine sozialwissenschaftlichen Schriften I:

    http://joachimstiller.de/sozialwissenschaft1.html
     
  2. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    9. Januar 2014
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    Ich bleibe dabei, die soziale Fünfgliederung wäre "die" Rettung für Europa schlechthin... Es gibt keine andere... Hier noch einmal mein nicht merh ganz unbekanntes Geldmanifest... Das ist reine soziale Fünfgleiderung... Nur von der sozialen Fünfgleiderung kann nich etwas Heilsames für Europa ausgehen, wenn überhaupt...

    http://joachimstiller.de/download/sozialwissenschaft_geldmanifest.pdf
     
  3. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    Werter Herr Stiller!
    Ich habe mich redlich bemüht, Ihre Ausführungen zu verstehen. Leider konnte ich der als notwendig dargestellten Verzahnungen verschiedener (undefinierten) Begrifflichkeiten nicht folgen bzw. ich hab es schlicht und einfach nicht verstanden.
    Für mich ist neu, wie sich die Funktion des Geldes verändert hat: Vom Tauschmittel hin zu Ware und zuletzt als reiner "Motor" für die Kredit/Schulden/Wirtschaft.
    Grüße
     
  4. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    Ja, nicht nur das Geld hat sich verändert, sondern die gesamte Wirtschaft bzw das menschliche Handeln bzw Perspektive. Das Geld hat dabei nur nachgezogen.
    Lebt man von der Hand in den Mund bzw nur in der unmittelbaren Gegenwart, gibt es kaum abstrakte Güter. Versicherungen, Eigentum (in Abgrenzung zu Inhabe bzw Besitz), Zukunft,
    Bildung, etc.... haben dann keine Bedeutung.
    Kredite und Schulden gibt es auch nur, wenn man eine Zukunftsplanung hat.
     
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  5. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Kantig,

    ich stelle mir das Geldwesen als eigenständigs Funktionssystem, als eigenständigen Funktionszusammenhang im Sozialen Organismus vor... Das Geld ist sozusagen etwas Herausgehoben... Es begleitet dabei aus einer imaginären Rechtssphäre heraus alle wirtschaftlichen Transaktionen... Repräsentatn dafür ist meines Erachtens die Zentralbank, die für ein Funktionieren der Geldwirtschaft unabdingbar ist, aber nicht ein Finanzparlament, wie von Macron gefordert... Ich halte das inzwischen für wesenswiederig und absolut kontraproduktiv... Ein separates Finanzparalament würde nichts tun können, was das heutige Parament nicht auch tun kann... Damit wäre dann nicht nur nichts gewonnen, sondern der Focus der Aufmerksamkeit auch noch obendrein von den eigentlichen Problemen ganz abgelenkt... Und da wird es dann sogar gefährlich...
     
  6. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    Ich hab da nur rudimentäres Wissen.
    Die Zentralbank reguliert nach rein geldwirtschaftlichen Überlegungen die Flüsse der Geldmengen.
    Ein Finanzparlament würde die Geldflüsse nach politischen Überlegungen für die jeweiligen Volkswirtschaften beeinflussen.
     
  7. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    9. Januar 2014
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    Ja, aber das macht das Europäische Parlament heute auch schon.... Ein Doppelparlament braucht es da nicht...
     
  8. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    8.724
    Ist mir neu. Weiß nur von den Plänen der Kommission über einer Finanzunion - BRD dagegen wegen der Schuldengemeinschaft.
     
  9. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    9. Januar 2014
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    Münster
    Nein Macron ist für eine eigenes Finanzparlament... Von einer Finanzunion habe ich noch nichts gehört, wäre aber eventuell dafür, wenn man auf ein Finanzparlament verzichtetn würde... Eine Finanzunion geht grundsätzlich in die richtige Richtung, denn natürlich brauchen wir ein Vollgeldsystem, einen Gleichgewichtszins und ein Trennbankensystem... Außerdem muss überlgt werden, ob wir nicht besser zu nationalen Währungen zurückkehren sollten... Ich schleiße mich da unbedingt den Ideen von Dirk Müller an...



    Die Bundesregierung ist also grundsätzlcih im Irrum, wenn sie Angst von eienr Schuldenunion hat... Denn dass Problem der Schuldenkrise hätte sich mit meinem Maßnahmenkatalog über Nacht erledigt...

    http://joachimstiller.de/download/sozialwissenschaft_geldmanifest.pdf
     
  10. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    @stiller
    Erinnerlich diente der ECU als Verrechnungswährung, die aber die Wechselkursschwankungen berücksichtigte. Es weiß jeder, daß der Euro allein nicht das Gelbe vom Ei ist. Man verlangt seit neuestem von ihm das Abbild der jeweiligen Wirtschaft und da liegt der Hase im Pfeffer: Eine gemeinsame europ. Wirtschaft wirds in absehbarer Zeit nicht geben. Von Sozialunion - eng damit verbunden - kann man nur träumen.
    Frankreich wird nach der alten historischen Feindschaft wahrscheinlich mit dem schlechten Gewissen aus dem WKII besonders bedient - beruhend auf guten Beziehungen auf höchster Ebene. Deshalb wird ja ständig die Friedensunion so betont, die - meine Meinung - sowieso nicht in Gefahr ist.
    Was Herr Müller sagt, klingt aufs erste faszinierend: Er hat recht, daß es um Macht geht. Nur übersieht der gute Mann, daß sich hier nicht geschlossene Gruppen, Industrie, Zivilgesellschaft .... gegenüber stehen. Innerhalb dieser Gruppen - eben auch innerhalb der Zivilgesellschaft - ist der Machtfaktor wesentlich.
    Wie gesagt . Meine Meinung.
     

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