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Sollte die Metaphysik überwunden werden oder ist das gar nicht möglich?

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Ist Metaphysik ein Subjekt?
Deine Nachfrage 'müsst isch' als berechtigt anerkennen ohne die 'Mystik' darin zu verkennen! :D

Ja, in dem Augenblick, wo man einen Sprachbegriff definiert, bekommt er automatisch den künstlichen Status von etwas 'Seiendem', wodurch dem Inhalt des Gesagten automatisch eine erhöhte Aufmerksamkeit zufällt.

Und dies natürlich auch insbesonders deshalb, weil ja der Sprachbegriff 'Metaphysik' - als sein eigenes 'Inertialsystem'- eigentlich einen unauflösbaren - und bis jetzt - scheinbar unerklärbaren Selbstwiderspruch in sich birgt, weshalb möglicherweise auch Philosophisticus diese Thread-Frage wohl genau so und nicht anders gestellt zu haben scheint und dabei durchaus auf eine Diskussion ohne Ende - sogar ganz bewusst - abgezielt haben könnte?....:rolleyes:
Du brachtest ein Zitat ...
Ja, es ist zweifellos ein originäres Zitat von mir und hier auf erstes geistiges Anfordern spontan entstanden..:)
- begreifst du es - und wenn ja, .....
Begreifen setzt die Fähigkeit zu sprachbegrifflichem Formulieren zwecks Vorbestimmung voraus.
Denn so wie Griffe zum Greifen da sind, sind auch Begriffe zum Begreifen da.

Das Begreifen in einem gedanklich geliehenden Raum ist für mich in der lebendigen und natürlichen Abstraktion einer Übervollkommenheit in der Überbestimmtheit jedenfalls viel leichter logisch annehmbar möglich ....auch und gerade im Hochzahl-Herunterholen= Ableitung...:D ....als in der Abgrenztheit einer Vollkommenheit ein jedes Lebendsystem auf lange Sicht universallogisch ohnehin völlig unmöglich zu erklären wäre!
...wie erklärst du es?
Ich erkläre mir die "einfache" Metaphysik als Grundlage alles Mystischen in etwas "müsst isch" eigentlich als urige Herausforderung dies bzw. "für dies" (=para dies) - zu verstehen wissen....und lernen können...(mittels eines Ausschlussverfahrens von Nichtwissen)....:) :) :)

Würde die Metaphysik allerdings keine offenen Fragen mehr erlauben, müssten wir uns dann nicht erst recht in der Vollkommenheit gerade dieses Verstandes auch vollkommen berauben?? :D

Bernies Sage (Bernhard Layer)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich erkläre mir die "einfache" Metaphysik als Grundlage alles Mystischen in etwas "müsst isch" eigentlich als urige Herausforderung dies bzw. "für dies" (=para dies) - zu verstehen wissen....und lernen können...(mittels eines Ausschlussverfahrens von Nichtwissen)....:) :) :)

Würde die Metaphysik allerdings keine offenen Fragen mehr erlauben, müssten wir uns dann nicht erst recht in der Vollkommenheit gerade dieses Verstandes auch vollkommen berauben?? :D

Bernies Sage (Bernhard Layer)

Die Metaphysik fragt hinter das Seieende, also hinter die Wissenschaft, die Dinge erklärt, wie sie sind. Sie fragt nach dem allgemeinen Sein, nach dem universalen Sinn, dem woher und wozu alles ist und geschieht.
Damit entfernt sie sich vom Realen, vom Sein- um eine Rechtfertigung für alles zu finden. Hat man die Rechtfertigung, kann man sich auch mit allem abfinden. Das war so bis zur Frankfurter Schule, zur Kritischen Theorie. Die sagte, nach Auschwitz dürfe man nicht merh alles rechtfertigen, man dürfe nur noch nach dem Sinn von allem fragen- aber keine Antwort geben- sonst wäre ja auchd er Holocaust gerechtfertigt.

So brach sich die Philosophie über die Kritische Theorie selbst ihr ohnehin wackeliges Bein. Gedacht zur Rechtfertigung von Allem- auch herrschaft und Gewalt natürlich- stolperte sie über die dann logische Frage, ob auch jegliche Gewalt einen Sinn hätte und letztlich gerechtfertigt wäre. (Komisch, bis zum Holocaust schien auch jeglicher Krieg gerechtfertigt zu sein)

Philosophie ist ein Denken aus dem Geist der Rechtfertigung- selbst Kant wollte mit seiner Kritik der reinen Vernunft die religion rechtfertigen. Die Philosophen dienten sich auf diese Art der Herrschaft an.
Und nun muss sich jeder fragen, ob er herrschaftliche Interessen vertritt- oder die der Beherrschten.

Ausführlich hier dazu Dr. phil Peter Decker:
 
Nur eine Wissenschaft, die universales Wissen schafft,
sollte sich heute noch des Ursprungs in einer Universalität rühmen dürfen!​
Die Metaphysik fragt hinter das Seieende, also hinter die Wissenschaft, die Dinge erklärt, wie sie sind.
Oh je! - Das nenne ich "Hühner-Idealismus pur", allein schon zu behaupten, jedenfalls verstehe ich das so, dass die (seriöse) Wissenschaft (in ihrem Gegackere) die Dinge so erklären würde wie sie sind - und alles was hinter der Wissenschaft noch unerkannt sei somit einfach dann mit (unseriöser) Metaphysik zu bezeichnen wäre.

Wäre es so, dann müsste eine solcherart hinter-hältige Einstellung in die totale Verwirrung eines bedenklichen Nachhalls hierzu führen; aber das sind ja zum Glück nur meine vor-haltenden Worte unter Vorbehalt.

Metaphysik ist Scharlatanerie, wo sie den natürlichen Widerspruch als einen tatsächlichen Immer-Wieder-Spruch - auf eine unseriöse übernatürliche Ebene zu verlagern versucht. Gegenrede: Metaphysik ist keine Scharlatanerie, wenn sie als Überidentifikation mit einer Übersinnlichkeitsvorstellung in Abgrenzung und Überlagerung von+mit+durch das Seiende im Sieben verstanden werden darf.

Wer das Seiende hinter der Wissenschaft vermutet, der muss das Seiende (oder die Wissenschaft) aufgeben und darf sich nicht wundern, wenn die Wissenschaft sich selbst hintert....und aus dieser Rück-Sicht heraus sich seltsam von hinten berührt - im SEIN- 'vorkommen' muss!
Sie (die Metaphysik) fragt nach dem allgemeinen Sein, nach dem universalen Sinn, dem woher und wozu alles ist und geschieht.
Denke ich nicht! Niemand hat jemals die Möglichkeit gehabt, die Metaphysik zum allgemeinen Sein zu befragen.

Das subjektive Sein vermag in Einzelfällen gemein in seiner Wirkung zu sein, aber allgemein hat das Sein, so wie es 'ist', eben keine gemeinsame objektive Bestandskraft in einer gemeinsamen Universalität.

Das universale Prinzip wirkt immer einmalig, - und Welten entstehen und vergehen mehrmalig.
Damit entfernt sie (die Metaphysik) sich vom Realen, vom Sein- um eine Rechtfertigung für alles zu finden. Hat man die Rechtfertigung, kann man sich auch mit allem abfinden.
Oh je! - Damit ist Wahrheit - auch als Abfindung - aber machbar, Herr Nachbar!

siehe hierzu: https://www.denkforum.at/threads/die-wahrheit-ist-ganz-einfach.18955/page-3

Mein kurzes Fazit: Metaphysik 'muss' gar nichts!
Und sie kann sich nicht vom Realen 'entfernen', weil in keinem universalen Modell jemals eine 'Entfernung' als eine seriöse eigenständige Dimension existiert hat!

Denken als schwache Kraft und Denken als starke Kraft stehen dem Elektromagnetismus und der Gravitation in den vier Grundkräften zur Seite - aber nicht daneben eben, so meine universale Erkenntnis über ein Erkenntnisvermögen, dessen Rückführung und Vorführung logischerweise -relativierfach - zu ganz unterschiedlichen Realitäten in unterschiedlichen Wirkungsfolgen führen.

Bernies Sage (Bernhard Layer)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Metaphysik fragt hinter das Seieende, also hinter die Wissenschaft, die Dinge erklärt, wie sie sind. Sie fragt nach dem allgemeinen Sein, nach dem universalen Sinn, dem woher und wozu alles ist und geschieht.
Damit entfernt sie sich vom Realen, vom Sein- um eine Rechtfertigung für alles zu finden. Hat man die Rechtfertigung, kann man sich auch mit allem abfinden. Das war so bis zur Frankfurter Schule, zur Kritischen Theorie. Die sagte, nach Auschwitz dürfe man nicht merh alles rechtfertigen, man dürfe nur noch nach dem Sinn von allem fragen- aber keine Antwort geben- sonst wäre ja auchd er Holocaust gerechtfertigt.

So brach sich die Philosophie über die Kritische Theorie selbst ihr ohnehin wackeliges Bein. Gedacht zur Rechtfertigung von Allem- auch herrschaft und Gewalt natürlich- stolperte sie über die dann logische Frage, ob auch jegliche Gewalt einen Sinn hätte und letztlich gerechtfertigt wäre. (Komisch, bis zum Holocaust schien auch jeglicher Krieg gerechtfertigt zu sein)

Philosophie ist ein Denken aus dem Geist der Rechtfertigung- selbst Kant wollte mit seiner Kritik der reinen Vernunft die religion rechtfertigen. Die Philosophen dienten sich auf diese Art der Herrschaft an.
Und nun muss sich jeder fragen, ob er herrschaftliche Interessen vertritt- oder die der Beherrschten.

Ausführlich hier dazu Dr. phil Peter Decker:
Klein gegen Groß,melde ich David:autsch:
 
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Wenn man Metaphysik vom nur Eingebildeten klar trennt, dann ist Metaphysik nicht viel mehr als das, was die Physik noch nicht erklären kann.
 
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