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Plotin's Gedanken

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von plotin, 9. Dezember 2015.

  1. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    4.443
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    .....Oh, dass "scheint" bloß so!.....

    meint plotin
     
  2. plotin

    plotin Well-Known Member

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    12. Juli 2009
    Beiträge:
    4.443
    Halb verborgen, halb offen,
    ein jeder wird betrogen.
    Mal von Farbe umflossen
    mal bloß in schwarz weiß
    lasse ich deine Zeit, wie Sand
    durch meine Finger rinnen.
    Deine Luft, deine letzten Züge
    sind mir meine, mit denen
    ich dich dem Tode
    entgegen träume.

    plotin​
     
  3. plotin

    plotin Well-Known Member

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    12. Juli 2009
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    4.443
    Von den Gräbern her laufen Fäden,
    unsichtbar gesponnen
    unlösbar geknüpft.
    Du entrinnst der Verstrickung nicht
    die an dir zerrt, dich
    näher und näher zieht.

    plotin​
     
  4. plotin

    plotin Well-Known Member

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    4.443
    Ein bleiches Wort
    beschämt durch seine Kargheit
    kommt dir dennoch
    von den Lippen
    wankend und taumelnd
    im ersten Schneefall
    des frühen Winters
    pocht es an eine Herzwand.

    Blieb ausgesperrt: vielleicht
    irgendwann… dermaleinst
    im gläsernen Krug
    wenn die vergangenen Tage
    nach Hoffnung, Erwartung und
    Wiederkehr duften.

    plotin

     
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  5. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
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    Utopia onaniert im Seidenbette.
     
  6. plotin

    plotin Well-Known Member

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    .....Utopia als "geschlechtslos" wird sich da "schwer" tun, da nutzt das "Seidenbett" auch nix!.....

    meint plotin
     
  7. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
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    5.417
    du kennst das Lied nicht?
     
  8. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Lautlos erreichst du mich,
    fällst über mich her
    wie eine böse Vorahnung.
    Versuche dich zu verdrängen
    schließe die Augen,
    atme ein, atme aus.
    Den Weg zu mir hast du gefunden
    nur... umarme mich nicht,
    begleite mich nicht.

    plotin​
     
  9. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.443
    Du brichst durch den Spalt am Horizont
    kappst der Träume Wurzeln.
    Mit einem Fuß im Morgen
    der andere noch im Dunkel…
    gestemmt gegen den Rücken der Nacht,
    wandelt sich Vergangenheit und Zukunft
    zum neuen Tag.
    Noch liegen meine Gedanken
    wie Traumtauperlen auf dem Kissen.
    Die kühle Morgenbrise wird sie
    mitsich nehmen… mitsich
    in den neuen Tag!

    plotin​
     
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  10. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    4.443
    Die Nacht... zu kalt... zu klar
    und dort... ein Stern.
    Ich fühle mich fremd,
    fremd… in einer Haut
    die nicht die meine scheint.
    Was mich umgibt, all das Geklapper,
    es ist mir fern, ist mir... fremd.
    Klappern gehört zum Geschäft
    nur… wer vom klappern nichts versteht
    versteht auch nichts vom Geschäft.
    Die Gedanken unwesentlich
    unwichtig für die anderen
    nur… wichtig oder unwichtig,
    wo liegt der Unterschied?
    Wie ähnlich sie sich sind,
    all die Menschengesichter und doch…
    man versteht mich nicht,
    wenn ich spreche verstehen sie
    jede Silbe, jedes Wort nur mich…
    mich verstehen sie nicht.
    Es ist egal, macht nichts,
    ist doch anderes wesentlich.
    Es ist das Muster im Chaos,
    die Krümmung in den Parallelen,
    ich kann es sehn, kann sie fühlen.
    Die Regeln des Punktes,
    die Magie der Schwebungen,
    ich halte sie auseinander
    nur… wie lange noch?
    Die Nacht... zu kalt... zu klar
    und dort der Stern... längst ausgebrannt!

    plotin​
     
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