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Märchen und wie wir sie heute sehen

Dieses Thema im Forum "Kinder" wurde erstellt von rotegraefin, 7. April 2009.

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Wie gefällt Dir das Thema Märchen?

  1. Es spricht mich sehr an ich habe viele Ideen und Anregungen dazu-

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  2. Ich möchte mehr zu dem Thema wissen!

    5,0%
  3. Ich liebe Märchen!

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  4. Dabei findet man den Glauben wieder dass Gute siegt.

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  5. Es gibt ja auch moderne Märchen.

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  6. Zuviel Moral und schwarz weiß denken

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  7. Das Böse wird vernichtet das macht Angst.

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  8. Da steht zuviel von Gewalt drin lehne ich ab.

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  9. Kinderkram lächerlich

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  10. Wen interessiert denn schon so ein Quatsch?

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  1. pscht

    pscht New Member

    Registriert seit:
    27. November 2009
    Beiträge:
    65
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    AW: Märchen und wie wir sie heute sehen

    Hallo Gräfin,

    habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen...sorry, dann bin ich dir wohl noch eine Antwort schuldig.
    Du hast recht, das Märchen ist schon sehr traurig- viele Märchen von Wilde sind emotional sehr bewegend- wie ich finde.
    Die Streitereien, die du ansprichst können schon manchmal an die Substanz gehen, bedenke-richtig zu streiten ist eine Kunst. Streitvermeiderei ist ja auch nicht wirklich sinnvoll, halte eine gesunde Streitkultur für sehr sinnvoll- besonders dann wenn es darum geht in irgendeiner Form einen Konsens herbeizuführen und wenn das nicht möglich ist- nun ja... ce la vie, dann hat man wenigstens seinen Standpunkt definiert- was ja auch schon mal positiv ist!
    Ich find die sozialkritische Thematik des Märchens sehr ansprechend, es geht auch darum Werte neu zu definieren, somit emfinde ich es gar nicht als so negativ- ist halt ein Kunstmärchen, viele Märchen haben natürlich tiefenpsychologische Dimensionen- diese sind meist besonders prägnant in Erzählungen, die sehr alt sind- sprich jahrhundertelang weitererzählt wurden und irgendwann aufgeschrieben wurden. Ein spannendes Thema!

    Guten Abend oder auch Gute Nacht *zwinker*
     
  2. rotegraefin

    rotegraefin New Member

    Registriert seit:
    28. März 2009
    Beiträge:
    8.415
    Ort:
    NRW
    AW: Märchen und wie wir sie heute sehen

    Ich sehe es als praktische Lebenshilfe, weil am Ende der Held überlebt im Gegensatz zu dem was die röm. Kirche noch heute vermittelt wo nicht das Leben gefeiert wird sondern der Tod
    Oh mein Gott, welch eine Verwirrung bezüglich der Liebe. Weil sie den Mann und sein Kind angenommen und geliebt hat, hat sie Dich einer Toten geopfert? Wie schrecklich! Dies entspringt den Vorstellungen einer Liebe zum Tod und eben nicht einer Liebe zum Leben. Die Liebe ist doch ein Kind der Freiheit.
    So wird an Deinem Schicksal kathi ganz verheerende Folge immer wieder wiederholter Schuldideologie und eine teuflische Verstrickung mit dem Tod deutlich. Gepaart mit einer wahnsinnigen Todessehnsucht und der magischen Vorstellung, um selber leben zu können, muss etwas Lebendiges geopfert werden. Nein, was geopfert werden muss sind solche kranken Ideen und Vorstellungen. Dann lösen sie sich in Nichts auf. Dieser Prozess braucht allerdings sehr viel Geduld aber einmal begonnen und den Faden der Ariadne fest in die Hand genommen kann der wache Geist, sehr wohl das Labyrinth des Unterbewussten erforschen ohne immer wieder die weibliche Psyche zu verraten und mit ihrer Liebe zurück zu stoßen. Hier kann das Märchen Dornröschen weiter helfen und die vielen Vorstöße des männlichen Geistes zur weiblichen Psyche, die vor Entsetzen und zu viel Schmerz in Schlaf gefallen ist wieder zum Leben zu erwecken und einen Eingang durch die Dornenhecke zu schlagen.
    Welche Rolle spielte denn bei diesem Seelendrama Dein Vater? Vermutlich blieb da alles unausgesprochen und im Dunkeln verhaftet. Dieses Drama übernimmt dann auch ein sensibles Kind und versucht es aufzulösen.
    1. Das ist logisch.
    2.was einmal wieder beweist, dass das Leben Mittel und Wege findet, ein Heldenkind und berufene Erlöserin am Leben zu erhalten und so weit zu fördern bis es sein eigenes Reich errungen hat und erweitern und vertiefen kann.
    Ja ein Anfang ist da gemacht worden. Jetzt besteht die Aufgabe darin, diese Verstrickungen mit dem Tod und der Todessehnsucht auch in der Realität zu erkennen und zu stoppen wo immer eine auftaucht.
    So habe ich es erst heute diesen Beitrag von Dir auch als an mich gerichtet erkannt und nicht nur als ein Gespräch mit Kaawi auf die Du ja geantwortet hast.
    Da scheint mir ein Irrtum vorzuliegen. Das "böse" was auch immer das ist schafft meist unnötigesLEID. Das Erkennen des Leides ist der erste Schritt. Dem sich stellen des Leides der zweite Schritt. Der dritte Schritt beinhaltet das durchgehen durch das Leid. Immer wieder den Tod der eigenen Ideen und Vorstellungen bewusst in Kauf zu nehmen um selber frei zu werden für den Augenblick und die Begegnung mit dem Nächsten.
    Das allerwichtigste ist aber auf die eigene Heilung acht zu geben und jede Form von Magie alle unsere Wenn - Dann - Vorstellungen zu eliminieren sobald sie ins Bewusstsein kommen. Das ist ein Opfer, was das Leben in Fülle von uns fordert.

    :schaukel: rg​
     
  3. Munro

    Munro Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2014
    Beiträge:
    3.099
    Märchen sind völlig OK! :)
     
  4. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    3.028
    Angekreuzt: Ich liebe Märchen (Nur sie können bewahren, was Menschen bewusst vernichten wollen und mit Fleiß auch schaffen - doch bei Märchen haben sie keine Chance)
     
  5. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    14.854
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Aber nur wenn Du mir keine Märchen erzählst! :D
     
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