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Ist Betteln eine Erwerbstätigkeit?

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft" wurde erstellt von Munro, 21. November 2017.

  1. Munro

    Munro Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2014
    Beiträge:
    3.841
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    Ist Betteln eine Erwerbstätigkeit?
    Dieses ist die Frage hier:

    Mehr dazu: http://www.spiegel.de/lebenundlerne...-bettler-weniger-hartz-iv-geld-a-1179606.html
    Und was meint ihr dazu?
     
  2. Bernd

    Bernd Well-Known Member

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    6.840
    Ort:
    Berge
    Speisen aus dem Mülleimer sind Geldwerter Vorteil.
    Pfandflaschen sammeln und abgeben, sind Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit. Aber nur, wenn die ausgeübte Tätigkeit nach Art und Weise eine akademische Ausbildung erforderlich macht, was anhand der Strukturiertheit des Pfandsystemes gegeben ist.
    ...und ein mit zwei anderen geteilter Bettelplatz in einer Fußgängerzone ist ein Mitunternehmeranteil.
    Bei Veräußerung können evtl. anfallende stille Reserven, die etwa durch gestiegene Beliebtheit des Stadtteiles entstanden sind, in Form einer 6b-Rücklage temporär freigestellt werden, bis es zur Anschaffung einer neuen Bettelstelle, etwa in einer anderen Stadt, kommt.


    ...in einer Zeit der Identitätslosigkeit, Beliebigkeit der Wahrheit, Heimatlosigkeit, Zukunftslosigkeit und des zerstörten Mitgefühles für sich selbst und andere scheint es den Menschen nicht nur zu gefallen, alles einfache und lebendige zu belächeln, sondern es scheint ihr besonderes Interesse darauf zu ruhen, die abweichenden zu bekämpfen, die gutgläubigen zu verhöhnen und die ärmeren zu verachten. Möglicherweise soll das über den eigenen Schmerz hinweg helfen, sich trotz aller Erkenntnisse doch nicht aus den Abhängigkeiten und Verpflichtungen lösen zu können.
     
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  3. Nyan Cat

    Nyan Cat Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. September 2012
    Beiträge:
    8.010
    Ist ein Unding, jemanden zu bestrafen, weil er sich geringfügig etwas dazuverdient. Egal, ob das durch Bettelei oder sonstwas ist.

    Die Story zeigt doch nur die Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens.

    Dann hätten solche Gängeleien endlich ein Ende und sadistische Verwaltungsheinis, die Hartzer sanktionieren, müssten sich andere Jobs suchen, wo sie auf Schwächere einprügeln können.
     
    Eule58, hylozoik, Freigeist496 und 2 anderen gefällt das.
  4. Freigeist496

    Freigeist496 Active Member

    Registriert seit:
    18. April 2017
    Beiträge:
    135
    Die paar Cents gönne ich den Bettelnden von Herzen, bedenkt man mal, dass sie dafür ihren Stolz und ihre Menschenwürde opfern, oder die Pflaschensammler im Grunde auch damit die Städte reinigen, gehört das auf keinen Fall finanziell angerechnet.
     
  5. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2010
    Beiträge:
    19.254
    Ort:
    in-meiner-welt.at
    Betteln ist ein freies Kleingewerbe - also ein Einzelunternehmen EPU im besten Falle.
    Drum sind manche ''Lohndiener, Gehaltsempfänger udgl.'' geradezu eifersüchtig auf diese Freiheitsarbeit.
     
    FreniIshtar gefällt das.
  6. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    31.287
    Ob man gibt oder nicht,man ärgert sich:blume2:
     

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