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Innere Unruhe-Hektik-Stress-Burnout! Wer hat damit Erfahrungen gemacht?

Dieses Thema im Forum "Psychologie" wurde erstellt von Ron 65, 29. August 2018.

  1. ewaldt

    ewaldt Active Member

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    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    465
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    Natürlich, einem schwer verletzten die Wunde reinigen ohne Schmerzen zu erzeugen geht nicht und das kann ein Angehöriger nicht, deshalb ist die Hilfe von außen eine kompetente Kraft die mit dem Betroffenen nicht in einer emotionalen Beziehung steht.
     
  2. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    6.760
    Es gibt ein gutes Buch von Tilmann Moser. "Kompass der Seele", das hilfreich bei der Orientierung ist und wertvolle Hinweise gibt, worauf Hilfesuchende achten sollten.

    Außerdem ist es empfehlenswert zu schauen, ob Du vielleicht hochsensibel bist, bei dem Problem greifen Therapien nämlich in der Regel nicht:

     
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  3. ^gaia^

    ^gaia^ Well-Known Member

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    Ich fage mich ob die HSP bei Psychologen allgemein anerkannt und ein Begriff ist.
    Habe mal eine Zeit in einem Forum mit Betroffenen geschrieben. Das waren teilweise die selbstbewusstesten Menschen die ich je kennen gelernt habe.
    Hochsensibilität kann man (imo)auch nicht wirklich therapieren und das ist sicher auch nicht nötig. Da geht es dann eher darum, damit klar zu kommen und einen Weg für sich selbst zu finden damit angenehm zu leben.
    Im Forum da, gings irgendwie sehr oft um "Ich bin toll" oder "Wir sind besser als die anderen".
    Da waren zB Leute, die extrem empfindlich auf Sonnenliht reagiert haben und deswegen mit Sonnenschirm rumliefen.
    Sie hatten aber keine körperlich nachweisbare Empfindlicheit. Also kann man überlegen, ob diese Empfindlichkeit therapierbar ist oder einfach eine Tatsache die nicht verändert werden kann.
    Man also eher jemanden dabei unterstützt, sich mit dem Sonnenchirm nicht zu schämen.
    Hochsensible Persönlichkeiten beschränken sich ja nicht auf das emotional Hochsensible. (was ich vorher auch nicht wusste)
     
  4. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

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    Das weiß ich nicht und Hochsensibilität zu idealisieren halte ich auch für bedenklich, denn die moralischen Ansprüche, die mit diesem im Video propagierten Gerechtigkeitsempfinden einhergehen entbehren oft jeglichen Realitätsbezuges. Dennoch finde ich es wichtig, den körperlichen Aspekten bei der Wahl der Unterstützung viel mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen als es die klassische Psychoanalyse tut.
     
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  5. ^gaia^

    ^gaia^ Well-Known Member

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    20. Januar 2018
    Beiträge:
    1.506
    Die Frage wäre, ob das nicht manch ein Therapeut tut. Dewegen meinte ich, dass es funken muss zwischen beiden.
    Daher würde ich auch gerne wissen wie gewisse Fachleute das so sehen und warte mal gespannt was zB @ewaldt dazu meint. Bzw hoffe ich dass er dazu was zu sagen hat...
    Ich denke eben auch, dass es zum einem um das Akzeptieren der Sensibilität gehen sollte und zum anderen darum, dass "nicht sensible" der anderen zu akzeptieren oder als gleichwertig zu betrachten.
    Vielleicht ähnlich wie bei einr körprlichen Behinderung mit der man zu leben lernt, die aber keinen Wunsch auf grundsätzliche Bevorzugung durch andere hervorrufen sollte(zB hat ein Rollifahrer nicht automatisch das Recht auf den ersten Platz in der Schlange)
     
  6. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    6.760
    Notfalls kannst Du ja auch auch über Pn Kontakt zu ihm aufnehmen, mir gefällt es hier, dass auch Laien ihre Erfahrungen einbringen und unterschiedliche Perspektiven nebeneinander stehen bleiben können.

    Ich gehe da anders vor, nämlich die Schatten- zur eigenene Lichtseite in mir selbst zu akzeptieren, Verletzlichkeit als Kehrseite der Sensibilität, Enttäuschbarkeit als Risiko von Authentizität, unliebsame andere Meinungen als Folge der ja auch selbst in Anspruch genommenen Meinungsfreiheit stehenlassen usw.

    Reine Betrachtungen versuche ich immer ganz wertfrei zu halten und das Zusammenspiel unterschiedlicher Verhaltens- und Ausdrucksweisen in einer an Meditation erinnernden Haltung einfach nur wahrnehmen. Wenn man sich dann wieder in dieses Zusamenspiel hineinbegibt ist es wohl menschlich und gesund, dass jeder erstmal seine eigenen gewohnten Muster für die besseren hält, was aber nicht heisst, dass man ständig miteinander konkurrieren muss, solange die Beteiligten sich ihrer Grenzen bewusst bleiben und sich nicht gegenseitig bedrohen, belehren, die Verantwortung zuschieben kann Toleranz (=Erdulden, nicht unbedingt Gutheissen anderer Meinungen) eine echte Alternative darstellen. Womit wir wieder beim Ausgangsthema wären: Grenzen respektieren, sich von Erwartungen distanzieren und das müssen dann eben auch die Hochsensiblen lernen.
     
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