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Hat unser Denken Grenzen?

Dieses Thema im Forum "Philosophie Allgemein" wurde erstellt von bluemonday, 17. Mai 2010.

  1. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    28.084
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    Überfordert/übergeordnet nicht zu vergessen;)
     
  2. spiegelfremd

    spiegelfremd Member

    Registriert seit:
    15. November 2016
    Beiträge:
    70
    Grüß dich @Kaawi,

    die Sache mit dem Objekt hatten wir vor kurzem schon einmal (16.12, Thread „Sprachsysteme..“), zudem ich bislang keine Stellung genommen habe.

    Mich interessiert ganz besonders die sinnbildliche Axiomatik von Anderen: Die Rückführung auf Voraussetzungen, aus denen die strukturelle Eingliederung anderer „Objekte“ möglich wird und zwangslogisch dann eine Synthese ist. Zugegebenermaßen steckt darin der „mathematische Gedanke“, dem nachgesagt wird, er wäre kühl und emotionslos und daher eben berechnend – mit zweierlei Maß: Einerseits wird man selbst vorhersehbar, andererseits berechnet er eben das Verhalten des anderen. Hier kommen wir wohl zum eigentlichen Konfliktpotential, zum mehr und weniger: Während Du wohl die integrativen Bestandteile der inhärenten Axiomatik als Degradierung zum Objekt ansiehst und aus deiner Perspektive dadurch das Objekt definierst, u.a. als Folge das „normierte Überich“ im Kontra (siehe Thread „Sprachsysteme“), begreife ich meine Definition des Objekts als flexibel und daher „Individuell-Konform“: Du könntest die Variablen, die dem Anschein nach dem Individuum (in der Mathematik bspw. die Zahlen) die Seele rauben, auch als Wahl des Individuums betrachten, sich FÜR (ENTWEDER) oder GEGEN (ODER), letztend Endes als SOWOHL ALS AUCH, entscheiden zu können, weil eine „Entscheidungs-Wahl“ tatsächlich integrativ vorhanden ist. Aus meiner Sicht ist sogar ein WEDER NOCH enthalten, da ich nicht entscheiden muss WAS, WIE, WARUM Du bist, sondern lediglich nach WEDER Zahl noch VARIABLE, die übergeordnete Ebene einsehen kann. Was ein weiterer Punkt ist, der mich an deiner Definition stört, die Du mir in IHRER (Stichwort „normiertes Überich“) Konsequenz zuweisen musst: Das Prinzip, dass (nicht) das Objekt Schuld an dem Verbrechen ist. Oder mit anderen Worten: Die deine „Objektsichtweise“ ist nicht für die Kühle verantwortlich, sondern jene, die sich durch diese Sichtweise, mit dieser Sicht zufrieden geben, Bestätigung erfahren und sich in diese FALLEN lassen. Letztendlich ist aber auch dies Teilmenge des bewusst Seins und daher unabwendbar integrier-notwendig. Wie ich aber zu verstehen geben wollte – und mich damit zeitgleich abgrenzen wollte – sind die Dinge wie Intuition, Phantasie, Sinne Teil der Philosophie und es wird Zeit, dass diese eben auch in der (westlichen) Philosophie endlich ihren Platz erhalten. Unter deiner „Objektsichtweise“, die Du mir als Kontra entgegenhälst, erlebe ich die Bilder der Transhumanisten.. Danke?!..

    In der Kürze: Wie Du also siehst, haben wir hier eine klassische Zahn um Zahn-Konstellation, bei der Du mir und ich dir, mangelnde Flexibilität im Denken zuweise und weil uns das im Grunde gar nicht interessiert, erbauen wir noch ein paar Schlussfolgerungen, denen wir Folgen können, damit wir die Folgen abarbeiten können!?

    Kommst Du noch eben mit, zum hierarchischen Geist und/oder bist Du schon rattig?
     
  3. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    7.191
    Naja, @spiegelfremd, Du vermischst jetzt mathematische Herangehensweisen mit empirischen, wogegen innerhalb eines Forums, in dem Inspiration und Abgrenzung die Beziehungsebene bestimmen, nichts einzuwenden ist, aber ich halte trotzdem an einem friedlichen Nebeneinander fest, zumal auch ich mich durchaus mit einem kühlen Kopf mit dem Dilemma des Leidens auseinandersetze und nach den vermeidbaren Ursprüngen frage. In der Betrachtung sind sicher alle Lebewesen Objekte, setzt man diese Sichtweise aber in der Verplanung fort, entstehen reine Subjekt-Objekt-Spaltung mit entsprechenden Herrschaftsverhältnissen, in denen nicht mehr Kooperation mit gemeinsamen Aufgaben, sondern Instrumentalisierung und einseitige Nützlichkeit die Werte bestimmen: grenzenloses Wachstum auf Kosten grenzenlosen Leidens.
     
  4. Alternativator

    Alternativator Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juli 2015
    Beiträge:
    3.920
    'Du heiliger....! - Aber mich interessiert hier nun wirklich mal: warum, wozu macht 'man' das, sich so etwas zusammenzu....?...?!
     
  5. Alternativator

    Alternativator Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juli 2015
    Beiträge:
    3.920
    'Hört hört!' Beschwert sich ausgerechnet der "Abgrenzer" und "Spalter" 'per exzellence' hier.
     
  6. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    28.084
    Fressen oder gefressen werden:blume2:
    Leiden verlängern,was geschieht,oder verkürzen,was auch geschieht:dontknow:
    Ich denke es gilt,irgendetwas zu überwinden,da es anders herum schon lange läuft:dreh:
     
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