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Gegen Fanatismus der Umweltschützer

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz" wurde erstellt von Ellemaus, 26. November 2019.

  1. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. September 2014
    Beiträge:
    4.254
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    Aber Fibonacci:
    Wer kann schon verschiedenartiges Fehlverhalten ad hoc ändern?

    Und es hat sich ja schon vor 7 (sieben) Jahren
    eine Art Antwort auf den 'Schwarzen Freitag'
    Den *Dienstag-Geber-Tag* gebildet.

    Und bitte, wieso hörst Du nicht den Ruf der
    -weltweit!- 1000er junger Menschen:
    *Völker hört die Signale*
    -bspw gegen diesen Konsumwahn!

    Aber danke für dieses wunderbare Lied!
    -lange nicht mehr gehört-
     
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  2. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.304
    Ort:
    Sag ich ja immer. Einer alleine kann nichts ändern. Aber dass es geht wenn viele verweigern haben vor ein paar Jahren die Biertrinker bewiesen. Bier in Plastikflaschen war schnell wieder vom Markt, weil es keiner kaufte.

    Drum kauf ich ja direkt vom Erzeuger, und da ist es meist billiger als im Supermarkt.

    Das habe ich selbst erlebt wie überzeugend die Vertreter sind. Aber scheinbar fehlt mir das "Glaubensgen", denn mich konnten und können sie nicht überzeugen, dass ihr Weg der beste ist.


    Auch darauf bin ich nicht reingefallen, sondern habe mir, als der Zentralheizungsofen nach 30 Jahren den Geist aufgab, wieder einen ganz normalen Holzofen gekauft

    Ich finde ja. Denn bevor man auf einen Zug aufspringt, sollte man gründlich darüber nachdenken, ob der Zug in die Richtung fährt, in die man möchte. Und vor allem alle Eventualitäten durchkauen, was die Folgen sind. Mir wurde dann relativ schnell klar, dass die Preise für Pellets bei großer Nachfrage steigen würden, und ich vom Pelletshersteller abhängig werde. Das war mir die Bequemlichkeit nicht wert.
     
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  3. Fibonacci

    Fibonacci Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Juli 2019
    Beiträge:
    2.003
    Man muss schon unterscheiden Konsumwahn wie Handys, Unterhaltungselektronik, Mode, Luxusgüter, Autos usw. die immer schon teuer waren, wenn man von Konsumwahn spricht.

    Man hört dann immer Qualität muss was kosten.

    Die Star-Köche verarbeiten Luxuslebensmittel und preisen die Qualität an.

    Nur der Otto Normalverbraucher will gute Qualität zu einem normalen Preis.

    Ich habe einen Karton Butter(10kg) gekauft für 0,59€ das ¼ kg wie die Butte aufgebraucht war hat dieselbe Butter 2,30€ gekostet. Na bessere Zinsen bekommt ihr bei keiner Bank.

    So und das kann mir keiner mit Inflation erklären und das spuren nur die die wenig Geld zu Verfügung haben.
     
  4. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

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    Beiträge:
    1.414
    lol nuff said! scnr
     
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  5. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

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    Beiträge:
    22.257
    Der Mensch der stets nur Gutes will. :D
     
  6. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

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    1.414
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    jop, so ist es! Was nicht heißen soll, dass ich nicht auch ein bissi liebevoll schnappen kann...liebesbeißerchen sozusagen :p
     
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  7. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Juli 2017
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  8. Anthros

    Anthros Active Member

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    125
    Mir fällt es schwer, Aktivitäten von Umweltschützern als fanatische ansehen zu können. Ihre Aktivitäten kommen zweifelsfrei aus ihrem Verantwortungsgefühl; ob dieses aber die rechte Gewichtung findet, fällt mir nicht leicht zu beantworten.

    Extreme sind da leichter einzuschätzen wie die aus der Kernkraft gewonnene Energie, siehe das explodierte Atomkraftwerk in Tschernobyl.
    Die Bevölkerung weiß auch gar nicht, was da eigentlich mit der Materie geschieht, und die Physiker wissen nicht, welche Bedeutung es - außer der Energiegewinnung und der Gefahr der radioaktiven Strahlung - aus einer dem Materialismus höheren Sicht haben mag. Der anthroposophische Pfarrer Georg Blattmann hat sich näher damit beschäftigt und spricht dabei vom "Gang des Todes der Materie", was er in beeindrucksvoller Weise natürlich auch erklärt, wie er dazu kommt.
    Georg Blattmann, Strahlende Materie, Atomenergie und die Zukunft der Erde, Das wahre Geheimnis der Materieumwandlung, Verlag Urachhaus
     
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  9. Giacomo_S

    Giacomo_S Active Member

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    1. März 2018
    Beiträge:
    206
    Ort:
    München
    In Österreich vielleicht (?), in Deutschland gibt's das Plastikbier aber nach wie vor bei den Discountern.
    Allerdings gibt's hier auch den sog. Dosenpfand, der auch für Plastikflaschen erhoben wird. Der ist mit 0,25 € ganz ordentlich (und deutlich höher als die 0,08 € auf Mehrwegflaschen).

    Vor dessen Einführung im Jahr 2005 hat die Getränkeindustrie deswegen monatelang den Untergang des Abendlandes thematisiert, heute kräht danach kein Hahn mehr. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten mit Pfandbetrug oder -diebstahl stehen heute in jedem Supermarkt Pfandautomaten. Tatsächlich ist die Rücklaufquote beim Dosenpfand sogar höher als bei Mehrwegflaschen.

    Der sichtbare Vorteil: Im Unterschied zu früher werden keine Dosen mehr in die Gegend geworfen. Und wenn doch, dann wird es jemanden geben, der sie aufsammelt. An vielen öffentlichen Orten, z.B. Bibliotheken, stellen viele Besucher sie neben die Mülleimer - und da stehen sie nicht lange.
    Auch das Umfeld um das Oktoberfest ist bei Flaschensammlern ein beliebtes Revier.

    MMn sollte man auch den Flaschenpfand auf diesen Betrag erhöhen, denn die Flaschen werden meist stehengelassen. Nur "Profisammler" mit Wagerl und der Bereitschaft, sich sichtbar als solcher zu outen, sammeln die noch ein.
    Das ist auch klar, denn beim Dosenpfand kann man "en passent" schnell ein paar Euro sammeln, ohne Geklimper und bei vergleichsweise geringem Gewicht und Umfang. 12 Dosen in einer Tüte bringen z.B. 3 €, das wären bei Mehrwegflaschen dann schon fast 2 Kisten Bier (ohne den Kasten).

    Eher ärgerlich sind dann von einigen wenigen Händlern verbotenerweise eingeführte Getränke aus dem Ausland ohne Pfand. Die Flaschen werden dann nach wie vor in die Gegend geworfen, z.B. stilles Tafelwasser aus der Türkei. Wozu man so etwas hier überhaupt braucht (Wasser!), erschließt sich mir nicht.
     

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