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Gedanken in Reime gefasst

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von FrauHolle, 8. Oktober 2017.

  1. FrauHolle

    FrauHolle Active Member

    Registriert seit:
    21. Juli 2017
    Beiträge:
    213
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    Wenn der Mensch in hohen Sphären schwebt,
    sich über alles und jedes erhebt.
    Wird er böse und tief fallen.
    Laut werden seine Schreie hallen.

    Durch die lange, finstere Nacht
    und wenn er endlich dann erwacht,
    packt ihn gnadenlos die Realität,
    er hat erkannt, jetzt ist es zu spät!

    Doch Hochmut kommt ja vor dem Fall,
    darum geht er weiter überall,
    der Wahnsinn, den jene inszenieren,
    die am Ende abkassieren.

    Gewinne wachsen da und hier.
    Getrieben von unendlicher Gier.
    Elend und Not werden ärger und schlimmer,
    Konzerne sind die grossen Gewinner.

    Die Verlierer? Die sind wohl wir,
    jede Pflanze, jedes Tier.
    Bittere Tränen werden wir weinen.
    Die Grossen, doch vor allem die Kleinen.

    Denn alles was wir jetzt zerstören,
    die vielen Leben, die uns nicht gehören.
    Bringt für sie Leid und Verderben.
    Was hinterlassen wir unseren Erben?

    Wenn eines Tages sie danach fragen,
    werden wir die Wahrheit sagen?
    Oder mit stolz geschwellter Brust,
    vorgeben, man habe nichts gewusst?

    Niemand von uns hätte das gedacht,
    sonst hätten wir vieles anders gemacht!
    Um kommenden Lügen vorzubeugen,
    dürfen wir keine Zeit mehr vergeuden.

    Versuchen zu retten, was zu retten noch ist,
    auch wenn so mancher es gerne vergisst.
    Die Zeit macht vor keinem von uns halt
    irgendwann sind wir dann alt.

    Der Tag wird kommen an dem Fragen uns quälen,
    mit reinem Gewissen können wir erzählen.
    Dass wir es waren, die mit Weitsicht und Zielen,
    für den Planeten kämpften, auf dem sie jetzt spielen.
     
    Eule58 und denk-mal gefällt das.

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