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Elektroautos

Diese Zitate zeigen schön, dass Du weder von eigenen Erfahrungen berichten kannst noch Dich wirklich umfassend informiert hast. Da werden dann einfach Werte, die real jeden Tag von konkreten Besitzern erfahrbar sind, mit "womöglich" und "im besten Fall" beschrieben.

Nun, ich habe eine Beispielrechnung auf Basis der Physik hier eingestellt die zeigt, was es mit deinen kolportierten "3%" auf sich hat.
Stellst du Erfahrungsberichte von Usern eines Internetforums über physikalische Gegebenheiten ?
Du kannst nun sagen, dass meine Berechnung auch nur von einem Forumsuser kommt, das ist richtig. Aber meine Berechnung ist überprüfbar,
das sind "Erfahrungsberichte" nicht.
Und wenn du in diversen Autoforen liest, wirst du des Öfteren Superwerte sehen. Da hat ein Serienfahrzeug mit offiziellen 120 PS am Prüfstand 140 PS gezeigt,
ein Auto mit Bauartgeschwindigkeit von 220 km/h wurde auf 240 km/h gebracht, und und und.
Derlei "Erfahrungsberichte" sind erstens mit größter Vorsicht zu genießen und zweitens, selbst wenn die konkrete Erfahrung gemacht wurde, kann man daraus
nicht ableiten, dass diese Erfahrungen den Durchschnitt beschreiben.
Man berichtet eben viel lieber und viel öfter von Ungewöhnlichem als von Alltagsgeschichten.

Wenn du schon meine Kompetenz in diesem Thema anzweifeln möchtest.....worauf basiert denn deine ?
Wie kannst du sie, außer mit abstrakten Zitaten (z.B. "Es wurde berechnet.....") untermauern ?

Ja, Elektroautos sind im Alltag komplizierter als Verbrenner, weil man sich mehr Gedanken machen muss und nicht einfach in 5 Minuten volltanken kann.

Ja, und ich fragte konkret, was du bei der besagten Autobahntankstelle mit "sehr schnell" meintest.

Aber ja, sie sind für die Mehrheit der Autofahrer alltagstauglich (nicht für alle) und dabei leise, sauber, zuverlässig und mit hohem Spassfaktor.

Damit bin ich raus.

Das "leise" ist eines der Irrtümer, mit dem im "Bloch" Thread auf Youtube aufgeräumt wird.
Bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten, ja. Wo es keine Wind- und Abrollgeräusche gibt, da ist ein Unterschied zu merken.
Aber spätestens außerhalb des Ortsgebietes ist kein Unterschied mehr.

Und das "sauber" ist auch nur eine halbe Wahrheit. Ja, kein Auspuff. Aber über die ganze Lebensdauer und dem Umfeld, ist es nicht mehr so.

Wäre schade, wenn du raus wärst, denn schließlich hast du das Thema hier eröffnet und zwar gegen meine Argumente / Sachverhaltsdarstellungen
gewettert bis zum Abschreiben meiner Kompetenz, bist aber die Untermauerung schuldig.
 
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Abgesehen von der Diskussion drum wie sauber Elektroautos sind, sollte man sich mal nur auf den Gebrauch fokussieren. Den kann man nämlich als normaler Bürger viel leichter nachvollziehen und im Grunde wird das neben dem Preis auch die einzige Entscheidung sein, die der Durchschnittsbürger zum Kauf verleitet oder eben nicht.
Die Vorteile eines Elektroautos sehe ich nicht so, wie so präsentiert werden. Es gibt durchaus Bereiche da halte ich die Elektroautos für einen großen Vorteil, als privater Wagen halten sich da die Vorteile sehr in Grenzen wenn man nicht ein Eigenheim hat und seinen Strom selbst erzeugt.
Hätte ich ein Haus auf dem Land mit Photovoltaikanlage und müsste nur kurze Strecken zurücklegen, würde ich mir ein Elektroauto kaufen. Als Mieter eines Mehrparteienhauses in der Stadt, der leider auch mal 200km fahren muss, hat es sich dann halt schnell mit den Vorteilen.
 
Die Frage wäre durchaus interessant zu erörtern, aber wenn ich mir deine bisherigen Rückmeldungen zu meinen Darstellungen anschaue weiß ich nicht, wie sinnvoll das wäre.
 
Ich werde zwar niemals ein Auto haben. Doch zum Thema genügt mir diese PDF

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf

Seriöse Studie, danke für den Link. Basierend auf aktuellen Zahlen und unvoreingenommen, trotz des politischen Hypes.

Allerdings, 2 Dinge bezüglich Interpretation:
Die Studie berücksichtigt aktuelle Gegebenheiten bezüglich Herstellung und technischen Daten der Autos in Betrieb.
Sie vergleicht die verschiedenen Antriebskonzepte in einem Szenario, in der "das nächste Auto in der aktuellen Situation" ebenjenes Antriebskonzept hat.
Also nur, welche Auswirkung hätte ein Fabriksneuer Benziner / Diesel / Akkuauto, etc.... wenn man es HEUTE, in einer Welt in der Akkuautos Exoten sind, anschafft.
Sie vergleicht nicht die verschiedenen Antriebskonzepte als jeweiligen hypothetischen Mainstream (z.B.: wie sähe die Welt aus, wenn die meisten Autos akkubetrieben wären).

Auch berücksichtigt sie nicht eine erwartbare Reaktion der Verbraucher auf die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Antriebskonzepte.
Ein diesbezügliches Beispiel wäre, dass leere Akkus ein Problem sind und die Vorsorge zur Vermeidung bei mangelnder Möglichkeit der Aufladung zu Hause zu vermehrtem Tankstellenbesuch führt, was in Folge zusätzliche gefahrene Kilometer bedeutet.
Klar, hier gibt es bislang keine analytischen Zahlen, da man über das konkrete Ausmaß nur spekulieren kann. Dass es aber eine derartige Reaktion geben wird, ist wohl unbestritten.
 
Dass es aber eine derartige Reaktion geben wird, ist wohl unbestritten.
Ich kann auch nur von "meiner" Reaktion ausgehen. Ich verzichte, mache keinen Führerschein und habe kein Auto. Mich wundert es schon, dass du so um die "Mainstream Masse" bemüht bist, die mir das Leben großweit verbietet.... (Da kann ich dir keine Alltagsmasse zugeordnete Antwort geben)

Jeder muss das beste für sich draus machen, wenn er kann. Ein Gemeinsam gibt es nicht mehr...
 
Ich bin bemüht, gegen Halb- und Unwahrheiten vorzugehen. Seien sie nun absichtlich oder unabsichtlich verbreitet.
Der Nachteil am Internet und insbesondere Foren ist die Freiheit, derlei weitgehend ungehindert verbreiten zu können und zu dürfen. Und dem geneigten Leser fällt es oft schwer, jene von fundierten Aussagen zu unterscheiden.
 
Ich kann auch nur von "meiner" Reaktion ausgehen. Ich verzichte, mache keinen Führerschein und habe kein Auto. Mich wundert es schon, dass du so um die "Mainstream Masse" bemüht bist, die mir das Leben großweit verbietet.... (Da kann ich dir keine Alltagsmasse zugeordnete Antwort geben)

Jeder muss das beste für sich draus machen, wenn er kann. Ein Gemeinsam gibt es nicht mehr...

Gemeinsam macht's Spaß geht und kommt, so ist Politik!
 
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Ich bin bemüht, gegen Halb- und Unwahrheiten vorzugehen. Seien sie nun absichtlich oder unabsichtlich verbreitet.
Der Nachteil am Internet und insbesondere Foren ist die Freiheit, derlei weitgehend ungehindert verbreiten zu können und zu dürfen. Und dem geneigten Leser fällt es oft schwer, jene von fundierten Aussagen zu unterscheiden.

Mach den Liberalismus weg, dann kehrt Ruhe im Kapitalismus wieder ein. :D
 
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