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Der Sinn des Geldes ist...

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft" wurde erstellt von Johann Wilhelm, 21. Juni 2013.

  1. Johann Wilhelm

    Johann Wilhelm Well-Known Member

    Registriert seit:
    26. August 2012
    Beiträge:
    8.069
    Ort:
    Österreich
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    andere zu erpressen bzw sie gefügig zu machen.
     
  2. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
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    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    Auf einen solchen unsinnigen Gedanken wie *Johann Wilhelm* wäre ich als Themenstarter (zum selben Thema) nie gekommen ;)

    Der wahre Sinn des Geldes könnte im Gegenteil gerade darin 'neu+artig' zu erkennen sein, ein vom erpresserischen Geld- und Lügendruck unabhängiges Offenrealgeldsystem mit sozialem Grundwertegewissen in einer Parallelwährung einzuführen, in einer besonders bürgeranleihefreundlich gestimmten Gemeinschaft ohne (über-)staatliche Fremdbevormundung..........

    Unter völlig freier Vereinbarungsmöglichkeit eines marktunabhängigen Vertragszinsniveaus, welches auch ein negatives Leitzinsniveau in temporärer Spekulativität erlaubt, wären so freiwillige Bürgerinvestitionsschutzabkommen in einer Parallelwährung möglich, ohne jede staatlich rechtsfremd praktizierte Fremdbevormundung durch Fremdwährungsgläubiger......

    ...Zukunftsmusik...?

    Bernies Sage
     
  3. Svensgar

    Svensgar Well-Known Member

    Registriert seit:
    13. Februar 2011
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    7.399
    Ort:
    Berlin
    AW: Der Sinn des Geldes ist...


    Bernie, Sie feiner Hund, Sie haben tatsächlich Herrn Johann in seiner Phantastik übertroffen; da muß man erst einmal darauf kommen. So einen Quatsch könnte ich mir nie ausdenken. Ich gratuliere.
     
  4. noexist

    noexist New Member

    Registriert seit:
    27. Januar 2012
    Beiträge:
    1.000
    Ort:
    Wien
    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    Das ist aber kein schöner Sinn, den du dem Geld gibst!
    Ich persönlich sehe es als Schmiermittel für wirtschaftliche Transaktionen; allerdings nicht im Sinne von Korruption ;-)
     
  5. Neugier

    Neugier Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. März 2004
    Beiträge:
    3.646

    Josefs-Pfennig, kein Problem ?

    Svensgar,
    über Alternativen zu unserem kollapsträchtigen Geldsystem mit exponentiellem
    Geldmengenwachstum durch Zinseszinsen (zinsfreies Geld, Schwundgeld,
    Regionalgeld, etc.) hast du anscheinend noch nie wirklich nachgedacht.

    Auch wenn Bernies Sage durchaus phantastisch in seiner Komposition wirkt,
    so werden darin zumindest für einige echte Probleme eine Alternative
    angesprochen.

    Bernies Zukunftsmusik ist leider im Zwölftonsystem gesetzt,
    und dürfte deshalb nicht so bald im Musikantenstadel aufgeführt werden.

    Aber dass unser Geldsystem einer dringenden Reparatur bedarf,
    das müsste eigentlich jedem klar sein,
    der die Problematik von langanhaltendem exponentiellen Wachstum behirnt hat,


    > Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden. <

     
  6. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2004
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    16.501
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    Wien
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    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    . . . mangels eines gewünschten Tauschobjektes seine Schulden zu bezahlen.
     
  7. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    Hallo Zeili, zu dieser deiner Kurzaussage fehlt mir ein entsprechendes Smiley, damit ich Deine Gedanken dazu entsprechend einzuordnen vermag.

    Wie soll deine Aussage denn verstanden werden?

    Der Sinn des Geldes kann auto-systemisch in einer optimalen Selbstregulation dahingehend grenzwertig nach innen und nach außen immer nur als Doppelschuld in einem abstrakten Geldmengenkorridor verstanden werden.

    Geld ohne Schuld vermag praktisch gar nicht zu existieren.

    Geld wird überwiegend aus wissenschaftlicher Seite (noch) als Nullsummenspiel betrachtet, was aber strenggenommen unlogisch ist, da beim Geld etwas Drittes - als tertium datur - im Spiel ist, nämlich die Garantenstellung, welche der so genannte freie Geldmarkt in einer auf stetigem Geldwachstum ausgerichteten Nominalphilosophie - jedenfalls ohne verschönernde Bilanzkosmetik in Wertstellungsfragen - schon längst nicht mehr alleine schultern kann.

    Es geht also in Wirklichkeit gar nicht um Schuld oder nicht Schuld - sondern um Sicherung einer zunehmend "fehlenden" Garantenstellung, die nicht durch Verringerung von Schuld möglich ist, sondern nur durch entsprechende Erhöhung von Schuld, damit der Reichtum der Welt - durch die Anti-Ökonomie einer Anti-Religion - wenigstens zu 10% über Dritte und mindestens zu 1% über Nichtdritte bürgschaftsrechtlich zinskonnektiv gesichert werden kann.

    ...Zukunftsmusik.....?

    Bernies Sage
     
  8. noexist

    noexist New Member

    Registriert seit:
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    Ort:
    Wien
    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    Wenn man die Bürger für Schwundgeld begeistern könnte, was vermutlich eh schon schwierig genug ist ('Scheißpolitigga, jetzt kriagt ma schon gar keine Zinsen mehr am Sparbüchl'), hast du eine konkrete Vorstellung, wie man das System umstellen könnte?
     
  9. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
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    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    Jaaaaaaa, am besten nämlich so, dass es keiner merkt - ausgenommen DUUUU natürlich! :)

    Bernies Sage
     
  10. noexist

    noexist New Member

    Registriert seit:
    27. Januar 2012
    Beiträge:
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    Wien
    AW: Der Sinn des Geldes ist...

    Ok, aber wie? Das ist die Frage und ich habe den Eindruck, dass dazu niemand einen Plan hat!?
    In Brasilien gehen die Leute auf die Strasse, weil die U-Bahnfahrkarte um 10ct teurer wird; was würden die Leute erst sagen, wenn die Ersparnisse ihres Lebens in Schwundgeld umgetauscht werden.
    Mir persönlich würde so ein Schwundgeldsystem sehr gut gefallen, allerdings lebe ich von der Hand in den Mund und brauch meinen Lebensplan deshalb nicht groß umstellen.
     

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