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Der Grund allen Übels

Ich meine alle Regeln, juristische, politische und soziale, bewusste und unbewusste.

Ich verstehe nicht, wie du die als Grund allen Übels bezeichnen kannst. Stell dir vor, es gäbe diese Regeln nicht. Keine Gesetze zum Beispiel. Dann sehe die Welt ja noch viel schlimmer aus. Gesetze sind doch nicht der Grund allen Übels. Gesetze Holzen keinen Regenwald ab, Gesetze fischen die Meere nicht leer, Gesetze machen mit Monokultur unsere Böden nicht kaputt, Gesetze werfen keine Bomben auf Zivilisten, Gesetze fahren nicht mit LKWs in Menschenmengen, ... im Gegenteil, Gesetze stellt der Mensch auf, um schadbringende Verhaltensweisen zu unterbinden.
 
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... Gesetze holzen keinen Regenwald ab, Gesetze fischen die Meere nicht leer, Gesetze machen mit Monokultur unsere Böden nicht kaputt, Gesetze werfen keine Bomben auf Zivilisten, Gesetze fahren nicht mit LKWs in Menschenmengen, ... im Gegenteil, Gesetze stellt der Mensch auf, um schadbringende Verhaltensweisen zu unterbinden.
Aber natürlich. Bis auf die LKWs ist doch alles legal und gewollt.

Und auch ein Anis Amri fuhr den LKW unter den Augen der "Gesetzesvertreter".
 
Aber natürlich. Bis auf die LKWs ist doch alles legal und gewollt.

Achso, du sagst, weil es keine Gesetze dagegen gibt, sind diese daran Schuld, dass es passiert. Dann kann ich auch sagen, du bist daran Schuld, dass es geschieht, weil du tust ja auch nichts dagegen. Es gibt ganz konkrete Gründe, warum niemand dafür Regeln aufstellt, wie es konkrete Gründe gibt, warum du dich nicht einsetzt für den Regenwald, die Meere und nachhaltige Landwirtschaft.
 
Achso, du sagst, weil es keine Gesetze dagegen gibt, sind diese daran Schuld, dass es passiert. Dann kann ich auch sagen, du bist daran Schuld, dass es geschieht, weil du tust ja auch nichts dagegen. Es gibt ganz konkrete Gründe, warum niemand dafür Regeln aufstellt, wie es konkrete Gründe gibt, warum du dich nicht einsetzt für den Regenwald, die Meere und nachhaltige Landwirtschaft.
Nein, ich sage, dass die offiziellen, legalen und für richtig befundenen "Gesetze der Marktwirtschaft" für die Abholzung, die Überfischung und für die intensive, ausbeutenden Landwirtschaft sorgen.
 
Nein, ich sage, dass die offiziellen, legalen und für richtig befundenen "Gesetze der Marktwirtschaft" für die Abholzung, die Überfischung und für die intensive, ausbeutenden Landwirtschaft sorgen.

Wie stellst du dir denn das vor, dass man all das eindämmt? Wenn du gewissen Ländern verbietest zu fischen, machst du tausende Menschen arbeitslos, und nimmst ihnen die Überlebensgrundlage. Da kann niemand hergehen und sagen "Hört zu Jungs, ab nächstes Jahr dürft ihr hier nicht mehr fischen." Du würdest den Menschen damit ihr Leben zerstören.

Welche Vorschläge hast du? Wie soll man all das beenden? Durch Gesetze wird das nie - NIE - gelingen.
 
Wie stellst du dir denn das vor, dass man all das eindämmt? Wenn du gewissen Ländern verbietest zu fischen, machst du tausende Menschen arbeitslos, und nimmst ihnen die Überlebensgrundlage. Da kann niemand hergehen und sagen "Hört zu Jungs, ab nächstes Jahr dürft ihr hier nicht mehr fischen." Du würdest den Menschen damit ihr Leben zerstören.

Welche Vorschläge hast du? Wie soll man all das beenden? Durch Gesetze wird das nie - NIE - gelingen.
Ich will nichts eindämmen oder verbieten. Ich sagte nur, dass der Grund dessen, was Menschen für Übel halten, auf der Befolgung menschengemachter Regeln (auch aber nicht nur auf Gesetzen im juristischen Sinne) basiert. Diese können hinterfragt, überdacht und womöglich auch geändert werden, während genetische Eigenschaften von Menschen eher kurzfristig unbeeinflussbar sind.
Möglicherweise könnten "die Übel" durch Modifikation von Regeln reduziert werden aber vielleicht sind sie diese "Übel" auch schon so gering wie möglich. :dontknow:
Den Menschen pauschal eine unveränderbare Charakterschwäche zu diagnostizieren ist jedenfalls trivial.
 
Herr Müller einen Kredit aufnimmt, um sich ein neues, PS-starkes Auto zu kaufen. Dahinter steckt der Wunsch zu gelten. Oder dass Frau Huber gerade 250€ für Gewand ausgegeben hat
.....Tja, so sinds, "die Menschen". Das "passt schon" so, alles ander wäre doch bloß "langweilig"!!.....

meint plotin
 
Den Menschen pauschal eine unveränderbare Charakterschwäche zu diagnostizieren ist jedenfalls trivial.

Das sehe ich nicht so, denn die Menschen verfügen tatsächlich über (mehr oder weniger) schlechte Charaktereigenschaften, die sich m.E. niemals zum "Guten" wenden oder aberziehen lassen werden.
 
Das sehe ich nicht so, denn die Menschen verfügen tatsächlich über (mehr oder weniger) schlechte Charaktereigenschaften, die sich m.E. niemals zum "Guten" wenden oder aberziehen lassen werden.
Welchen Sinn hat es, Charaktereigenschaften "des Menschen", die sich vorgeblich nicht ändern lassen, als schlecht zu bewerten? :dontknow:

Steht das Bewerungsorgan "des Menschen", mit dem er vorhandenes in gut und schlecht einteilt, höher als seine Charaktereigenschaften?
 
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Ich verstehe nicht, wie du die als Grund allen Übels bezeichnen kannst. Stell dir vor, es gäbe diese Regeln nicht. Keine Gesetze zum Beispiel. Dann sehe die Welt ja noch viel schlimmer aus. Gesetze sind doch nicht der Grund allen Übels. Gesetze Holzen keinen Regenwald ab, Gesetze fischen die Meere nicht leer, Gesetze machen mit Monokultur unsere Böden nicht kaputt, Gesetze werfen keine Bomben auf Zivilisten, Gesetze fahren nicht mit LKWs in Menschenmengen, ... im Gegenteil, Gesetze stellt der Mensch auf, um schadbringende Verhaltensweisen zu unterbinden.

Erst einmal vorweggenommen : Es ist schon ein Zufall, dass 2 Tage bevor es wieder einmal passiert ist ( LKW Anschlag in Deutschland ) du diese Intention hattest auch diese extrem seltene Form von Gewalt in einen deiner Beiträge aufzunehmen. Eine Person, die übersinnlich veranlagt ist, könnte sagen unterbewusst habest du eine Vorahnung gehabt, auch wenn dies natürlich schon physikalisch gesehen völlig absurd ist. Ich wollte nur auf diese eigentlich überflüssige Sache aufmerksam machen.

Aber nun Kommentare zu deinem Beitrag : Natürlich braucht eine Gesellschaft Regeln und Gesetze. Nur berücksichtigst du nicht, dass Gesetze nicht zwangsläufig Gerechtigkeit repräsentieren oder Übel in einer Gesellschaft verhindern. Insbesondere dann nicht, wenn diese von einer Diktatur festgelegt und vorgeschrieben werden. Im Falle eines demokratischen Staates hast du schon mehr recht, wobei auch hier die Gesetze von Menschen festgelegt werden, welche Fehleinschätzungen bei bestimmten Sachverhalten haben können. Gesetzte dienen aber duchaus dazu Ordnung sei sie konstruktiv oder destruktiv aufrechtzuerhalten und destrutktiv veranlagt oder erzogenen Menschen durch Androhung von Sanktionen vor Straftaten abzuhalten.
 
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