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Cyberwar: Österreich auszuknipsen kostet zehn Millionen Euro

Dieses Thema im Forum "Computer und Internet" wurde erstellt von hylozoik, 16. Oktober 2018.

  1. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

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    Cyberwar: Österreich auszuknipsen kostet zehn Millionen Euro
    https://mobil.derstandard.at/200008...reich-auszuknipsen-kostet-zehn-Millionen-Euro
    Markus Sulzbacher 15. Oktober 2018

    Ein Cyberangriff sorgte für einen Stromausfall
    Im Verteidigungsministerium geht man davon aus, dass großflächige Angriffe nur mehr eine Frage der Zeit sind. Diese Attacken könnten etwa zu einem Blackout, einem mehrtägigen Stromausfall führen, der auch verheerende Auswirkungen bis hin zu Todesfällen mit sich bringen wird. Als besonders gefährdet werden Dialyse-Patienten gesehen.

    Dass ein derartiges Szenario nicht weit hergeholt ist, zeigte sich 2015 in der Ukraine. Eine Woche vor Weihnachten ging in einem Teil der Hauptstadt Kiew der Strom für einige Stunden aus, nachdem ein Kraftwerk Ziel einer Cyberattacke geworden war. Den Angreifern gelang es, eine ausgefeilte Schadsoftware auf Rechner eines Energieversorgers einzuschleusen. Dadurch konnten sie die gesamte Steuerung des Kraftwerkes übernehmen. Der Angriff wurde von westlichen Beobachtern Russland zugeordnet und als Machtdemonstration gewertet.

    Nato droht Russland
    In der vergangenen Woche blitzte der Krieg im Netz auf. Russland wurde von Nato-Staaten beschuldigt, hinter zahlreichen Hackerangriffen der letzten Jahre zu stecken – etwa dem Diebstahl von E-Mails der US-Demokraten, deren Inhalte von Donald Trump während des Präsidentschaftswahlkampfes geschickt genutzt wurden und dessen Wahl zum 45. US-Präsidenten vielleicht erst möglich gemacht haben.

    Auch machte das niederländische Verteidigungsministerium öffentlich, dass russische Agenten des Landes verwiesen wurden. Sie wurden beim Versuch erwischt, das WLAN der in Den Haag ansässigen Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) zu hacken, um so an Dokumente und Passwörter zu gelangen. Die Organisation hatte Chemiewaffenangriffe in Syrien untersucht, aber auch die Gift-Attacke auf den ehemaligen russischen Doppelspion Sergej Skripal und seine Tochter Julia in England erforscht.

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    Die Ausrüstung der (mutmaßlichen) Spione aus Russland. (ap)
     
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