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Antimuslimischer rassismus

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Das Ganze Problem wird sich aber im kleinen Rahmen halten lassen( oder zurück drängen lassen?) wenn Muslime sich als integriert erweisen. Je weniger schlechte Erfahrungen, desto weniger Vorurteile.
Weniger wollte ich natürlich schreiben.
Genau dewegen ist es auch so problematisch, wenn man nur auf Probleme veweist. Da führt dann zu Islamfeindlichkeit, weil der eine oder andere dann sämtliche Muslime in einen Topf wirft. Und dann kommt es zu Gegenströmungen, die dann auch in eine bestimmte Ecke gedrängt werden.
Ich glaube dieses ganze extreme Gegeneinander ist entstanden, als Themen wie"Deutschland schafft sich ab" aufkamen.
Ein extrem selbstsicherer Typ, der durch seine Wortwahl und den Blick von oben( wo die Intelligenten sich befinden, also Menschen die wie er denken) nach unten, Menschen zu beurteilen können glaubt. Unten, dass sind die vielen die einfach zu diumm sind zu begreifen, dass er Recht hat. Und diese Dummen vermehren sich auch noch.
Und dann kommen die Muslime ins Spiel:
https://www.mdr.de/kultur/thilo-sarrazin-feindliche-uebernahme-100.html
 
Weniger wollte ich natürlich schreiben.
Es geht nicht um mehr oder weniger an schlechten Erfahrungen mit Muslimen, sondern wie sehr sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Wenn alle Kriminaldelikte einer Stadt täglich einer breiten Öffentlichkeit vorgetragen werden, wird diese Stadt in kürzester Zeit als die kriminellste Stadt Deutschlands gelten, unabhängig von der Bevölkerungszusammensetzung. Das ist dem Internet geschuldet und der Tatsache, dass man Informationen umso mehr als wahr akzeptiert, je mehr sie der eigenen Grundeinstellung entsprechen.
 
Oh, mal ein neues Thema.
*aufmerksam zuhöre*
Naja- ich warte nun entspannt auf Reaktionen. Von daher bin ich nicht am Zug, was das Thema angeht.
Es geht nicht um mehr oder weniger an schlechten Erfahrungen mit Muslimen, sondern wie sehr sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Wenn alle Kriminaldelikte einer Stadt täglich einer breiten Öffentlichkeit vorgetragen werden, wird diese Stadt in kürzester Zeit als die kriminellste Stadt Deutschlands gelten, unabhängig von der Bevölkerungszusammensetzung. Das ist dem Internet geschuldet und der Tatsache, dass man Informationen umso mehr als wahr akzeptiert, je mehr sie der eigenen Grundeinstellung entsprechen.
Ich finde beides spielt eine Rolle.
Denn hier greift das Prinzio der "selbsserfüllenden Prophezeiung":
Jemand glaubt etwas und sucht im Grunde nach Bestätigung. Die findet er in diversen Artikeln und auch in persönlichen Erfahrungen- also dem Drängler in der Schlange. Oder aber dem nahen Umfeld.
Wenn man in einem Brennpunkt / schwierigem Viertel wohnst, wird man also negative Erfahrungen machen.
Man kann ja nicht davon ausgehen, dass jeder der ein Problem mit anderen Bevölkerungsgruppen hat, ein totaler Idiot ist.
Das ist dann vielleicht jemand, der aufgrund schlechter Erfahrungen Vorurteile hat. Die kann man aber ausräumen, indem schlechte Erfahrungen durch Gute ersetzt werden. Ein postives Erleben eben. Und sehr viele Muslime tragen dazu bei.
Es ging hier in Deutschland( und sicher auch in Österreich), eine ganze Zeit um das Verhalten muslimischer Männer in ihrer Heimat und um die Zwangsverheiratungen dort. Das war ein wichtiges Thema in Verbindung zu Emanzipation.
Bücher über unterdrückte Frauen waren Bestseller.
Dann kommt dann eventuell noch hinzu, das man persönlich negative Erfaahrungen macht- ich zB mit meinem Ex-Schwager, der meine Schwester geschlagen hat.
Oder in der Disse jedesmal recht penetrant angebaggert wurde. Über ein Nein hinaus.
Da entwicket die/ der eine oder andere ein paar Vorurteile- naja und die lässt sich manch einer dann mehr oder weniger bewusst bestätigen.
Das ist so, als wenn man jemanden nicht leiden kann und ihm oder ihr deswegen grundsätzlich Böses unterstellt.
Es ist recht schwer aus dem Teufelskeislauf auszubrechen- macht man dnn positive Erfahrungen, geht das leichter.
 
Wie weit dieser Rassismus schon gediehen ist...erschreckend.
Nur wegen einer Kopfbedeckung werden die Leute verprügelt.

 
Der junge Mann ist ebenso ein gutes Beispiel für das Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiung wie eine x-beliebige Grünwählerin es sein könnte.
Bei manchen ist das schon so ausgeprägt, dass keine wirkliche Kommunikation mehr möglich ist. Es reicht ein Trigger Wort oder Trigger Thema und schon gehts los.
Die Endphase ist glaube ich, wenn Leute dann sozusagen nur noch in Threads reinrotzen.
 
Menschen bilden soziale Gruppen, bemühen sich mit unterschiedlichem Erfolg um deren Erhalt und müssen oft hilflos erleben, wie diese Gruppen unter der Emission von Streit und Hass wieder zerfallen. Und warum? Vielleicht, weil die Mechanismen menschlicher Gemeinschaft nicht verstanden werden?
 
Menschen bilden soziale Gruppen, bemühen sich mit unterschiedlichem Erfolg um deren Erhalt und müssen oft hilflos erleben, wie diese Gruppen unter der Emission von Streit und Hass wieder zerfallen. Und warum? Vielleicht, weil die Mechanismen menschlicher Gemeinschaft nicht verstanden werden?
Das zum einem und vielleicht auch, weil man Schutzmechnismen entwickelt und dann auf Verteidigung der eigen Person( Position, sozialen Gruppe) gebürstet ist, obwohl im Grunde kein Angriff stattfand.

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... weil man Schutzmechnismen entwickelt und dann auf Verteidigung der eigen Person( Position, sozialen Gruppe) gebürstet ist, obwohl im Grunde kein Angriff stattfand.

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Was als Angriff gewertet wird, liegt nun einmal im Ermessen des Angegriffenen.
Da nutzt es nicht, dass andere sich nicht angegriffen fühlen und auch nicht angegriffen sind.
 
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